Dieses Buch schildert in ausgesprochen Kurzweiliger und Interessanter Art und Weise die wahre Geschichte des Autors, der - verständlicherweise - eine ausgesprochene Abneigung gegen die französische Kriegsgefangenschaft hatte und deswegen einen ausgeprägten Wandertrieb entwickelte.
Fluchten aus Kriegsgefangenschaften gab es viele - Bücker darüber auch. Aber ich persönlich kenne keinen Fall außer dem vorliegenden bei dem eine solche Hartnäckigkeit (und natürlich auch ein solches Pech, das auch den genialsten Plan letztendlich zum Scheitern brachte) mit im Spiel waren.
Keine hochgeistige Weltliteratur, aber die richtige Unterhaltung für lange Herbstabende für denjenigen, der sich für solche Dinge interessiert und/oder für Frankreich und auch die politischen Verhältnisse dort kurz nach dem Krieg (auch davon wird einiges geboten) interessiert.