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Die Ballade vom Faloorie Man [Gebundene Ausgabe]

Eugene McEldowney , Eugene MacEldowney
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

2002
Belfast, in einem katholischen Viertel. Im Haus der Familie McBride schaut der Papst von der Wand. Die Geschichten, die Mutter Sarah dem kleinen Martin vorliest, haben alle ein Happy-end - bis auf die der Titanic, die natürlich unterging, weil die Protestanten beim Bau des Schiffes immer so fürchterlich geflucht haben. Vater Isaac singt morgens beim Rasieren das Lied vom Faloorie Man und hat auf jede Frage, die Martin ihm stellt, eine Antwort. Umgeben von schützenden Kokon der Liebe seiner Eltern macht Martin nach und nach merkwürdige Erfahrungen: Er muß entdecken, daß Mädchen kein "kleines Ding" haben, wundert sich in der Schule über Kinder mit vielen Brüdern und Schwestern und registiert mit Schrecken, daß in vielen Häusern Prügel und Streit an der Tagesordnung sind. Nur auf die Frage, wieso er selbst keine Geschwister hat, geben Sarah und Isaac ihm keine Antwort. Bis er eines Tages eine Entdeckung macht, die das Vertrauen in seine Eltern für immer erschüttert. In einer schnörkellosen, aber nuancenreichen Sprache erzählt Eugene McEldowney von einer Jugend in Armut und Enge, Religion, tiefem Schmerz und großem Glück. Und er erzählt uns eine wahre Geschichte.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: DEA, (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821808632
  • ISBN-13: 978-3821808635
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 12,2 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.097.965 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 21.10.2002
Erzählungen über eine arme, irisch-katholische Kindheit sind für H. G. Pflaum bereits "zu einer Art Genre" geworden. Auch Eugene McEldowney greife in seinem Roman "viele der bekannten Motive und Topoi auf", wie die materielle Not und die "repressive Sexualmoral", die für einen Pubertierenden schwer zu ertragen ist. Der Roman erinnert Pflaum stark an Frank McCourts "Die Asche meiner Muter", allerdings in einer "light-Version". Ohne McCourts Autobiografie wäre dieses Buch sicher nie geschrieben worden, glaubt der Rezensent. Er hält McEldowney für einen "geschickten und unaufdringlichen Erzähler", der aber "freundlich bis zur Harmlosigkeit" sei. Erst als der Romanheld erfährt, dass er adoptiert wurde, bekommt der Roman "eine kaum noch erhoffte Eindringlichkeit". Als weitere Parallele zu McCourt findet auch der Romanheld von McEldowney "die Rettung im Schreiben". Die Frage, wie weit der Roman autobiografische Elemente enthält, "ist müßig, denn der Roman selbst ist die Antwort", erklärt Pflaum.

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-- Perlentaucher.de

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Von kfir TOP 1000 REZENSENT
Belfast in den 1950ern: Ein Junge wächst in einer Familie auf, die so ganz anders ist alle anderen um ihn herum - er hat keine Geschwister.

Die Geschichte des Jungen und seiner Umgebung wird sehr ruhig und in überaus feinen Nuancen geschildert. Dabei kommt hier keine grosse Geschichte zum Tragen. Es ist vielmehr die Aneinanderreihung aus vielen kleinen Gegebenheiten und Erlebnissen, die fein miteinander versponnen das zärtliche Bild einer Familie ausmachen. Es werden Charaktere liebvoll geschildert und ihre Leben mit einer guten Prise Humor erzählt. Mehr braucht ein gutes Buch auch nicht.

Ein wahres Kleinod, ein Buch für die stillen Momente des Lebens.
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