So, nun habe ich auch diesen Band mit düsteren Horror-Fantasy-Stories gelesen. Die Inhalte der Stories sind unterschiedlich, da es kein übergestülptes Konzept gibt, wodurch sich alle AutorInnen frei entfalten konnten, was gut ist. Es geht um eine junge Kriegerprinzessin, Feenkatzen, Vampire, Tierärzte und Zigeunerlegenden.
In Erinnerung blieb mir die Story von Nicolaus Equiamicus, eine Gesichte über zwei Soldaten, die im Wald ein verlassenes Dorf finden, das von einer Hexe beherrscht wird.
Die Story von Ascan von Bargen, die in einem winterlichen Venedig spielt und ein schönes Lokalkolorit zu bieten hat.
Die Story von Andreas Gruber, die ziemlich lange geht, aber dafür umso rasanter die Suche eines Privatdetektivs nach einer verschollenen Frau schildert.
Dahingegen fällt Wolfgang Hohlbeins titelgebende Story leider etwas ab. Umso bemerkenswerter und positiver, dass die Herausgeberin den Namen Hohlbein nicht - wie bei anderen Anthologien üblich - groß aufs Buchcover brachte.
Hervorzuheben sind noch das stimmig schöne Buchcover und die Innen-s/w-Grafiken von Andrä Martyna, die jeder Story noch das I-Tüpfelchen aufsetzen.