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Sylvana Krappatsch , André Jung , Lola Randl    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Sylvana Krappatsch, André Jung, Samuel Finzi
  • Regisseur(e): Lola Randl
  • Komponist: Maciej Siedzlecki
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 27. November 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002RLWLYS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.431 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Schwerm�tiges deutsches Drama um eine wertekonservative Wissenschaftlerin, die sich durch einen geradezu nichtigen Anlass in einem irrationalen, emotionsgeladenen und selbstzerst�rerischen neuen Lebenswandel wiederfindet. Ein gelungenes, aber definitiv nur f�r ein kleines Publikum geeignetes Spielfilmdeb�t. Wertung: 30%

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Debütfilm über eine Frau, die der Leere ihrer Ehe durch eine rätselhafte Affäre entflieht.

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beobachterin 29. November 2009
Format:DVD
Agnes ist mit ihrem Auto auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Das Radio läuft, sie wickelt ein Bonbon aus und steckt es in den Mund - plötzlich hat sie einen Mann überfahren. Sie reagiert völlig ruhig und sachlich. Er muss vom Balkon gesprungen sein" , wo solle er sonst hergekommen sein" , erklärt sie später dem Polizisten. Sie kommt zu spät zu ihrem eigenen Geburtstag, auch das scheint ihr egal.
Agnes ist erfolgreiche Neurowissenschaftlerin, hat einen tollen Mann, eine hübsche Tochter, ein Wahnsinns-Haus. Nur ein eigenes Leben irgendwie nicht, bzw. ihr Leben scheint ohne sie statt zu finden, als sei sie nur Beobachterin davon. Und doch versteht man... Nicht jedem ist die Exaltiertheit und Kontaktfreudigkeit ihrer Schwester gegeben. Sie ist eben anders, kann ihre Gefühle nicht so einfach ausdrücken. Sie wirkt unbeholfen im Umgang mit ihrer Tochter, selbst mit ihren Mann. Eine erfolgreiche Kommunikation findet zwischen beiden eigentlich nur dann statt, wenn sie gemeinsam über den Fortgang des Krimis, an dem er grade schreibt nachdenken. Zuerst verweigert sie auch das: So etwas darfst du mich nicht fragen." Doch im Laufe des Filmes wird der entstehende Krimi zum Indikator für ihre Befindlichkeit und zum Begegnungspunkt beider Ehepartner. Schön, wie Lola Randl solche kleinen Motive konsequent im gesamten Film verwendet und entwickelt. Auch bemerkenswert wie genau sie ihre Figuren und deren Beziehung zueinander zeichnet. Sie verliert auch nicht die kleinste Nebenfigur aus dem Auge (wie zum Beispiel die Arzthelferin von Agnes.).
In der fremden Wohnung in der sie die Blumen gießen soll, findet sie Spuren eines fremden Schicksals, das Rätsel birgt und ihr Interesse weckt. Sie findet in der Begegnung mit dem Fremden etwas Ungewisses, Unvorhersehbares, das sie reizt. Langsam scheint sie aus ihrer Starre zu erwachen.
Am Ende ist Agnes wieder bei einer Autofahrt zu sehen. Wieder steckt sie sich ein Bonbon in den Mund. Doch etwas ist anders. Agnes weint.

Lola Randl bewies auch bei der Besetzung ein äußerst glückliches Händchen. Absolut überzeugend als Agnes ist Sylvana Krappatsch, hier in ihrem Kinodebüt. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Zuvor war sie u.A. am Schauspielhaus Zürich. Samuel Finzi ist gebürtiger Bulgare, jüdischer Abstammung. Er spielt derzeit am Deutschen Theater, zuvor war er u.A. an der Volksbühne Berlin. Als AgnesŽ Ehemann Walter, ist er wohl der Sympathieträger des Filmes. Der deutlich ältere Luxemburger André Jung, arbeitet an verschiedenen großen Häusern mit renommierten Regisseuren und ist auch in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen gewesen. Er überzeugt als vom Schicksal schwer getroffener Mann, der sich in Verzweiflung und Verdrängung an Agnes klammert.

Die DVD enthält zusätzlich zum Film ein Interview mit der Regisseurin.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Symmse
Format:DVD
All das, was hier bereits ausführlich als positiv dargestellt wurde, lass ich einfach mal unkommentiert so stehen - ist eben reine Geschmacksache. Ich will den potentiellen Käufer aber auf Einiges hinweisen, nicht dass danach die Riesenenttäuschung Einzug hält, so wie das bei mir der Fall war, und bei denen, die gemeinsam mit mir das zweifelhafte Vergnügen hatten:
Wer hier einen logischen Handlungsstrang erwarte, wird bitter enttäuscht werden. Der Film hat so wenig mit dem echten Leben gemein, wie ein FDP-Politiker mit den Interessen eines gesetzlich Versicherten. Der gesunde Menschenverstand weigert sich einfach zu begreifen, was da an Handlung dargeboten wird. Allein dass sich eine immerhin recht attraktive Enddreißigerin in einen dahergelaufenen, fetten, uralten und dazu noch miesen Sack verliebt, ist mehr als haarsträubend! Dass ebenjener zu allem Überfluss aber auch noch schwitzend und keuchend und offensichtlich einfach nur seinen eigenen niederen Trieb befriedigend über sie herfallen darf und ihr das sogar noch zu gefallen scheint, sprengt sämtliche Grenzen der Glaubwürdigkeit. Wenn da wenigstens eine verborgende, sympathische, von mir aus auch intellektuell reizende Seite an ihm wäre ... aber weit gefehlt.
Möglicherweise fehlten mir und den mit mir in meiner negativen Bewertung vollends übereinstimmenden Mitleidenden ja der intellektuelle Zugang. Aber jedem, der mehr als Abstruses, Haarsträubendes, Irreales erwartet, wird wohl bitter enttäuscht werden.
Letztlich bleibt nur die durchaus bemerkenswerte schauspielerische Leistung der Krappatsch zu würdigen (der man den Ekel bei intimen Szenen keinesfalls ansah) und die immerhin nicht ganz uninteressante, wenn auch etwas abgenutzte Idee zum Film (daher immerhin 1 Stern) - das Machwerk als Ganzes ist ein kläglich gescheiterter Versuch, das französische Kino auf Deutsch zu interpretieren.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Besucherin 20. Dezember 2010
Von parapluie
Format:DVD
Ich habe die DVD gekauft, weil ich Samuel Finzi als Schauspieler sehr mag.
Hätte er nicht mitgespielt, hätte ich den Film wahrscheinlich nach einigen Minuten wieder ausgemacht.

Die Atmosphäre war von Beginn an sehr beklemmend. Ich bin zu keiner Zeit richtig in den Film hineingekommen. Was nicht heißt, dass ich ihn nicht verstanden hätte. Es gab an diesem Film nichts, was man nicht hätte verstehen können.

Agnes, erfolgreich im Beruf, verheiratet mit einem netten Mann, ein großes Haus, eine pubertierende Tochter. Soweit so gut, doch irgendwas fehlt Agnes in ihrem Leben, sie sucht nach etwas Neuem. Und findet es bald in einem Mann, den sie durch das Blumen gießen in einer fremden Wohnung kennenlernt.
Der Mann und die Szenen im Bett fand ich übrigens eher abstoeßend als erotisch.

So nimmt die Geschichte ihren Lauf, das Ende wird mehr oder weniger offen gelassen. Alles in allem ein Film, der nicht fröhlich macht, aber aufgrund mangelndem Inhalts auch nicht zum Nachdenken bringt. Ein typusch deutscher Film, immer leicht mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger...
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