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Die BUNTE Story: Ein People-Magazin in Zeiten des Umbruchs [Broschiert]

Hubert Burda
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. November 2012
Ein pralles Stück Mediengeschichte – aus erster Hand

In den zehn Jahren von Hubert Burdas Zeit als »Bunte«-Chefredakteur, in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, vollzog sich ein gesellschaftlicher Wandel. Bei der »Bunten« wollte man den Lebensstil der Leser prägen und nicht mehr in idealisierter Form aus Königshäusern berichten. Die Zeitschrift entwickelte sich konsequent von einem Symbol der Wirtschaftswunderzeit zu einem modernen People-Magazin amerikanischen Zuschnitts. »Bunte« wurde so ein Anwalt privater Wünsche und Bedürfnisse, ein Wegweiser für Selbstinszenierungen.

Neben der lebhaften Schilderung des Innenlebens einer Redaktion gelingt hier ein aufschlussreiches Stück Medien und Journalismusgeschichte, das die digitale Revolution der letzten Jahre mit ihren tiefgreifenden Umbrüchen umfasst.


Wird oft zusammen gekauft

Die BUNTE Story: Ein People-Magazin in Zeiten des Umbruchs + Hubert Burda - Der Medienfürst + In medias res. Zehn Kapitel zum Iconic Turn
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der Autor breitet sein Leben in lockeren Miniaturen aus, alles gut lesbar wie einst ›Mein Rendezvous‹ bei ›Bunte‹.« (Süddeutsche Zeitung, 08.11.2012)

»Die Bunte-Story ist eine Geschichte von der Entwicklung einer Zeitschrift hin zu einem People-Magazin, in der das Streben nach Glück Maxime ist. Und die Geschichte eines Chefredakteurs und Verlegers, der sich selbst mit dem Blatt verändert und immer neue mediale Visionen entwickelt hat.« (tz, 14.11.2012)

»Das Buch ist ein Blick zurück - und in die Zukunft. Es ist kurz, schnell, tief, leicht, klug, schmunzelnd und gespickt mit Anekdoten zum Staunen. Wir erfahren, wie ›Mr. Bunte‹ denkt, fühlt, leidet, kämpft - und ein Milliarden- Imperium geschaffen hat. Wir erfahren, dass er boxte, und dass Facebook-Genie Mark Zuckerberg im Kinderzimmer mit Burdas Kids übers Internet nachdachte. Das Buch ist ein Stück Hubert Burda Inside.« (Bild München, 13.11.2012)

Über den Autor

Hubert Burda wurde am 9. Februar 1940 als Sohn von Franz und Aenne Burda in Heidelberg geboren. Er studierte Kunstgeschichte und Soziologie in Marburg und München und promovierte mit einer Arbeit über den französischen Maler Hubert Robert. Ab 1966 trat er in den Verlag seines Vaters ein. 1974 begann sein Engagement für »Bunte«, deren Chefredakteur er von 1976 bis 1986 war.

Im selben Jahr – nach dem Tod seines Vaters – übernimmt er die Burda Verlage. 1993 gründet er das Nachrichtenmagazin »Focus«. In seinem Verlagshaus, seit 1999 Hubert Burda Media, werden weltweit über 300 Zeitschriften- und Zeitungstitel verlegt mit einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro, davon erreicht der digitale Bereich 2011 schon einen Anteil von rund einer Milliarde Euro.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene BUNTE - Story 14. November 2012
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Hubert Burda erzählt hier den Werdegang seiner BUNTEn. Gestartet war sie in Offenburg und ab Anfang der 80er Jahre gehört sie neben dem Spiegel und dem Stern zu den auflagenstärksten Publikationen in Deutschland. Eigentlich reagiere ich ein wenig allergisch wenn ein Eigentümer selbst über sein Produkt spricht, weil er ja doch wohl voreingenommen oder doch zumindest aus subjektiver Anschauung einseitig berichten wird. Aber dazu ist der Autor glücklicherweise Journalist genug, er kann in diesem Büchlein sogar gemachte Fehler zugeben.

Durch Zufall und auf Anordnung seines Vaters kam Hubert Burda in die BUNTE - Redaktion. Er schildert wie er die Zeitung vorfand und wie er begann sie inhaltlich umzugestalten. Herrliche Bilder von alten Ausgaben regen zum Schmunzeln an, zeigen aber auch noch einmal den gewaltigen Umbruch in der Medienlandschaft.

