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Die Badgirl-Feministin: Ein Handbuch für Frauen, die sich munitionieren wollen
 
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Die Badgirl-Feministin: Ein Handbuch für Frauen, die sich munitionieren wollen [Taschenbuch]

Grethe Nestor , Sigrid Engeler
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 216 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 1. (1. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342324576X
  • ISBN-13: 978-3423245760
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 749.867 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Hier findet die feministische Novizin im neonpinken Einband Argumente, Männerwitze, Kultfilme, Psychotest (Welche Bindestrich-Feministin bist du?) und Vorbilder von Beauvoir bis Buffy (die Vampirjägerin auf Kabel 1).

Amüsant und provokant.

Ausgestattet mit geschichtlichem Basiswissen über die Frauenbewegung prägnanten Zitaten von verschiedensten Persönlichkeiten und einer unerschrockenen Sprache bietet sie der Leserin eine geballte Ladung Munition.

Frech und unverblümt, mit vielen nützlichen Tipps und Anregungen, wie der Alltag ein wenig aufgemischt werde kann.

›Die Badgirl-Feministin‹ ohne Zweifel ein unterhaltsames und mitunter sogar lehrreiches Werkzeug.

»Denn niemand wird mit allem einverstanden sein, was dort zu lesen ist. Das tut dem Wert des Buches aber keinerlei Abbruch. Der Rezensent schätzt es darum umso mehr und widerspricht deshalb einer Behauptung der Autorin mit größtem Nachdruck: »Für Chauvinisten, für Anti-Feministinnen, für fundamentalistische Christen, für Rechtskonservative, Linksmoralische oder überzeugte Gebärmutter-Feministinnen«, so Nestor, sei das Handbuch »eher nicht das richtige«. Aber wieso denn? Sie werden zwar vermutlich wenig Freude daran haben, aber schaden könnte ihnen die Lektüre sicher nicht.«
literaturkritik.de



Männliche Chauvinisten, Anti- und überzeugte Gebärmutter-Feministinnen, fundamentalistische Christen und brave Mädchen sollten das Buch am besten gleich beiseite legen.

Kurzum: ein Buch das Laune macht und bequem in jede Tasche passt – egal ob Rucksack oder Gucci.

Grethe Nestor hat das coolste Handbuch für junge Frauen geschrieben.

Frech und direkt, vergnüglich und leicht – für junge Frauen vermag dieses Buch wie ein Tritt von hinten wirken, ein Schubs hin zu größerem Selbstbewusstsein.

Kurzbeschreibung

Das Buch macht schon gute Laune, ehe man zu lesen begonnen hat, so schrill und witzig ist die Aufmachung. Es passt bequem in jede Tasche - egal ob Rucksack oder Guccitasche. Dies ist kein Brave-Mädchen-Feminismus-Handbuch. Und auch keines für Frauen, die ihre BHs verbrennen. »Die Badgirl-Feministin« ist frech und direkt, vergnüglich und leicht zu lesen und prallvoll mit nützlichen und witzigen Informationen: zur Geschichte des Feminismus und bedeutenden Persönlichkeiten, zur aktuellen Situation der Frauen in unseren so gleichberechtigten modernen Gesellschaften und zur Rolle der Medien im Geschlechterkampf. Ein herrlich zeitgemäßer Schnellkurs in Feminismus, unterhaltsam und leicht verständlich - für all diejenigen ohne Hochschulabschluss in Genderforschung.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Feminismus ist fun. Und Feministin zu sein, macht Spaß - sehr viel mehr Spaß als das Gegenteil." Diesen Eindruck vermittelt dieses Buch wirklich. Wer behauptet, dass Feministinnen keinen Humor haben, wird durch dieses Buch eines besseren belehrt. Das Buch ist witzig und unterhaltsam geschrieben. Allerdings irrt die Autorin, wenn sie schreibt, dass "für männliche Chauvinisten, für Antifeministinnen, für fundamentalistische Christen, für Rechtskonservative, Linksmoralische oder überzeugte Gebärmutter-Feministinnen (...) dieses Handbuch eher nicht das Richtige" sei. Für jeden Feminismusinteressierten - selbst für "männliche Chauvinisten" - ist dieses Buch von sehr hohem Informationswert. Zumal es im Untertitel heißt: "Ein Handbuch für Frauen, die sich munitionieren wollen." Gerade Männer sollten wissen, was auf sie zukommt.

Die Autorin unterscheidet verschiedene Typen von Feministinnen und charakterisiert sie nach feministischem Selbstverständnis, Alter, Ausbildung und Beruf, sozialem Status, Stil, Kultur, politischer Zugehörigkeit, "weiteren Kennzeichen" und der diesen Typ charakterisierenden politischen Parole.

