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Batman
Dank der ambitionierten Vision von Regisseur Tim Burton erfüllte dieser Blockbuster aus dem Jahre 1989 trotz seines eher zusammenhangslosen Drehbuchs die in ihn gesetzten Erwartungen. Dazu wurde dem Mann mit dem schwarzen Cape eine Art Generalüberholung verpasst, die den Verbrechensbekämpfer in seiner Entwicklung zu seinem Pendant aus den gleichnamigen Comics aufschließen ließ.
Michael Keaton vermittelt als nachdenklicher "dunkler Ritter" von Gotham City genau die richtige Stimmung, während Kim Basinger die Rolle von Gothams unerschrockener Reporterin Vicki Vale übernimmt und Jack Nicholson den anderen als wahnsinniger, Amok laufender Joker die Schau stiehlt, der die Stadt mit seinem tödlichen Smilex-Gas in seine Gewalt zu bringen plant. Das gefeierte Produktionsdesign, für das der inzwischen verstorbene Anton Furst einen Oscar erhielt, macht Batman zu einem visuellen Erlebnis erster Güte. Gleichzeitig gelingt es Tim Burton auf herausragende Weise, sich dem Batman-Vermächtnis von der düsteren, mythischen Seite zu nähern. Danny Elfmans Filmmusik, die heute zu den absoluten Klassikern gehört, treibt die Handlung mit verwegenem, athletischem Elan an.
Batmans Rückkehr
In der ersten Batman-Fortsetzung muss es der Titelheld mit den verbrecherischen Machenschaften des ausgeflippten, fiesen Pinguin (Danny DeVito) aufnehmen. Dank dessen krimineller Zusammenarbeit mit dem bösen Magnaten Max Shreck (Christopher Walken) droht die Energieversorgung von Gotham City zusammenzubrechen. Und als wäre dies noch nicht genug, hat Batman (Michael Keaton) außerdem alle Hände voll mit der rachsüchtigen Catwoman (Michelle Pfeiffer) zu tun, die sich als wesentlich gefährlicher erweist als eine Katze mit Peitsche.
Wie bereits im ersten Batman-Film versieht Regisseur Tim Burton die rasante Handlung mit seinem unverwechselbaren, visuellen Stil. Diesmal lauert jedoch eine dunklere, bösartigere Bedrohung hinter den herausragenden Kulissen des Produktionsdesigns.
Batman Forever
Als Tim Burton und Michael Keaton ankündigten, sie hätten genug vom Batman-Rummel, sprang kurzerhand Joel Schumacher als Regisseur ein (mit Burton als Co-Produzenten) und lieferte als Ergebnis diese Action-geladene, aufwändige Produktion mit Val Kilmer in der Rolle des dunklen Ritters. Batman muss gegen zwei der schillerndsten Verbrecher von Gotham City antreten, den Riddler (eine maßgeschneiderte Rolle für Komiker Jim Carrey) sowie den diabolischen Two-Face (Tommy Lee Jones), die sich zusammengetan haben, um Gothams Bevölkerung mit einer Maschine zur Manipulation des menschlichen Gehirns unter ihre Kontrolle zu bringen. Nicole Kidman übernimmt die Rolle der verführerischen Psychologin, die herausfinden möchte, was Batman antreibt.
Neben einem im Design überholten Batmobil und vielen neuen Batman-Ausrüstungsstücken erscheint in Batman Forever auch zum ersten Mal Robin (Chris O'Donnell) auf der Bildfläche, dessen enge Beziehung zu Batman nicht wenigen Kritikern Anlass zu Vermutungen über den homoerotischen Unterton der Reihe gab. Wie man das Ganze auch interpretieren mag, Joel Schumachers Annäherung an das Batman-Vermächtnis ist gleichzeitig amüsant, verschwenderisch monumental und neigt zur chronischen Reizüberflutung.
