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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandios,
Von ccheesy "ccheesy" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
1572, der Konflikt zwischen Hugenotten (Protestanten) und Katholiken schwelt. Um beide Seiten näher zu bringen, werden Marguerite de Valois, Tochter von Katharina von Medici und Schwester des amtierenden Königs von Frankreich, Karl IX., und der junge Bourbonen-König (ohne Regierung) Henri de Navarre miteinander verheiratet. Zur selben Zeit wird der mächtige Admiral de Colingy, einer der wichtigsten Berater Karls, angeschossen. Tage später wird er in dem unter dem Namen "Bartholomäusnacht" in die Geschichte eingegangen Massaker ermordet. In dieser Nacht wurden Hugenotten durch Paris gejagt und hingeschlachtet. Doch damit ist das Buch nicht beendet. Vielmehr steht das Ereignis am Anfang einer Geschichte aus Intrigen und Verrat, Hass und Liebe, Feind- und Freundschaft, die sich bis zum Tode Karls im Jahr 1574 ausdehnt.Ich habe dieses Buch als grandios empfunden. Dumas spinnt seine Beziehungsfäden auf über 700 so fein, daß er auch noch die kleinste Nuance herausarbeiten konnte. Und das zu einer Zeit, in der es noch keine PCs mit Schreibprogramm gab. Trotzdem hat er den Überblick behalten. Da seien ihm gewisse historische Ungenauigkeiten verziehen. Die Übersetzung fand ich zwar grundsätzlich in Ordnung, doch hat mich genervt, daß sich die Übersetzerin nicht zwischen Deutsch und Französisch entscheiden konnte. Mal schreibt sie "de", mal "von". Mal schreibt sie "Herr", mal "Monsieur". Der Name "Henri" wird bis auf wenige Ausnahmen (wo sie "Heinrich" verwendet) im Original belassen (ebenso wie Marguerite), während Karl und Franz permanent übersetzt sind. Das ändert aber nichts an der Virtuosität dieses Romans, der sich nicht nur mit heutigen Romanen dieses Genres messen kann, sondern diese in den meisten Fällen sogar abhängt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Historischer Klassiker,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Zugegebenermaßen fiel es mir zu Anfang recht schwer mich einzulesen und es hat einige Seiten (glücklicherweise hat das Buch ja genug) gedauert, bis ich Spaß hatte am versteckten Witz der Geschichte. An den feinen Handlungssträngen die der Autor miteinander verbindet und die Intrigen des Louvre anschaulich, glaubwürdig und beeindruckend schildert.Kurz zum Inhalt: Dies ist die Erzählung des französischen Königshauses inmitten der Hugenottenkriege. Die Geschichte der religiösen und politischen Entwicklung eines Landes und darüber hinaus , Europas, im Hintergrund einer Liebes und vor allem einer Freundschaftsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Gut, die geschichtlichen Fakten liegen teilweise ein bißchen anders, Karl starb zum Beispiel an Tuberkulose (eine Vergiftung ist nicht belegt) und auch La Mole und sein Freund Coconnas sind wenn nicht erfunden, dann zumindest umbenannt. Aber wen stört das schon, wer reine Fakten lesen will, wird zum Geschichtsbuch greifen. Mein Fazit ist, es lohnt sich durch zu halten und sich durch einige weniger spannende Passagen zu kämpfen. Die Belohnung ist eine excellent erzählte Geschichte, sprachlich und inhaltlich, und die Erkenntnis dass zwischen Mord, Intrigen und Verschwörungen doch immer noch die Liebe und die Freundschaft herrschen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
So macht Geschichte Spass,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (Königin Margot): Roman (Taschenbuch)
Wer die drei Musketiere und den Grafen von Monte Christo verschlungen hat, wird mit diesem Buch seinen Lesehunger nach Dumas angemessen stillen können. Wunderbar und absolut spannend verbindet Dumas die Einzelschicksale der Hauptakteure mit den historischen Fakten. Und wer dann erst richtig auf den Geschmack dieser historischen Epoche gekommen ist, wird sich nur schwer H.Manns Biographie über Heinrich IV verschliessen können.
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