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Die Beschneidung: Eine Geschichte Taschenbuch – 1997


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Taschenbuch, 1997
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 196 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 1 (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518222511
  • ISBN-13: 978-3518222515
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.886.952 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"György Dalos, geboren 1943 in Ungarn, ist mit seiner brillanten Erzählung ein Kunststück gelungen. Mit Wehmut und Sarkasmus beschreibt er die versunkene Welt des jüdischen Kleinbügertums in Budapest zu Zeiten des Stalinismus aus der Perspektive eines nach Liebe und Anerkennung suchenden Kindes. Und dabei sprüht diese Geschichte, die den Leser nicht mehr losläßt, vor Witz und Ironie". (Klaus Ickert, Bayerischer Rundfunk).

Über den Autor und weitere Mitwirkende

György Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis sowie zuletzt mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2010 und dem »Einheitspreis 2011«. Seine Bücher wurden in elf Sprachen übersetzt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Gutleben am 3. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Diese Frage beschäftigt die Hauptperson der Geschichte, die 1955/56 in Budapest spielt. Der in die Pubertät kommende Robert (Robi) Singer ist nicht unbedingt der Held, mit dem sich ein Leser leicht identifizieren kann. Er ist übergewichtig, hat eine leicht verkrüppelte Hand und fühlt sich seinen Kumpels in Sachen Männlichkeit unterlegen. Die Vorstellung, durch die bei ihm noch ausstehende Beschneidung von seinem ohnehin zu kleinen besten Stück noch etwas einzubüßen, erfüllt ihn nicht gerade mit Zuversicht.
Keine Hilfe ist ihm in dieser schwierigen Entwicklungsphase seine Mutter, eine ebenso hypochondrische wie fettleibige Witwe, die sich gegen Ende des Romans einer Schlafkur unter- und damit ihrer Verantwortung entzieht.
Bleibt als wichtigste Person die Großmutter, auch verwitwet, aber lebenstüchtig und mit beiden Beinen auf dem Boden stehend. Ihre pragmatische Art an die Dinge heranzugehen korrespondiert mit ihrer Skepsis gegenüber dogmatischen Glaubenslehren und Ideologien - so kann sie Mitglied der jüdischen Gemeinde und der kommunistischen Partei sein und doch beiden Organisationen gegenüber unabhängig bleiben. Und mehr Verständnis für ihren Enkel aufbringen als dessen Mutter, Lehrer oder Altersgenossen...
Nach der Lektüre war mir allerdings nicht ganz klar, was ich eigentlich gelesen habe: eine zeitgeschichtliche Momentaufnahme aus der Phase vor dem Ungarn-Aufstand von 1956, eine Art Entwicklungsroman, eine eher tragikomische jüdische Selbstbetrachtung mit autobiographischen Zügen oder ein Plädoyer für das Individuum und seinen eigenen Weg? Wahrscheinlich von allem etwas, aber nicht genug für vier oder gar fünf Sterne.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Milchbubi am 5. Oktober 2011
Format: Taschenbuch
Eine schöne kleine Lektüre zum Thema Jugend. Der "kleine" Zipfel muss ab und alles dreht sich fast hier rum. So passend das Buch auch vom Text her ist, so geht es eben nicht nur um die Beschneidung. Wirklich schön zu lesen. Etwas für Zwischendurch der das Thema mag.
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