Pressestimmen
"György Dalos, geboren 1943 in Ungarn, ist mit seiner brillanten Erzählung ein Kunststück gelungen. Mit Wehmut und Sarkasmus beschreibt er die versunkene Welt des jüdischen Kleinbügertums in Budapest zu Zeiten des Stalinismus aus der Perspektive eines nach Liebe und Anerkennung suchenden Kindes. Und dabei sprüht diese Geschichte, die den Leser nicht mehr losläßt, vor Witz und Ironie". (Klaus Ickert, Bayerischer Rundfunk).
Kurzbeschreibung
György Dalos erzählt voller Witz und Humor die Geschichte eines zwölfjährigen Juden im Budapest der dramatischen Jahre 1955/56. Die politischen Probleme des kommunistischen Ungarn am Vorabend des Volksaufstandes erfährt Robi Singer allerdings nur am Rande, der heranwachsende Junge ist mit sich selbst beschäftigt. Was "tut" man in dem aufgeregten Zustand, den "die Dichter mit dem Wort Liebe bezeichnen"?
Über den Autor
György Dalos, geboren 1943 in Budapest in einer jüdischen Familie, gehörte zur demokratischen Opposition Ungarns und lebte in den achtziger Jahren nach Aufenthalten in Berlin in Wien und Budapest. György Dalos wurde vielfach in Deutschland und Ungarn ausgezeichnet und war bis 1999 der Direktor des ungarischen Kulturinstituts in Berlin und im selben Jahr literarischer Leiter des Ungarn-Schwerpunkts während der Frankfurter Buchmesse. Er lebt als Autor in Berlin.