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Ruth Rendell
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 436 Seiten
  • ISBN-10: 3764506482
  • ISBN-13: 978-3764506483
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.427.304 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nur achtzehn Mitbrger schwarzer Hautfarbe gibt es in Kingsmarkham, und einer von ihnen ist Inspector Wexfords neuer Hausarzt: Dr. Raymond Akande. Als Melanie, die Tochter des Arztes spurlos verschwindet, bewegt den Inspector mehr als nur berufliches Interesse an dem Fall. Melanie hatte erst vor kurzem die Universit„t verlassen, und da sie arbeitslos war, hatte sie mehrmals beim Arbeitsamt vorgesprochen. Seit ihrem letzten Termin dort ist sie wie vom Erdboden verschluckt...Als kurz darauf eine junge schwarze Frau tot aufgefunden wird, geht Wexford wie selbstverst„ndlich davon aus, da˜ es sich um die Tochter der Akandes handeln mu˜. Doch bei der Leiche handelt es sich gar nicht um die der vermi˜ten Melanie...

Autorenportrait

Ruth Rendell, auch unter dem Pseudonym Barbara Vine bekannt, ist mit ihren zahlreichen Romanen eine der ganz großen englischen Autorinnen. Dreimal schon erhielt sie den "Edgar-Allen-Poe-Preis" und zweimal den "Golden Dagger Award" für den besten Kriminalroman des Jahres. 1997 wurde sie mit dem Grand Masters Award der Crime Writers Association of America, dem renommiertesten Krimipreis überhaupt, ausgezeichnet und darüber hinaus von Königin Elizabeth in den Adelsstand erhoben. Ruth Rendell wurde 1930 in einem Londoner Vorort geboren. Sie arbeitete zunächst als Journalistin, bis sie sich 1964 ganz auf den Schriftstellerberuf konzentrierte. Heute lebt sie in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert in Suffolk. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch macht nachdenklich. Es hat bei mir bewirkt, kritischer mit mir selbst und meiner eigenen Einstellung Menschen anderer Hautfarbe oder anderer Kultur gegenüber zu werden. An einer Stelle sagt der nachdenkliche und menschlich sehr überzeugende Kriminalinspektor Wexford: "Rassismus wird erst dann überwunden, wenn ich bei der Nachfrage nach einem bestimmten Menschen in einer Gruppe nicht antworte "der Farbige", sondern "der mit der roten Krawatte"."

Ich finde das sehr bedenkenswert. Es sind mir so viele Gelegenheiten eingefallen, bei denen ich Menschen anderer Hautfarbe oder anderer Kultur nicht genau so gegenübergetreten bin wie denen mit derselben Hautfarbe, aus demselben Kulturkreis, und das mit den besten Absichten.

Das Buch ist sehr spannend. Einen Minuspunkt bekommt es bei mir wegen der etwas unübersichtlichen Handlungsstränge und der Vielzahl der Personen. Aber es ist unbedingt sehr lesenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verwirrspiel auf 400 Seiten 17. Oktober 2001
Von "maisi"
Format:Taschenbuch
Als er sich nicht wohlfühlt, geht Inspector Wexford zu seinem - aus Nigeria stammenden und somit farbigen - Hausarzt Dr. Arkande. Im Zuge des Arztbesuchs denkt er über die Schwierigkeit nach, sich mit Blick auf die Hautfarbe seines Arztes politisch korrekt auszudrücken - ein großes Thema des Romans wird somit bereits auf den ersten Seiten eröffnet. Die Geschichte spielt in einem englischen Nest, in dem gerade mal 18 farbige Einzelpersonen leben. Ausgerechnet Dr. Arkande tritt in den nächsten Stunden auf Wexford zu, da seine Tochter Melanie plötzlich verschwunden ist - zuletzt wurde diese auf dem Arbeitsamt gesichtet und die letzte Person, mit der sie sprach, war die Arbeitsberaterin Annette. Bei den polizeilichen Nachforschungen wird Annette tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Einige Zeit später wird außerdem ein totes - farbiges - Mädchen aufgefunden. Sofort nimmt Wexford aufgrund der Hautfarbe an, es handele sich dabei um Melanie - aber er irrt sich ... Auf eine weitere nigerianische Frau - Oni - wird ein Anschlag verübt, aber Oni überlebt. Es stellt sich heraus, dass die tote junge Frau bei einer angesehenen Familie des Örtchens wie eine moderne Sklavin gehalten wurde und alle anderen mysteriösen Kriminalfälle mit dieser Tatsache mehr oder weniger im Zusammenhang stehen.
Das Buch hat mich nicht überzeugt. Es wimmelte von Personen, von Nebenhandlungen und von unlogischen, voreilig gezogenen Schlüssen. Anfangs fand ich das Buch noch dazu gähnend langweilig, erst gegen Ende wurde es etwas temporeicher. Der Plot dreht sich zu Beginn vor allem um die verschwundene Melanie - als er aber aufgelöst wird, hat die Geschichte nicht etwa ihr Ende, sondern nimmt ihren weiteren Lauf ..., nun dreht sich der Schwerpunkt der Ermittlungen um die aufgefundene tote junge Frau. Abgesehen davon werden zahlreiche weitere Handlungsstränge aufgebaut, die im Nachhinein gar nicht unmittelbar mit der Kriminalgeschichte zu tun haben, was ziemlich verwirrt. So spielen eine weitere Rolle die Familie von Wexford - seine merkwürdig blass bleibende, liebenswürdig-unscheinbare Frau Doro, die schwierige Familie seiner ältesten Tochter, das Schicksal, arbeitslos zu sein (dumpfe Szenerie Arbeitsamt), Annettes Kollegin Ingrid Pamber, die im Nachhinein besehen keine weitere Funktion hat, als Wexford den Kopf zu verdrehen, Annettes Affäre mit Bruce, der eigentlich Familie hat und lügt, Brucens Frau Carolyn, die total hysterisch wird und auch lügt, die stinkreiche Anook Khoori, die für den Stadtrat kandidiert, Standesdünkel, Snobismus, unterschwelliger Rassismus und sozialkritische Gedanken, die sich Wexford (im Gegensatz zu seinem Kollegen) macht. Dies alles machte das Buch ziemlich zersplittert und in vielen Dingen (z. B. Personen- und Milieubeschreibungen) klischeehaft und platt - obwohl es genau dies auf jeden Fall vermeiden wollte - und seitenlang einfach nur öde. Als eingefleischter Krimi-Fan hätte ich von der „Königin der Kriminalliteratur" eigentlich mehr erwartet!
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