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Die Begegnung mit dem Tod
 
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Die Begegnung mit dem Tod [Taschenbuch]

Stanislav Grof , Gerhard H. Müller
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Die Begegnung mit dem Tod + Das Abenteuer der Selbstentdeckung: Heilung durch veränderte Bewußtseinszustände. Ein Leitfaden + Impossible - Wenn Unglaubliches passiert: Das Abenteuer außergewöhnlicher Bewusstseinserfahrungen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 274 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta /J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger; Auflage: 3. A. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360894298X
  • ISBN-13: 978-3608942989
  • Originaltitel: The Human Encounter with Death
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 431.308 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Welche Erwartungen haben wir, welche Erfahrungen machen wir angesichts des Todes? Wie können uns die Erfahrungen anderer helfen, mit unserem eigenen Tod fertigzuwerden? Stanislav Grof und Joan Halifax haben an einem amerikanischen Krankenhaus die Wirkungsweise von LSD bei unheilbar Krebskranken beobachtet. Die psychedelische Therapie ermöglichte es den Sterbenden, die letzte Zeit ihres Lebens gefaßt, mit einer Art spiritueller Neugier und oft auch schmerzfrei zu erleben.

Über den Autor

Dr. med., Dr. phil. Stanislav Grof, ist Psychiater mit mehr als 50-jähriger Erfahrung auf dem Forschungsgebiet außergewöhnlicher Bewusstseinszustände und gilt international als der maßgebliche Experte für Transpersonale Psychologie; Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher zum Thema; hält weltweit Vorträge und Seminare, regelmäßig auch im deutschsprachigen Raum. Er lebt in Mill Valley/Kalifornien.Joan Halifax Roshi ist eine bekannte amerikanische Zen-Priesterin und arbeitet seit 40 Jahren in der Sterbebegleitung. 1990 grundete sie das Upaya Zen Center, ein buddhistisches Meditationszentrum, und begann 1994 das Programm Being with Dying, um Menschen in der Seelsorge fur Sterbende auszubilden. Sie ist Gründungsmitglied der Zen Peacemaker-Bewegung und Mitglied im Direktorium des Mind-and-Life-Institutes unter dem Vorsitz des Dalai Lama.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Begegnung mit dem Tod (23.06.2005)
Unter der Begegnung mit dem Tod stellen wir uns Berichte oder auch Theorien über das Ableben und das Totenreich vor. Da Stan Grof und Joan Halifax aber über Totenmythen nur randläufig referieren, ist ihr Buchtitel eine Fehlbesetzung.
Besonders am Ende des Buches tragen sie dann aber doch noch ihrem Buchtitel Rechnung und referieren Berichte aus dem Ägyptischen und Tibetanischen Totenbuch. Die Theoretischen Betrachtungen zum Tod von Sigmund Freud, dem Vater der Psychoanalyse, von C.G.Jung und von Heidegger, dem Existenzphilosophen runden das Buch ab.
Im Zentrum der Erörterung von Grof stehen Berichte über seine LSD-Therapien an Krebspatienten. Eigentlich müßte ein passender Buchtitel „Psychodelisch Drogentherapie und die Aufdeckung von Todesmythen in Trancezuständen" lauten. Grof schildert einige Fallbeispiele aus seiner therapeutischen Praxis. Krebspatienten wurde kurz vor ihrem Tod eine Drogentherapie genehmigt um ihre psychischen und psychosomatischen Schmerzen zu lindern. Nach dem LSD verabreicht wurde, glitten die Patienten in einen Tranczustand, in dem sie häufig ihre eigene Geburt oder ihren Tod erlebten. Generell sind Grofs Ergebnis den Ergebnissen der Primärtherapie von Artur Janov sehr ähnlich. Durch beide Therapieformen wird das Erleben und Fühlen gestärkt. Bei Grof ist der Therapeut völlig passiv und beobachtet nur die Wirkung der Droge. Bei der Primärtherapie wird der Klient zu seinen Kindheitserinnerungen ohne Drogen zurückgeführt.