Batman & Robin
Nachdem Val Kilmer in Batman Forever die Rolle des dunklen Ritters übernommen hatte, zog sich im vierten Teil der Batman-Reihe George Clooney das Fledermaus-Cape über. Zur Seite steht ihm darin erneut Chris O'Donnell in der Rolle seines Mitstreiters Robin. Das dynamische Duo muss es auch diesmal gleich mit zwei Gegnern aufnehmen, dem ruchlosen Mr. Freeze (Arnold Schwarzenegger), der der Welt eine neue Eiszeit bescheren möchte, sowie mit der verschlagen verführerischen, jedoch hoch giftigen Poison Ivy (Uma Thurman), die danach strebt, alle Tiere auszurotten und die Erde in ein gigantisches Treibhaus zu verwandeln. Unterstützt werden Batman und Robin in ihrer Mission von Alicia Silverstone alias Batgirl sowie Elle McPherson, der die undankbare Rolle von Batmans/Bruce Waynes Verlobten zukommt.
Batman & Robin ist ein wahrer Angriff auf die Sinne, in dem grelle Farben, sinnlose Action und überschwängliche Ausstattung geradezu Amok laufen. So bietet der Film zwar eine Überdosis an visuellen Reizen, dürfte allerdings nur bei eingefleischten Batman-Fans auf echte Begeisterung stoßen. --Jeff Shannon
Beschreibung:
4 Filme
Angaben laut Hersteller
Darsteller: Jack Nicholson, Kim Basinger, Michael Keaton, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken
Regisseur(e): Tim Burton, Joel Schumacher
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Englisch, Französisch
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
Anzahl Disks: 4
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 19. Oktober 2000
Produktionsjahr: 1997
Spieldauer: 475 Minuten
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der dunkle Ritter,
Von Frankie Lee (Velden,Tennessee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Batman Edition (4 DVDs) (DVD)
Ein für Batman-Fans äußerst lohnenswetes Paket, dessen enthaltene Filme ich hier im Einzelnen besprechen möchte:1)BATMAN: Noch immer eine DER Comicadaptionen schlechthin: Mit Stars gespickte düstere Action, die nicht nur Fans des dunklen Ritters begeistern dürfte. Nicht zuletzt wegen der superben Darstellung des durchgeknallten Jokers durch Jack Nicholson. 2)BATMANS RÜCKKEHR: Wieder ein mit Stars besetztes Actionfeuerwerk,dass dem ersten Teil in nichts nachsteht. Tim Burton versteht es perfekt die ultra-düstere Geschichte zu erzählen und so ein morbides Meisterwerk zu schaffen. 3)BATMAN FOREVER: Nach dem Regie-Wechsel kommt leider auch der Qualitätseinbruch. Joel Schumacher schafft es nicht, dem kongenial-düsteren (und absolut zu Batman passenden) Stil der beiden Vorgängerfilme treu zu bleiben. So machen zwar die Schauspieler ihre Sache recht gut (allen voran der toll agierende Tommy Lee Jones und Nicole Kidman) aber der gesamte Film wirkt zu überladen und schafft es nicht seinen Vorgängerproduktionen das Wasser zu reichen. 4)BATMAN & ROBIN: Leider geht die Talfahrt der vormals kultigen Reihe kontinuierlich weiter. Eine schlechte Story und der verschwendete, zu kurze und komplett an der Vorlage vorbeischrammende Auftritt des Bane machen den Film zum absoluten Tiefpunkt der Reihe. Nur der Auftritt von Uma Thurman als verführerische Poison Ivy kann vollends überzeugen. George Clooney passt nur bedingt als Batman macht seine Sache aber alles andere als schlecht und mimt den Fledermausmann adäquat. FAZIT:Trotz der weniger guten letzten beiden Teile eine empfehlenswete Box, vor allem wegen Batman 1 + 2. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zweischneidiges Schwert!,
Von _Mat_ (Rosenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Batman Edition (4 DVDs) (DVD)
