oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Jetzt eintauschen
und EUR 0,75 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Online-Vers... GmbH In den Einkaufswagen
EUR 14,99
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 

Die Beschissenheit der Dinge

Kenneth Vanbaeden , Valentijn Dhaenens , Felix Van Groeningen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 19 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Freitag, 24. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Mehr Informationen zu Lovefilm
Testen Sie LOVEFiLM jetzt 30 Tage: Sehen Sie über 50.000 Titel auf DVD/Blu-ray und streamen Sie über 5.000 Filme und Serien auf immer mehr Endgeräten als Video-on-Demand. Jetzt testen

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie zahlreiche Filme und TV-Serien jetzt zum Sonderpreis in unseren 5 Tagen Mailights.

  • Mobil Preise vergleichen und über das Handy einkaufen mit der kostenlosen Amazon Shopping-App für Ihr Smartphone: Hier klicken.


Wird oft zusammen gekauft

Die Beschissenheit der Dinge + Die Kunst des negativen Denkens + Nord
Preis für alle drei: EUR 25,95

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Die Kunst des negativen Denkens EUR 5,99
  • Nord EUR 6,97

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Kenneth Vanbaeden, Valentijn Dhaenens, Koen De Graeve
  • Regisseur(e): Felix Van Groeningen
  • Komponist: Jef Neve
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Niederländisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 14. April 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004MUHT1W
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.019 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein 13-jähriger Junge wächst in den bewegten Zeiten der Achtzigerjahre auf und lebt zusammen mit seinem Vater und dessen drei Brüdern bei seiner Großmutter. Die hat ihre Söhne bei sich aufgenommen, nachdem diese es alle fertigbrachten, ihre Ehen zu ruinieren. Für den Jungen sind die arbeitslosen Männer nun seine Familie. Täglich werden zu Hause Partys gefeiert, und die heruntergekommene Wohnung in diesem Männerhaushalt spricht für sich. Nichtsdestotrotz: Man hat Spaß gehabt und das Beste aus der Situation gemacht.

Produktbeschreibungen

Der 13-jährige Gunther Strobbe (Kenneth Vanbaeden) lebt gemeinsam mit seinem Vater, dem Säufer und Nichtsnutz Marcel alias Celle (Koen De Graeve) und dessen drei ebenso abgewrackten Onkeln Lowie "Petrol" (Wouter Hendrickx), Pieter "Beefcake" (Johan Heldenbergh) und Koen (Bert Haelvoet) bei seiner liebenswürdigen Großmutter (Gilda de Bal). Während sich die alte Dame abrackert, haben die vier erwachsenen Männer nichts als Unsinn im Kopf und sind mit wenig anderem beschäftigt, als die Ehre der Strobbes in der Dorfkneipe und bei Großereignissen wie einem Nacktfahrradrennen oder dem Weltrekordversuch im Dauerbiertrinken zu verteidigen. Und Gunther ist immer mit dabei.

Auch zwanzig Jahre später, als Gunther (Valentijn Dhaenens) ein erfolgloser Schriftsteller geworden ist, der versucht, seine Geschichte zu Papier und sein Leben auf die Reihe zu bringen, wird klar, wie sehr ihn die Vergangenheit noch immer beschäftigt. Und man spürt die Angst, dass er genauso werden könnte wie sein Vater. Gelingt es Gunther, seinen vorgezeichneten Weg zu verlassen?