Es finden sich im Buch eine Rehe rhetorischer Tipps für Feministinnen wie etwa den, auf den Vorwurf der Männerfeindlichkeit mit dem Spruch zu reagieren: "Ich finde Männer süß". In den Augen der Autorin ist das "(d)er älteste Trick überhaupt. Etwas positives sagen und mit diesem Kommentar das Objekt abwerten." Der entsprechende Gegenspruch für Männer müsste dann wohl lauten: "Dann sind es keine richtigen Männer." Immerhin zeigt dieses Beispiel, dass die Autorin sich der Bedeutung der Rhetorik sehr bewusst ist. Auch findet sich an einer anderen Stelle des Buches eine Auflistung der wirksamsten feministischen Parolen, sowie von Parolen, von denen die Autorin eher abrät. Dem gegenüber gestellt werden "10 der dümmsten Aussprüche über Frauen" bekannter Philosophen und Schriftsteller. Leider hat die Autorin sich auf nur zehn dieser Aussprüche beschränkt.

In der Frage der Pornografie hält die Autorin gleich zwei Argumentationsweisen parat: Eine für Feministinnen, die etwas gegen Pornografie haben und eine für Feministinnen, die nichts gegen Pornografie haben. Man sieht also, es ist ein sehr vielseitiger Ratgeber. Die Autorin gibt auch Tipps, "wie sich eine Quotendiskussion anzetteln lässt". Selbstverständlich sind damit nur die qualifizierten Berufe gemeint. Allerdings fehlt in diesem Buch jeder Hinweis auf die Männer- oder Väterbewegung. Eine Argumentationshilfe gegenüber den Argumenten der "Maskulisten" wäre für Feministinnen sicher sehr hilfreich gewesen.

Nicht nur Argumentationshilfen, sondern auch viele Informationen bietet das Buch. Gelernt habe ich aus diesem Buch zum Beispiel, dass es nicht nur Hardcore-Pornos, sondern auch Hardcore-Feministinnen gibt. Und in dem Kapitel "Stilfragen zum Schamhaar" erfährt der Leser etwas über die gebräuchlichen Schamhaar-Frisuren. Das die heutige Bundeskanzlerin in der Zeitschrift "EMMA" seinerzeit eine Rezension des feministischen Klassikers "Backlash" von Susan Faludi veröffentlicht hat, wissen vielleicht nicht einmal alle ihre Parteifreunde.

Im Kapitel "Feminismus, Praktisch" rät die Autorin den Feministinnen, in jeder Hinsicht ausschließlich Frauen zu unterstützen und sich ausschließlich auf Frauen zu beziehen. Das geht dann sogar soweit, das die entsprechend instruierte Feministin selbst auf die Frage nach Lieblingsbuch und Lieblingsfilm ausschließlich weibliche Autoren oder Regiesseure nennt. Was macht aber die Feministin, wenn ihr persönliches Lieblingsbuch oder Lieblingsfilm von einem männlichen Autor geschrieben oder von einem männlichen Regiesseur gedreht wurde? Ist sie dann vielleicht keine Feministin mehr? Frauen fordert sie auf, Frauennetzwerke zu bilden, wie auch schon führende Politikerinnen sich schon wiederholt zu solchen parteiübergreifenden Netzwerken bekannt haben. Gibt es die feministische Verschwörung also wirklich?

In ihrem "Schnellkurs in Feminismus-Geschichte" wird der Begründer des modernen Feminismus gar nicht erwähnt: Saint-Simon. Unerwähnt bleibt auch, das in Deutschland nach dem ersten Weltkrieg das Frauenwahlrecht nicht von Frauen, sondern von Männern erkämpft wurde.

Es finden sich Filmtipps zu Filmen, die gerade für Feministinnen interessant sind. Sehr beachtlich ist hierbei, dass auch der Film "Eine verhängnisvolle Affäre" aufgeführt wird. Dem "Feministinnen-Trinkspiel" kann der Leser Hinweise entnehmen, was der Fernsehzuschauer in Filmen nicht mehr sehen würde, wenn es nach der Autorin ginge.

Alles in allem ist das Buch ein sehr guter Griff.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nun ja... 19. Dezember 2006
Von Ulla
Format:Taschenbuch
Für eine richtige "Emanze" ist das Buch sicherlich sehr interessant und gut geschrieben; doch für eine "nur" emanzipierte Frau, die sich trotzdem gerne mal die Tür aufhalten oder sich in den Mantel helfen lässt, ist das Buch definitiv nicht geschrieben.

Da das meiste sich wirklich auf den eher skandinavischen Teil der Welt bezieht, sollte man sich bei einigem schon mit der Politik dort auskennen, ansonsten lässt sich die Hälfte des Buches überblättern.

Wer ein gutes Buch sucht, das einem das "BadGirl" in sich selbst füttern lässt, ist mit "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen überall hin" sehr viel besser bedient!

Das Buch hier ist wirklich Geschmackssache.
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