Diese Box ist an sich keine schlechte Idee. Denn so bekommt man alle bisherigen Batmanfilme auf einen Schlag. Da der nächstes Jahr startende Batman Begins eh nicht an diese Reihe anschliesst sondern einen kompletten Neubeginn versucht ist es auch zu verschmerzen, dass diese Box vor dem Film in den Handel kam und man kann den Studios nicht unbedingt Geldmacherei vorwerfen (auf jeden Fall nicht mehr als sonst auch).So, nun was gefällt mir an dieser Box nicht. Also wie ich schon sagte, die Box an sich stellt nicht das Problem da. Sondern die in der Box enthaltenen Filme. Zu den einzelnen Filmen nun aber mehr: Batman: Der erste Teil der Reihe bestacht durch den düsteren Grundton, klasse Schauspieler eine tolle Musik und eine ausgereifte Handlung. Michael Keaton als Batman und Jack Nicholson als Joker zeigten wirklich was in Ihnen steckt und überzeugten den Zuschauer sofort. Ein dauerhaft fesselnder Film, auch wenn er zuweilen von der Comicvorlage abweicht schafft er es dennoch ein glaubwürdiges und zu keinem Zeitpunkt lächerliches Batmanuniversum zu erschaffen. Batmans Rückkehr: Hier konnte man wieder Michael Keaton als Batman gewinnen. Ihm gegenüber standen nun Michelle Pfeiffer als Catwoman und Danny de Vito als Pinguin. Im Hintergrund zog auch noch Christopher Walken als Großindustrieller Max Schreck seine Fäden. Der Film schliesst gut an den ersten Teil an. Tim Burton schafft es wieder die düstere Grundstimmung zu erzeugen und seine Schauspieler gut auf die Rollen einzuschwören. Zwar nicht ganz so stark wie der erste Teil aber dennoch ein toller Film, welcher nicht wirklich viel schwächer als der erste Teil ist. Batman Forever: Hm, hier fängt die Batman-Reihe dann schon an auseinanderzufallen. Man hat einen neuen Regisseur (Joel Schumacher) und einen neuen Hauptdarsteller (Val Kilmer). Dieser Film unterscheidet sich einfach eklatant von seinen beiden Vorgängern. Durch den neuen Regisseur bekam der ganze Film einen anderen Stil, das düstere wurde durch eine etwas hellere, überzeichnete comichaftere Darstellung ersetzt. In diesem Film war es allerdings noch erträglich. Val Kilmer bot eine durchschnittliche bis gute Leistung als Bruce Wayne und fiel nicht negativ auf. Die beiden Gegenspieler waren mit Jim Carrey und Tommy Lee Jones gut besetzt. Dennoch wollte bei diesem Film nicht so recht der Funke überspringen und es war der schlechteste Teil. Doch wer dachte es könnte nicht schlimmer kommen sah sich getäuscht, denn schon ein paar Jahre später schuf Joel Schumacher Batman & Robin: Dieser Film sollte eigentlich aus dem Batman-Universum verdammt werden. War der Vorgänger schon nicht toll, so wurde mit diesem Film ein absoluter Tiefpunkt erreicht. Der Hauptdarsteller wurde wieder gewechselt. Von Val Kilmer zu George Clooney, und als Bösewichte bekam man Arnold Schwarzenegger und Uma Thurman vorgesetzt. Der Stil des Films wurde nun knallbunt und übertrieben comichaft und der Charme der ersten beiden Filme war komplett ausradiert. Dieser Film wirkte einfach nur schwach und lächerlich. Was schon bei Bat-Anzügen mit Brustwarzen!!! begann und bei einer Batman-Kreditkarte aufhörte. Ein absolut grauenhafter Film. Abschliessend lässt sich nur sagen. Gäbe es eine Box mit den ersten beiden (evtl noch dem dritten) Teil, wäre meine Empfehlung. Sofort zugreifen. Doch da hier leider auch der vierte Teil dabei ist kann ich nur sagen. Bitte überlegt es euch lieber zweimal, denn der vierte Teil schafft es wirklich einem den ganzen Spaß an der Sache zu verderben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Düsterer Held mit bunten Flecken,
Rezension bezieht sich auf: Die Batman Edition (4 DVDs) (DVD)
