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Eigentlich ist Morgan nur durch einen Skandal ins Amt gekommen, in den der damals bedeutendste und skrupelloseste Lobbyist des Landes, Joel Backman, verwickelt war. Jetzt drängt der CIA darauf, dass Morgan Backman am letzten Tag seiner Amtszeit noch schnell begnadigt. Für den gescheiterten Präsidenten ist das eine brillante Gelegenheit, seinem Nachfolger mit einem Skandal noch einmal richtig ins Schwitzen zu bringen. Aber der US-Geheimdienst verfolgt andere Ziele. Wir dürfen keine amerikanischen Staatsbürger ins Visier nehmen, bringt es ein hochrangiger CIA-Mann auf den Punkt. Das würde gegen unsere Gesetze verstoßen. Uns wäre es lieber, wenn andere das für uns erledigten. Backman hat nämlich so manches Geheimnis mit ins Gefängnis genommen: Wenn er wieder in Freiheit ist, muss man nur abwarten, welche Nation letztlich den Auftrag zu seiner Ermordung gibt. Und so wird Backman mit einer neuen Existenz ausgestattet und außer Landes gebracht. Nach einem Jahr werden entsprechende Informationen an die Russen oder Israelis gegeben. Das Spiel kann beginnen -- und der CIA legt die Füße hoch
Tatsächlich passiert eine ganze Menge in John Grishams Thriller Die Begnadigung, der die Schlinge auch erzähltechnisch immer enger zieht und aus seinem raffinierten Plot alles heraus holt, was der zu bieten hat. Mit vielen Seitenhieben auf das US-amerikanische Rechts- und Politsystem entwickelt sich sein Roman nach gemächlichem Anfang zu einer wahren Berg- und Talfahrt. Spannung bis zur letzten Minute! --Stefan Kellerer
Grisham: Die Bücher
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gelungenes Werk,
Von T. Herwig "quadrupes" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Begnadigung: Roman (Taschenbuch)
Ein weiteres Mal hat John Grisham einen Roman geschrieben, der keinen Justiz, sondern einen Polititkthriller darstellt. Wobei bei Grisham keine actiongeladene Handlung die Spannung ausmacht; vielmehr ist es der gekonnte Spannungsaufbau, der den Leser zu fesseln vermag.Zum Inhalt: Der Lobbyist Joel Backman, der noch 14 Jahre Haft zu verbüßen hat, wird vom scheidenden Präsidenten als eine der letzten Amtshandlungen auf Druck der CIA begnadigt. Der Plan des amerikanischen Geheimdienstes: Backman, der einst eine hochentwickelte Spionagesoftware meistbietend verkaufen wollte, wird nach seiner Freilassung von ehemals verprellten Kunden gejagt und die CIA erfährt, wer in diesem Spiel alles involviert war. Um dies zu gewährleisten, wird Backman unter Aufsicht des Geheimdienstes nach Italien gebracht, wo sich das Netz des perfiden Plans langsam zuziehen soll. Doch er riecht den Braten und schlägt allen ein Schnippchen... Wunderbar wird die Geschichte von Grisham spannungstechnisch in einem logischen Rahmen vom Anfang bis zum Ende aufgebaut. Bei der Beschreibung der italienischen Schauplätze der Handlung wird einmal mehr deutlich, dass Grisham ein begnadeter Erzähler ist, der exzellent Stimmungen schaffen und wiedergeben kann. Bis auf ein paar Durchhänger im mittleren Teil des Buches, in dem die Handlung nicht so recht vorankommen mag, ein gelungenes Buch, das zu lesen es sich absolut lohnt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Katz und Maus : Die Begnadigung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Begnadigung: Roman (Taschenbuch)
Während seiner letzten Stunden als amtierender Präsident begnadigt Arthur Morgan mit einem Präventivschlag gegen weniger gut gesinnte Kollegen ausgerechnet den verhassten Lobbyisten Joel Backman, der wegen seiner skrupellosen Geschäftemacherei für großes Aufsehen in den Vereinigten Staaten gesorgt hat. Als erfolgreichem Anwalt vertauten ihm drei pakistanische Programmierer vor mehreren Jahren ein mysteriöses Computerprogramm an, mit dessen Hilfe man eine ganze Batterie von Satelliten steuern und kontrollieren kann. Doch wer eben jene Satelliten in die Umlaufbahn geschossen hat scheint ebenso rätselhaft zu sein, wie die Entdeckung dieser Technologie. Backman soll die Software so schnell wie möglich und zum höchsten Preis an die Interessenten bringen und hofft auf eine saftige Provision für sich selbst. Als der Deal auffliegt, bekennt sich Backman schließlich für schuldig und wandert hinter schwedische Gardinen. In einer Blitzaktion wird Joel mit einer Militärmaschine außer Landes geschafft. In Italien soll für ihn ein neues Leben mit einer neuen Identität beginnen. Doch ist er in Europa wirklich sicher? Nach und nach bekommen Russen, Israelis und Chinesen Wind von seinem aktuellen Aufenthaltsort. Was für Backman als Flucht in ein neues Leben begonnen hat, entpuppt sich als weitere Flucht vor seinen unbekannten Widersachern... Wie in den vielen seiner vorangegangenen Romane schafft es Grisham auch in „Die Begnadigung“ die Berg- und Talfahrt der Spannung immer wieder aufrecht zu erhalten. Zu mehr als nur zur Unterhaltung reicht es beim neuen Grisham leider nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Urlaubslektüre mit Auf und Abs,
Von MarcBen (Recklinghausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Begnadigung: Roman (Taschenbuch)
Die letzte Amtshandlung des US-Präsidenten ist die Begnadigung des berüchtigten Wirtschaftskriminellen Joel Backman. Backman taucht mit Hilfe des CIA im schönen Italien unter, während die übelsten Geheimdienste hinter ihm her sind und er ebenso dem CIA in keinster Weise trauen kann...Der Roman fängt behäbig an. Als Joel Backman in Italien untertaucht, wird über unzählige Seiten beschrieben, wie er fleißig italienisch lernt, die gastronomische Welt Italiens erforscht und die Straßenkarte Bolognas verinnerlicht. Nett zu lesen, aber Spannung kommt hierbei nicht auf. Zudem irritiert Grisham mit seinem Schreibstil. Während andere Autoren Orts- oder Zeitwechsel mit Kapitel abgrenzen, vollbringt es Grisham von einer Zeile in die andere den Ort und die handelnden Personen zu wechseln, außerdem noch einmal sechs Jahre zurückzuspringen. Nach circa zwei Drittel des Buches wird es dann spannend. Tatsache. Geübt läßt John Grisham den Leser Backman auf seiner Flucht mitfiebern. Bis kurz vor dem Ende war ich geneigt ihm knapp 4 Sterne geben zu wollen, aber dann dieses Ende... Hatte Grisham keine Lust mehr oder hatte er ein paar Bösewichter schlicht vergessen? Oder gibt es noch einen zweiten Teil? Mmh, schade. Daher nur drei Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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