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ophelia TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Dieser belgische Film "Die Beschi*senheit der Dinge" von Regisseur Felix van Groeningen, entstand 2009 nach dem gleichnamigem autobiografischen Roman von Dimitri Verhulst .
Im flämischen (niederländischsprachigen) Original heißen Film und Buch "De Helaasheid der Dingen" "Helaasheid" kann man vielleicht mit "Leiderkeit" wörtlich übersetzten, "Beschi*senheit" trifft es aber recht gut. Beschi*sen sind die Umstände, unter denen der 13-jährige Gunther Strobbe in den 80ern aufwachsen muss, fraglos. In einer miefigen Kleinstadt in Flandern, zusammen mit einem wüsten Vater und dreien, nicht minder wüsten, Onkels. Sie sind allesamt feist, faul, ungewaschen, langhaarig und gescheitert. Ihr einziger Lebensinhalt: Sich möglichst schnell und konsequent zu Tode zu saufen. Und dabei Spaß zu haben -Nacktfahrradrennen, Weltrekordversuch im Dauerbiertrinken, Tour de France-Saufen, Darts-Spielen mit Billard-Queues usw.
Die Handkamera unterstützt das direkte & distanzlose Erzählen und der Film ist wirklich sehr beweglich, er springt unlinear, mal schwarz-weiß, mal farbig, von der Gegenwart in die Vergangenheit und in die Zukunft, dabei schafft er den Riesenspagat, sowohl urkomisch, gleichzeitig aber auch wirklich extrem deprimierend zu sein. Das ist ganz klar ein Drama, was die Beschi*senheit der Dinge betrifft, aber doch ist es auch irgendwie eine Komödie, obendrein eine Sozialstudie. (Und wenn ich oben die "schrecklich nette Familie" erwähnte, bitte nicht täuschen lasen, die Bundys wirken neben den Strobbes wie gebildete Wohlstandsbürger, aber sehr gestellt wirkende.;-) Hier haben wir vier aus dem Leben gegriffene, unmanirierte Hardcore-Alkoholiker: Der Vater Celle und seine drei Brüder Petrol, Beefcake und Koen. Ihre Nichtsnutzigkeit sucht wahrlich ihresgleichen. Rülpsend suhlen sie sich wohlig im täglichen Suff, in diversen Trinkspielchen und männliche Rivalitäten münden oft in deftigem Händel. Allgegenwärtig ist der Geldmangel, die Perspektivlosigkeit, der Dreck, die Gewalt... und mitten drin ein Kind, oder angehender Jugendlicher, der 13-jährige Gunther Strobbe, dessen einziger Halt seine alte Großmutter zu sein scheint, bei der man sich fragt, wie solch eine zarte, kleine Person, wie eine zierliche Festung, dieser brutalen, entfesselten Männerwirtschaft nicht nur standhalten, sondern sie gewissermaßen sogar zusammenhalten kann. Sie, liebenswürdig, bebrillt und grau schafft es, die einzige mütterliche und versorgende Figur in Gunthers Leben zu sein. Alle anderen Frauen sind selbstverständlich längst weit, weit weg geflohen, auch Gunthers Mutter.
Dass Gunther in der Schule Probleme hat, ist klar, leider bekommt er von dort höchstens halbherzige Lösungsangebote. Dass aber die unpädagogisch motivierten und sinnlosen Strafarbeitsaufsätze, die Gunther fast täglich verpasst bekommt, letztlich unerwartet fruchten und zu geliebten Vorübungen für einen angehenden Schriftsteller mutieren, nennt man, glaube ich, Ironie des Schicksals.
Der Film zeigt wirklich Szenen, wo man zu hassen beginnt, angesichts der erbärmlichen Bedingungen, unter denen ein Junge groß werden muss, gleichzeitig, und das ist erstaunlich, lässt der Film uns in der nächsten Szene wieder das Herz aufgehen, wärmt und man mag die Strobbes mit ihrer schrägen Geselligkeit einfach irgendwie trotzdem. Man versteht, dass doch auch Liebe und eine gewisse Art von Stolz und Anstand den Strobbes innewohnt. Man versteht ihre Hilflosigkeit. Das mag ich. Mir ist diese Familie sogar auf irgendeine Weise wesentlich sympathischer, als die Bundys. Sagt das jetzt was über mich aus? ;-)) .... Jedenfalls... hier wird nicht einfach verurteilt oder hin gezeigt, "Guckt mal: Pfui!!!" (Obwohl "Pfui" es schon irgendwie trifft. ;-)) sondern der Blick auf die Strobbes ist offen. Klar, die stehen ganz weit unten, subproletarischer geht es wohl nicht. Zimperlich darf man hier als Zuschauer nicht sein. Es werden SÄMTLICHE Körperflüssigkeiten, die im Menschen vorkommen, für den Zuschauer anschaulich vergossen. Das bunte Schimpfwortsortiment erstreckt sich breitest und schonungslos, mit Zuhilfenahme aller fäk*len und se*uellen Details, und ich habe wirklich, weder im Film, geschweige denn in Echt ;-), soviel Alkohol fließen, und auf diverseste Arten wieder abfließen, sehen. Das alles ist aber irgendwie auch sehr lustvoll inszeniert. :-D
Bukowski würde blass vor Neid.
Das textliche Niveau der vorgestellten belgischen Trinklieder und die Eindrücke der Speisefolge, machten mich grinsen & staunen. Wenn der Humor dann mal wieder in den tiefsten Keller abrutschte, hielt ich mir unwillkürlich die Hand vor den Mund, da mir der Lacher gleich ganz fürchterlich fies in der Kehle festzustecken drohte- *hust * Während der Film sich dann gewissermaßen weiter ausko*zt, fing ich mich dann bald wieder, durch das unwillkürlich in mir erneut aufkeimende Entsetzen.