Eine gelungene BUNTE Story vom Eigentümer selbst erzählt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erfolg durch Mittelmaß 2. Januar 2013
Format:Broschiert
Hubert Burda ist einer der erfolgreichsten Medienunternehmer Deutschlands, er hat es geschafft, mit seinen Printtiteln auch in der Medienkrise zu bestehen und gleichzeitig online Gewinne zu erlösen, seine Stiftungen sind beindruckend, seine Medienkonferenz DLD wegweisend. So gesehen ist er eine sehr respektable Persönlichkeit, deren Ansichten zum Thema Medien im Allgemeinen und Bunte im Besonderen interessieren. Könnten. Sonderbar distanziert schreibt Burda da über seinen Werdegang "Ein Höhepunkt in meiner Freizeit war der Besuch eines Beatles-Konzerts". Schwer nachvollziehbar, dass er einerseits von seiner Leidenschaft für gute Überschriften, fesselnde Vorspänne schreibt und sein ganzes Buch in einem betulichen, fast geisteswissenschaftlichen Stil schreibt, der kaum dazu geeignet ist, Leser von der Lebendigkeit seiner Schilderungen zu überzeugen.

Andererseits erklärt diese Betulichkeit die Bunte und ihren Erfolg, ihr Standing in Deutschland sehr gut. "Bunte ist Offenburg und Offenburg gibt es 4000 Mal in Deutschland" – das sind Sätze, die den kleingeistigen Glamour der Bunte gut umreißen, die Leidenschaft dafür, der Wurstfachverkäuferin aus der Kleinstadt Königin Sylvia von Schweden zu erklären – dieses übergeordnete Prinzip macht die Bunte heute noch aus und Hubert Burda zeigt sich – ob freiwillig oder nicht – als Teil davon. Unsympathisch ist das Buch keines Falls, ganz sicher auch nicht dümmlich – es wirkt nur etwas angestaubt, auch wenn es von den 70ern den Bogen zu Marc Zuckerberg schlägt.

Was mich allerdings wirklich verwundert hat, war die Armada von Menschen, die für dieses schmale Buch Buch eingespannt wurden: Eine Redakteurin, ein Chef vom Dienst, jemand zum Redigieren, jemand zum Gliedern, jemand zum "Publishing Management" und zu guter Letzt der Hanser-Verleger Michael Krüger – rätselhaft, was Hubert Burdas Eigenleistung war und ob sie noch schwächer war als dieses Manuskript.
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Format:Broschiert
Das 128 Seiten dünne Buch ist ein buntes Potpourri aus Anekdoten, Überlegungen und Weisheiten, die sich jedoch alle auf unterschiedliche Weise an Burda und der Bunten orientieren. Entstanden ist dabei eine Art Autobiografie mit Schwerpunkt auf ein Produkt, für das Hubert Burda lange Zeit verantwortlich war. Gleichzeitig ermöglicht dies dem Autor, unschöne biografische Details unerwähnt zu lassen, da diese nicht im direkten Zusammenhang zu der Zeitschrift - um die es sich angeblich in erster Linie handelt - stehen.

Andererseits gelingt es Burda selbst von Skiausflügen mit Prominenten und kurzen Zusammentreffen, mit beispielsweise Mark Zuckerberg, zu berichten und trotzdem Bezüge zur Bunten herzustellen. Daher kann er diese Anekdoten im Buch unterbringen, die ihn gewissermaßen als weltmännischen und gut vernetzten Unternehmer darstellen. Insgesamt wird somit die interessante Persönlichkeit Hubert Burdas besser beleuchtet und wiedergegeben als das Magazin, dessen Geschichte vordergründig erzählt werden soll.

Das Buch ist schnell gelesen, was zum einen am flüssigen und angenehmen Schreibstil liegt, andererseits aber auch an der Textarmut der Publikation. Beim Durchblättern fallen bereits die zahlreichen Abbildungen und Fotografien auf, und selbst auf den Seiten, die ausschließlich aus Text bestehen (47 der 128 Seiten), ist das obere Viertel weiß und enthält lediglich den Kapitelnamen und eine durchgängige Trennlinie. Auch jedes der elf Kapitel sowie Pro- und Epilog werden durch eine weiße Seite, die lediglich die Kapitelüberschrift enthält, eingeleitet.

Wenn man jetzt auch noch das Papier anschaut, welches sehr dick, schwer und sperrig ist (wodurch die Handhabe und damit indirekt das Lesevergnügen reduziert wird), entsteht endgültig der Eindruck, eine künstlich zur Buchform aufgebauschte Broschüre in den Händen zu halten. Diese ist dann trotz der Kurzweil und des hohen Informationsgehaltes mit 14,99 Euro maßlos überteuert.
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