Menschen die dem Tode nahe kommen, so beschreibt Grof, lernen es diesen schließlich hinzunehmen. Durch das Abenteurer des Bewußtseins während der Drogensitzungen erfolgt eine bejahende Hinnahme des Todes. Grof plädiert für eine interdisziplinäre Forschungsmethode. Medizin, Psychologie und Religion vereinigen sich in seiner holistischen Weltsicht. Da Musik tiefliegende Emotionen aktiviert, wird sie bei seinen Drogensitzungen eingesetzt. Wichtiger als das Thema Tod scheint in Grofs Buch allerdings das Thema Geburt zu sein. Grof ist ein Vorreiter der modernen Pränatalmedizin. In seiner Therapie erleben Patienten perinatale Phasen ihrer eigenen Geburt. Die Geburtstraumen werden wieder erlebt. Die Bedingungen des Embryos waren ideal. Die Geburt selbst ist eine Art Lebensbedrohung. Man erleidet Todesqualen aber auch extatische Momente. Sexuelle Erregung bei der Austreibung aus dem Mutterleib sind keine Seltenheit, aber meist überwiegen negative Erfahrungen wie das Schlucken von Fruchtwasser. Viele Neugeborene haben gleich nach der Geburt das Verlangen nach der Rückkehr in den Mutterleib.
Im Gegensatz zur Geburt, welche ambivalent erlebt wird, wird der Tod bei Grof's Experimenten durchweg positiv erlebt. Patienten machten die entropische Erfahrung des Eins-Seins mit dem Universum. Von Visionen eines Lichtwesens wird berichtet. Die Wertehirarchie verändert sich nach solchen Todeserlebnissen. Von nun an ist eine Existenz jenseits des Todes durchaus möglich. Mystik, Metaphysik und Gott erhalten wieder ihre dominante Stellung wie in archaischen Kulturen.
Auffällig bei den LSD-Therapien war, daß starke Neurotiker durch den Drogeneinfluß völlig aus ihrem emotionalen Haushalt geworfen wurden. Urerlebnisse sind normalerweise im Urschmerzbehälter gesammelt. Durch Spannung wird der Neurotiker daran gehindert seine Traumen aus dem Säuglingsalter zu fühlen. Drogen schwächen die Abwehrkräfte und nun strömen alle Erinnerungen und Schmerzen auf einmal über uns herein.
Dieser Ansturm der Urschmerzen überfordert das menschliche Selbst. Hier liegt nun der Vorteil der Primärtheorie. Bei Janov wird der Urschmerz Schicht für Schicht abgetragen. So können Erlebnisse erfolgreich integriert werden. Andererseits scheitern menschliche Therapietricks oft bei starken Neurotikern. Ihre Abwehrmauer ist zu dick und kann deswegen vielleicht nur mit Drogen niedergerissen werden. Dieses Buch, längst ein Klassiker der Psychotherapie, ist ein Muß für jeden Mediziner und Psychologen, aber auch eine Bereicherung für Laien. Wer allerdings nach einem esoterischen Werk Ausschau hält, findet bei Grof nicht die erhofften Totenrituale, Todesmythen oder Todeserlebnisse.
Bernhard Peter
Deutsche Gesellschaft für Psychohistorie
Intact
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Den Tod neu verstehen 8. August 2002
Format:Taschenbuch
Wer auf der Suche nach wirklich fundierten Informationen über LSD war/ist, dem sei dieses Buch auf JEDEN Fall ans Herz gelegt. Man findet hier weder verklärtes Schwärmen über Weltveränderung und "alles wird besser mit LSD" wie bei Timothy Leary, man wird aber auch vom erhobenen Zeigefinger der etablierten Drogengegner verschont. Dieses Buch zeigt einfach und gleichzetig überaus beeindruckend die möglichen Anwendungsgebiete für die "verhasste" Droge LSD Dabei werden auch die möglichen Gefahren aufgezeigt, ein Umstand, den man in der pro-LSD-Literatur nur äußerst selten findet. Ganz nebenbei kann der Leser seine Einstellung zu Tod und dem Leben danach auf die Probe stellen und vielleicht sogar ändern. Und dies ohne religiöse Dogmen oder etablierte Meinungen annehmen zu müssen, die Entscheidung wird einem ganz allein überlassen ohne dabei allein gelassen zu werden.

Ich bin auf dieses Buch beim Wälzen von Aufklärungsliteratur zum Thema Drogen gestoßen und eine Sache darf man mir getrost glauben: Man findet nicht häufig Hinweise auf Werke, die LSD gegenüber positiv eingestellt sind. Dieses Buch ist für jeden ernsthaft am Thema "LSD" interessierten Leser Pflichtlektüre! Für Personal auf einer onkologischen Station eines Krankenhauses liegen hier vielleicht einige unschätzbare Informationen, die ihre Arbeit erleichtern könnten.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Sehr schade, dass diese Art der Vorbereitung auf den eigenen Tod , oder der Schmerzlinderung, heutzutage nicht mehr möglich ist!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

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