Die Quintessenz dieser Entwicklungsgeschichte ist die Frage, ob man als Erwachsener den "Staffelstab des Lebens" vom Vater unwillkürlich annehmen muss? Darf man selbst Vater werden?? Jedenfalls ist nach einer solchen Kindheit das Leben in vielerlei Hinsicht vorgezeichnet.
Die Schauspieler leisten allesamt Überzeugungsarbeit. Gunther kann als Kind (Kenneth Vanbaeden) das Schweigen über die Demütigungen glaubhaft machen, um dann später als Erwachsener (Valentijn Dhaenens), in den Furchen seines Gesichts, die Spuren dieser hart gewordenen Verletzungen zu zeigen.

Was ist das jetzt? Zotig oder feinsinnig? Beides!
Knallhart, lebensecht und doch grotesk. Tieftraurig, dann unerwartet heiter, bis hin zu schenkelklopfend komisch. Sehr unappetitlich, aber doch beunruhigend rührend und seltsam poetisch.
Kultige 80er Ausstattung mitsamt Vokuhilas und weißen Socken in ausgelatschten Slippern gibt's obendrauf.

Dies ist eine bewusst verfasste Vorab-Rezi. Infos zur DVD werden ZU GEGEBENER ZEIT nachgereicht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ophelia TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Dieser belgische Film "Die Beschi*senheit der Dinge" von Regisseur Felix van Groeningen, entstand 2009 nach dem gleichnamigem autobiografischen Roman von Dimitri Verhulst .
Im flämischen (niederländischsprachigen) Original heißen Film und Buch "De Helaasheid der Dingen" "Helaasheid" kann man vielleicht mit "Leiderkeit" wörtlich übersetzten, "Beschi*senheit" trifft es aber recht gut. Beschi*sen sind die Umstände, unter denen der 13-jährige Gunther Strobbe in den 80ern aufwachsen muss, fraglos. In einer miefigen Kleinstadt in Flandern, zusammen mit einem wüsten Vater und dreien, nicht minder wüsten, Onkels. Sie sind allesamt feist, faul, ungewaschen, langhaarig und gescheitert. Ihr einziger Lebensinhalt: Sich möglichst schnell und konsequent zu Tode zu saufen. Und dabei Spaß zu haben -Nacktfahrradrennen, Weltrekordversuch im Dauerbiertrinken, Tour de France-Saufen, Darts-Spielen mit Billard-Queues usw.
Die Handkamera unterstützt das direkte & distanzlose Erzählen und der Film ist wirklich sehr beweglich, er springt unlinear, mal schwarz-weiß, mal farbig, von der Gegenwart in die Vergangenheit und in die Zukunft, dabei schafft er den Riesenspagat, sowohl urkomisch, gleichzeitig aber auch wirklich extrem deprimierend zu sein. Das ist ganz klar ein Drama, was die Beschi*senheit der Dinge betrifft, aber doch ist es auch irgendwie eine Komödie, obendrein eine Sozialstudie. (Und wenn ich oben die "schrecklich nette Familie" erwähnte, bitte nicht täuschen lasen, die Bundys wirken neben den Strobbes wie gebildete Wohlstandsbürger, aber sehr gestellt wirkende.;-) Hier haben wir vier aus dem Leben gegriffene, unmanirierte Hardcore-Alkoholiker: Der Vater Celle und seine drei Brüder Petrol, Beefcake und Koen. Ihre Nichtsnutzigkeit sucht wahrlich ihresgleichen. Rülpsend suhlen sie sich wohlig im täglichen Suff, in diversen Trinkspielchen und männliche Rivalitäten münden oft in deftigem Händel. Allgegenwärtig ist der Geldmangel, die Perspektivlosigkeit, der Dreck, die Gewalt... und mitten drin ein Kind, oder angehender Jugendlicher, der 13-jährige Gunther Strobbe, dessen einziger Halt seine alte Großmutter zu sein scheint, bei der man sich fragt, wie solch eine zarte, kleine Person, wie eine zierliche Festung, dieser brutalen, entfesselten Männerwirtschaft nicht nur standhalten, sondern sie gewissermaßen sogar zusammenhalten kann. Sie, liebenswürdig, bebrillt und grau schafft es, die einzige mütterliche und versorgende Figur in Gunthers Leben zu sein. Alle anderen Frauen sind selbstverständlich längst weit, weit weg geflohen, auch Gunthers Mutter.
