Kurzbeschreibung
Das Fritz-Hüser-Institut für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur in Dortmund erwarb den wertvollen Nachlass der Geschäftsführer der für ihre buchkünstlerischen Leistungen berühmten Büchergilde Gutenberg. Er enthält wertvolle Dokumente der Jahre 1924 also von der Begründung der Büchergilde an bis 1999 vor allem von Bruno Dreßler und Helmut Dreßler.Es handelt sich dabei um für alle Bibliophilen und sonstigen Bücherfreunde interessante Dokumente zur "Bildungsgemeinschaft der Buchdrucker" vom Beginn des Jahrhunderts bis zur Entstehung und Entwicklung der "Büchergilde Gutenberg" in der Weimarer Republik, zu ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten, zum Wiederaufbau im Schweizer Exil bis 1945 und zur Wiederbegründung nach 1945/49 in der Bundesrepublik.Enthalten sind Manuskripte bedeutender Autoren wie unter anderen Hermann Hesse (mit schönen eigenhändigen Tuschezeichnungen), Erich Kästner und B. Traven.Der Historiker Robert Höffner und die Dipl.-Archivarin Hanneliese Palm haben den Bestand bearbeitet und das Ergebnis in einem reich Illustrierten Findbuch aufgezeichnet. Dazu gehören alle Briefe, persönlichen Dokumente, Fotos und die bereits vorher von Frau Dreßler an das Fritz-Hüser-Institut abgegebenen Archivalien, sowie Geschäftsberichte und Protokolle. Zum Nachlass gehört auch ein Buchbestand mit Fachbüchern, Broschüren, Lehrtafeln und bibliophilen Nachdrucken sowie Jahresgaben zur Geschichte des Buchdrucks aus den Jahren 1882 bis 1971.