Mit Batman hat Tim Burton einen Film geschaffen, der den düsteren Charakter Batmans voll trifft. Die Szenerie Gothams wirkt hart, kalt und abschreckend und genau das soll Gotham City sein.Mit Michael Keaton steckt im Kostüm der Fledermaus, welches übrigens einfach genial martialisch erscheint, ein Schauspieler, dem man als Bruce Wayne niemals den Superhelden abnehmen würde, der aber als Batman absolut übrezeugend ist. Der Gegenpart Joker (Jack Nicholson) strotzt nur so von Bösartigkeit und ist herrlich schräg. Die Utensilien Batmans hauen jeden Gimmickfreak vom Hocker, angefangen mit dem coolen Batmobil, über den Anzug mit seinen Waffen und Seilen bis hin zu Batmans Düsenflugzeug 'Batwing'. Auch der Actionfan bekommt bei Batman ordentlich etwas geboten, auch wenn mehr Wert auf die Darstellung der Charaktere gelegt wurde. In Batmans Rückkehr schlüpft Keaton zum vorerst letzten mal in die Rolle des dunklen Ritters. Diesmal stehen ihm Gegenüber Danny DeVito als kaltherziger Pinguin, Christopher Walken als Magnat Max Shreck und Michelle Pfeiffer als Catwoman. Alle drei können in ihren Rollen absolut überzeugen. Hat Burton im ersten Teil Gotham noch eher schlicht gehalten greift er beim Nachfolger aber wirklich in die vollen. Gotham pulsiert vor Leben, wirkt bunt und düster zugleich. Die Atmosphäre ist noch viel düsterer als im Vorgängerfilm. Gotham wirkt dadurch zugleich abstoßend und doch unheimlich anziehend, charismatischer kann man eine Filmstadt nicht gestalten. Die Kostüme, Fahrzeuge und Gimmicks sind wieder überragend und über zu wenig Action kann man sich auch absolut nicht beschweren. Die Story ist vollgestopft mit guten Ideen und hat einen klaren roten Faden. Mit der Übergabe der Regie an Joel Schumacher hat sich Warner keinen Gefallen getan. Während Tim Burtons düstere Ader hervorragend zu Batman paßt scheint Schumacher eher von der 60er Jahre-Serie angetan, in der es eher kitschig und bunt zuging. Mit Jim Carrey hat man auch gleich den richtigen Kasper für den Riddler gefunden und Tommy Lee Jones scheint die Rolle des Two-Face auch eher komisch als dramatisch zu interpretieren. Batman wird gespielt von Val Kilmer, welcher nicht so recht in die Rolle Batmans passen will und unterstützt wird er von Chris O'Donnell als Robin. Die Kostüme und Fahrzeuge sind, wie der Rest des Films, kitschig und abgedreht. Alles in allem ist Batman Forever viel zu bunt und albern, hat aber durchaus noch seine guten Seiten. Mit Teil 4 hat Joel Schumacher die Batman-Filme endgültig an die Kitschserie der 60er angepaßt. Selbst die Quartiere der Schurken wurden hier aus einer schrägen Kameraposition gefilmt (exakt wie bei Adam Wests Batman). Die Kostüme, Sets, Fahrzeuge und Gimmicks sind sehr aufwändig und pompös, sehen aber leider so künstlich kitschig aus, daß man sich wünscht, man hätte den Film besser in einem Hinterhof gedreht. Das wirklich traurige an Batman & Robin ist, daß es nicht nur ein oder zwei Kritikpunkte gibt. Die Story ist einfach schlecht und die Schauspieler sind überwiegend peinlich fürs Filmgeschäft. George Clooney läßt Batman zu einem witzelnden Grinser verkommen, Arnold Schwarzenegger paßt meiner Meinung nicht zur Comicfigur Mr. Freeze, ein grunzender Riese tappt dumm als Bane herum, der in den Comics hochintelligent ist und kein haarloser Affe auf Drogen und Alicia Silverstone gibt als Batgirl ihre bisher schlechteste Leistung ab (und das will was heißen). Um den Comicfans noch einen Dämpfer zu verpassen wurde die Batmanhandlung der Comics total ignoriert. So ist z.B. Batgirl nicht Gordons Tochter sondern eine Nichte von Butler Alfred. Das einzig ansprechende an diesem Film ist Uma Thurman, die einfach nur zum Anbeißen aussieht. Für Freunde seichten Klamauks und bunten Kitschs ist Batman 4 wohl empfehlenswert, für Batmanfans könnte der Film eher wie ein böser LSD-Trip erscheinen. Zum Glück ist der Film in den Kinos gefloppt, sodaß wir von einer neuen Fortsetzung dieses Kalibers verschont werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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