5.0 von 5 Sternen
Viel mehr als nur ein Krimi, 26. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Beichte. (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch ursprünglich als Krimi gekauft und muss gestehen, dass dies kein Buch für Leute ist, die von einem Krimi nichts anderes erwarten als pure Spannung vom Anfang bis zum Happy End. Denn dieses Buch ist viel mehr als ein Krimi. Es spielt in Botswana, also im südlichen Afrika, und bietet im Rahmen seiner Krimihandlung eine Einführung in eine für uns Mitteleuropäer manchmal recht bizarr anmutende Welt. Einerseits wirkt das Buch durch seinen ironischen Grundton fast schon wie ein Schelmenroman, zum anderen ist der Inhalt an sich streckenweise schon recht schockierend, auch wenn dies durch die Fremdartigkeit der Sitten und Gebräuche etwas abgemildert wird.
Der Inhalt wurde anderweitig schon beschrieben, deshalb bleibt mir nur zu sagen, dass ich dieses Buch mit großem Gewinn und zunehmender Begeisterung gelesen habe. Selten habe ich aus einem Krimi soviel erfahren, und dies zudem auf überaus unterhaltsame Weise.
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4.0 von 5 Sternen
Brauchen und Wollen beinhalten Zuneigung, wenn nicht Liebe, 16. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Beichte. (Taschenbuch)
Diese 'Deutsche Erstveröffentlichung' von Unity Dow's Kriminalroman "Die Beichte" entführt in eine immer noch recht fremde Welt - in den afrikanischen Kontinent.
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Zum Inhalt: "Botswana, im Süden des afrikanischen Kontinents: Die junge Amantle muß ihr soziales Jahr absolvieren, und dafür hat sie sich ein kleines Krankenhaus in einem abgelegenen Dorf ausgesucht, denn sie möchte später gerne Medizin studieren.
Dort angekommen, muß sie erkennen, daß ihr Idealismus nicht unbedingt gerne gesehen ist. Die Klinik wird von zwei Krankenschwestern geleitet, die es hassen, in dieser Einsamkeit leben zu müssen - und dementsprechend behandeln sie ihre Patienten.
Eines Tages muß Amantle eine Rumpelkammer aufräumen, in der sie eine Kiste mit blutverschmierten Kleidern findet, auf der 'Neo Kakang' steht - der Name eines kleinen Mädchens, das vor fünf Jahren spurlos verschwand. Der Mutter hatte man damals eingeredet, ihr Kind sei von wilden Tieren gefressen worden.
Nun stellt sich die Situation auf einmal vollkommen anders dar. Ist das Mädchen etwa einem Ritualmord zum Opfer gefallen?
Mit Hilfe einer befreundeten Anwältin beginnt Amantle die schwierige Suche nach dem wahren Täter ..."
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Fazit: Den Zugang zu diesem Buch zu finden ist nicht leicht, wenn man sich auf schnelles und glattes "easy reading" eingerichtet hat. Hat man aber erst einmal den Einstieg gefunden, steht man fasziniert vor der Wunderwelt Afrikas.
Milieu sowie Plot dieses Romans sind frisch wie auch ansprechend.
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1.0 von 5 Sternen
schlecht geschrieben, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Beichte. (Taschenbuch)
Ich fand das Buch ziehmlich schwierig zu lesen, da sich viele Sachen permanent wiederholen. So wird z.B. x-mal "der gute Mann " beschrieben. Meiner Meinung nach ist es zu weitschweifig geschrieben und da es sich nicht sonderlich gut lesen lässt, muss man sich zwingen, weiterzulesen, damit man weiss, wie es ausgeht.
Fazit: Mir hat es überhaupt nicht gefallen. Kein Kauftipp.
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