Dass Gunther in der Schule Probleme hat, ist klar, leider bekommt er von dort höchstens halbherzige Lösungsangebote. Dass aber die unpädagogisch motivierten und sinnlosen Strafarbeitsaufsätze, die Gunther fast täglich verpasst bekommt, letztlich unerwartet fruchten und zu geliebten Vorübungen für einen angehenden Schriftsteller mutieren, nennt man, glaube ich, Ironie des Schicksals.
Der Film zeigt wirklich Szenen, wo man zu hassen beginnt, angesichts der erbärmlichen Bedingungen, unter denen ein Junge groß werden muss, gleichzeitig, und das ist erstaunlich, lässt der Film uns in der nächsten Szene wieder das Herz aufgehen, wärmt und man mag die Strobbes mit ihrer schrägen Geselligkeit einfach irgendwie trotzdem. Man versteht, dass doch auch Liebe und eine gewisse Art von Stolz und Anstand den Strobbes innewohnt. Man versteht ihre Hilflosigkeit. Das mag ich. Mir ist diese Familie sogar auf irgendeine Weise wesentlich sympathischer, als die Bundys. Sagt das jetzt was über mich aus? ;-)) .... Jedenfalls... hier wird nicht einfach verurteilt oder hin gezeigt, "Guckt mal: Pfui!!!" (Obwohl "Pfui" es schon irgendwie trifft. ;-)) sondern der Blick auf die Strobbes ist offen. Klar, die stehen ganz weit unten, subproletarischer geht es wohl nicht. Zimperlich darf man hier als Zuschauer nicht sein. Es werden SÄMTLICHE Körperflüssigkeiten, die im Menschen vorkommen, für den Zuschauer anschaulich vergossen. Das bunte Schimpfwortsortiment erstreckt sich breitest und schonungslos, mit Zuhilfenahme aller fäk*len und se*uellen Details, und ich habe wirklich, weder im Film, geschweige denn in Echt ;-), soviel Alkohol fließen, und auf diverseste Arten wieder abfließen, sehen. Das alles ist aber irgendwie auch sehr lustvoll inszeniert. :-D
Bukowski würde blass vor Neid.
Das textliche Niveau der vorgestellten belgischen Trinklieder und die Eindrücke der Speisefolge, machten mich grinsen & staunen. Wenn der Humor dann mal wieder in den tiefsten Keller abrutschte, hielt ich mir unwillkürlich die Hand vor den Mund, da mir der Lacher gleich ganz fürchterlich fies in der Kehle festzustecken drohte- *hust * Während der Film sich dann gewissermaßen weiter ausko*zt, fing ich mich dann bald wieder, durch das unwillkürlich in mir erneut aufkeimende Entsetzen.

Die Quintessenz dieser Entwicklungsgeschichte ist die Frage, ob man als Erwachsener den "Staffelstab des Lebens" vom Vater unwillkürlich annehmen muss? Darf man selbst Vater werden?? Jedenfalls ist nach einer solchen Kindheit das Leben in vielerlei Hinsicht vorgezeichnet.
Die Schauspieler leisten allesamt Überzeugungsarbeit. Gunther kann als Kind (Kenneth Vanbaeden) das Schweigen über die Demütigungen glaubhaft machen, um dann später als Erwachsener (Valentijn Dhaenens), in den Furchen seines Gesichts, die Spuren dieser hart gewordenen Verletzungen zu zeigen.

