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Die Befehle des Doktors. Star Trek. [Broschiert]

Diane Duane
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 298 Seiten
  • Verlag: Heyne (1995)
  • ISBN-10: 3453079701
  • ISBN-13: 978-3453079700
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 172.092 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pille der Kommandant 11. November 2008
Von Kerstin Wiedemann VINE™-PRODUKTTESTER
"Die Befehle des Doktors" ist meiner Meinung nach ein eher durchschnittlicher Star Trek-Roman der Classic-Serie. Die Enterprise befindet sich im Orbit eines Planeten mit dem schönen Namen "Fliegendreck", auf dem drei ganz unterschiedliche und ungewöhnliche Spezies leben. Diese sollen in die Föderation eintreten, allerdings gibt es noch gewaltige Verständigungsprobleme. Es geht vor allem darum, den Wortschatz dieser Lebensformen zu erlernen. Kirk überträgt McCoy das Kommando über die Enterprise, eigentlich nur, um diesen ein bisschen zu ärgern, während er sich auf dem Planeten mit einem intelligenten Felsblock unterhält. Der Captain merkt nicht, dass er zusammen mit diesem Felsblock durch die Zeit reist, während auf der Enterprise alles in heller Aufregung ist: Kirk verschwindet plötzlich von der Bildfläche, und McCoy als befehlshabender Offizier sieht sich auf einmal einem Klingonenkreuzer gegenüber. Dessen Anführer ist nicht sehr erfreut darüber, dass sein Außenteam ebenfalls auf dem Planeten verschwand. Als wäre das nicht genug, taucht plötzlich noch ein riesiges Piratenschiff auf...

Grundsätzlich finde ich es toll, dass hier mal McCoy die Hauptrolle spielt. Es ist schon lustig, wie sich der heillos überforderte Doktor wegen einer Schnapsidee Kirks plötzlich als Kommandant in einer brenzligen Situation wiederfindet, während der nichtsahnende Captain gemütlich mit dem Oberhaupt der ;At (so heißen die zeitreisenden Felsen) plaudert. Allerdings braucht dieser Roman zu lange, bis er in Fahrt gerät, und zwar geschlagene 200 Seiten. Erst als das gigantische Piratenschiff erscheint, kommt endlich Spannung auf. Das harmlose Geplänkel mit den Klingonen ist nämlich nicht wirklich aufregend, da der klingonische Captain fast noch unbeholfener als Pille ist. Der Roman ist recht humorvoll geschrieben, aber auf Dauer war ich von den flapsigen Sprüchen etwas genervt. Alles in allem ist das Buch ganz nett, aber nochmal muss ich es nicht lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Roman mit Humor und sehr kreativen Aliens 18. Mai 2010
Von Sim
Die Handlung von "Die Befehle des Doktors": Die Enterprise soll einen Planeten erforschen, auf dem drei Alien-Spezies leben, die alle nicht-humanoid sind und darüber hinaus ein ganz anderes Konzept von Realität und Zeit haben, weswegen es zu Verständigungsschwierigkeiten kommt. Mehr aus Jux überträgt Kirk diesmal Pille das Kommando, da Kirk den Auftrag für eine Routinemission hält - ungeahnt des Umstandes, dass er auf dem Planeten verschollen geht und es zu Komplikationen kommt, als Klingonen und orionische Piraten auftauchen, mit denen der Doktor sich herumschlagen muss.

Besonders erfrischend, mitunter drollig an diesem Roman ist die ungewöhnliche Darstellung der fremdartigen Aliens - umhertollende amöbenartige Spaßvögel, wandelnde Bäume mit langer Leitung und zeitlose Felsenwesen. Allzu oft sind Aliens im Star Trek-Universum doch sehr humanoid, da sind Verständigungsschwierigkeiten als Abwechslung sehr willkommen. Dabei wirken diese Aliens so verrückt, dass es fast an Wahnsinn grenzt - schon Diane Duanes früherer Roman "Der verwundete Himmel" schien geradewegs einem LSD-Trip entsprungen zu sein. Ahnlich kreativ ist die Darstellung dieses Mal wieder.

Dabei spart die Geschichte nicht an Humor, wenn es Duane mit der Flapsigkeit vielleicht auch ein wenig übertreibt. Auf jeden Fall ist es aber urkomisch, Pille dabei zu verfolgen, wie er versucht, klingonische Psychologie beim Umgang mit einem grimmigen Klingonen-Kommandanten anzuwenden und dabei noch erfolgreich ist.

Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere gut getroffen und insbesondere Fans von Doc McCoy kommen auf ihre Kosten. Absolut lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sei vorsichtig mit dem,was du dir wünschst,Doc! 24. April 2010
Von Morgaine
Da hat er den Salat.Mit einer harmlosen Frotzelei mit seinem Freund Jim Kirk über den "bequemen"Kommandosessel handelt "Pille",der Bordarzt, sich das Kommando über die Enterprise ein.
Eigentlich kann nichts passieren, so dachte Captain James T.Kirk, denn die Enterprise fliegt im Parkorbit über einem idyllischen Planeten mit dreierlei friedlichen Spezies, fernab von jedem feindlichen Territorium,und die Crew geht ihrer wahren und höchsten Aufgabe nach- der Erforschung einer neuen Welt.
Kirk, glücklich darüber, der Warterei auf erste Ergebnisse im Kommandosessel entronnen zu sein,begibt sich auf den Planeten und kommt mit einem Felsenwesen ins Gespräch.Was ihm dabei aber entgeht,ist die Tatsache, dass er währenddessen in anderen zeitlichen Dimensionen weilt und damit bei seinen Kameraden, insbesondere bei McCoy,für helle Aufregung sorgt,denn für sie ist er seitdem nicht mehr auffindbar.
Doch es kommt noch dicker.Eine(nicht ganz nachvollziehbare)Regel besagt,dassMcCoy nur durch den Captain wieder abgelöst werden kann.Doch dieser bleibt verschwunden...
So muss McCoy zusehen, wie er mit auftauchenden Klingonen UND einem orionischen Superraumschiff fertig wird, und ein fieser Starfleet-Bürokrat sitzt ihm obendrein im Nacken!
McCoy schwitzt Blut und Wasser in "seinem"Kommandantensessel,geht jedoch, mit der Unterstützung seiner Kameraden,diese Herausforderungen auf seine so typisch unorthodoxe Weise an und erweist sich einmal mehr als brillianter Psychologe.Darüber hinaus entpuppt er sich als erstaunlich gewiefter Taktiker und Stratege.
Selbst jetzt verliert er seinen kauzigen Humor nicht, und auch das eine oder andere Geplänkel mit Spock ist ihm noch nicht vergangen.
In dieser brenzligen Situation funktioniert der Zusammenhalt zwischen beiden reibungslos. Der Leser erlebt den erfrischend neuen Blickwinkel des Unerfahrenen, und darüber hinaus gewinnt McCoy dieser Situation noch wissenschaftliche Erkenntnisse ab.
Es ist diese Mischung aus Spannung,Humor,Wissenschaft und Teamgeist, die Diane Duanes Romane auszeichnen und für mich immer wieder zu einem besonderen Lesevergnügen machen.
Die einzelnen Stationen der Brücke erwachen zu Leben, und jede wird in der Komplexität ihrer Aufgabe dargestellt.
Die Raumschlacht ist spannend,dabei sorgfältig geplant, wie aus dem Lehrbuch.
Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit ist genau recherchiert und fundiert dargestellt.
Im Zusammenhang mit der Kontaktaufnahme zu den drei Spezies kommt der Linguistik zentrale Bedeutung zu.Die Autorin versteht es meisterhaft zu schildern,wie mühevoll die Voraussetzungen für eine Verständigung herausgefunden werden müssen. Sie bevölkert den Planeten mit dreierlei phantastischer Spezies- es wirbeln fröhliche Plasma-Kugeln durch die Gegend,schüchterne Bäume wandern umher und ein metaphysisch-philosophisch-spiritueller Felsen mit besonderen Eigenschaften lenkt die Geschicke und führt tiefe Gespräche mit dem Captain.
Die humorvolle Seite ist deutlicher ausgeprägt als in den anderen Romanen von Diane Duane.Damit hat sie genau die Stimmung der Classic-Episoden eingefangen.
Insgesamt ist der Roman eine leichte und heitere Lektüre, in der es um Forschung und Entdeckerfreude geht, der eigentlichen Bestimmung der Enterpise.
Die Auseinandersetzung mit der völlig fremdartigen Mentalität der drei Spezies birgt ein gewisses Element der Gesellschaftskritik.Bei aller Leichtigkeit besitzt der Roman sehr viel Tiefe und Vielseitigkeit-eben alles, was einen guten Roman ausmacht!
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