Was ist das jetzt? Zotig oder feinsinnig? Beides!
Knallhart, lebensecht und doch grotesk. Tieftraurig, dann unerwartet heiter, bis hin zu schenkelklopfend komisch. Sehr unappetitlich, aber doch beunruhigend rührend und seltsam poetisch.
Kultige 80er Ausstattung mitsamt Vokuhilas und weißen Socken in ausgelatschten Slippern gibt's obendrauf.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon der Titel ist oscarreif... 9. April 2011
Von Dude TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
..an diesem belgischen Film.

Wie oben die "Filmwoche" etwas von einem "heiteren" Film schreiben kann, ist mir ein Rätsel.

In Cannes erhielt dieser Film von Felix van Groeningen zu Recht einen Preis.

Wir haben hier ein deprimierendes Drama mit gelegentlichen humoresken Ausflügen vor uns, das Erinnerungen an Bukowskis "Barfly" aufkommen lässt.
Auch die "Flodders" drängen sich wieder aus der Erinnerung zurück.

Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman von Dimitri Verhulst.

Zum Inhalt:

Der 13-jährige Gunther wächst bei seiner Oma und seinem Vater samt dessen drei Brüdern in einem kleinen Dorf auf dem Lande auf.

Die Zeit vertreiben sich die vier Brüder mit Saufen, Fernsehen und was man sonst so treibt, wenn man keiner geregelten Arbeit nachgeht.

Für Gunther ist das Ganze keine unbeschwerte Kindheit.

Man leidet und lacht mit den liebenswerten Verlierertypen, das Lachen bleibt einem jedoch im Halse stecken, der Film ließ mich nachdenklich und melancholisch zurück.

Jeder wird darin ein paar Fragmente aus dem eigenen Leben wiederfinden.

Ein Film über das wahre Leben, für Freunde der nachdenklichen Töne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Keine Untertitel
Für mich als O-Ton-Fan mit kaum vorhandenen Niederländisch-Kenntnissen ist diese DVD leider nicht zu gebrauchen: Sie enthält keinerlei Untertitel! Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von tanan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Kindheit im Abseits der Gesellschaft
Gunther Strobbes Leben läuft immer wieder aus der Bahn. Als Schriftsteller hat er versagt. Und er lebt ohne Liebe mit einer Frau, die von ihm schwanger ist, obwohl er keine... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Dieter Drewitz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Skurrilität in ihrer reinsten Form
„Die Beschissenheit der Dinge“, ist ein flämischer Film des Belgischen Regisseurs Felix Van Groeningen. Der offizielle Filmstart war im Jahr 2009. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Caro veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Deprimierender Einblick in ds Leben eines Jungen aus einer...
Es ist die Geschichte eines 13-jährigen Jungen, der bei seinem alkoholsüchtigen Vater, dessen drei ebenso asozialen Brüdern und deren Mutter, lebt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Intuition veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht lustig
Als "Komödie" habe ich diesen Film gekauft, doch lustig ist das Drama um eine Familie von Trinkern und Tagedieben, in der die Hauptfigur und der Erzähler aufwachsen,... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von jfobg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Film trifft wirklich das Drama und die Komödie zugleich....
Einerseits ist man tief betroffen bzw. deprimiert, da es sich ja um reale Umstände des Lebens handelt (Alkoholikerfamilien und deren Probleme, wie sich die sozialen Probleme... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Achtung veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kaputt in Belgien...
...genauer gesagt, in dem kleinen Dorf Reetveerdegem, wächst der 13jährige Günther Strobbe(Kenneth Vanbaeden) auf. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Sehr prollig
Habe mir den Film aufgrund der euphorischen Rezensionen gekauft und gestern in Ruhe angesehen. Aber ich war doch eher enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Sir Steven veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Lest das Buch!
Das Buch fand ich wirklich gut, nun habe ich den Film geschaut und bin enttäuscht. Die Tonqualität ist miserabel, die Stimmen viel zu leise und deswegen oft schlecht oder... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von F. Harder veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen @Ophelia
@Ophelia: "Beschi*senheit" trifft es aber recht gut. Beschi*sen sind die Umstände, unter denen der 13-jährige Gunther Strobbe in den 80ern aufwachsen muss, fraglos. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Rico 2011 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de