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Die Bücherdiebin
 
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Die Bücherdiebin [Hörbuch-Download]

von Markus Zusak (Autor), Boris Aljinovic (Erzähler)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (433 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 39 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 26. März 2008
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVS8H0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (433 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Liesel lebt während des Zweiten Weltkrieges bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching, wo sie die Juden nach Dachau ziehen sieht und die Bombennächte über München erleidet. Das Mädchen überlebt, weil der Tod - in dieser Zeit beschäftigter denn je und Erzähler dieses außergewöhnlichen Romans - Liesel in sein Herz geschlossen hat. Sie und die Menschen aus der Himmelstraße.
(c) + (p) 2008 Random House Audio, Deutschland, übersetzt von Alexandra Ernst

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453 von 466 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt - ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und anrührende Geschichte nicht aus der Sicht der Bücherdiebin erzählen und auch nicht aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, sondern aus der Sicht des Todes. Der Tod in diesem Roman ist kein Sense schwingender Knochenmann mit schwarzem Kapuzenmantel, sondern ein interessierter und betroffener Beobachter, der die Menschen nur zum Teil versteht und sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse macht. Im Jahr 1943, als schließlich die Bomben auf Deutschland herabregnen, ist der Tod bereits unglaublich müde von den tausenden und abertausenden Toten, deren Seelen er wegbringt. Er trifft Liesel Meminger an drei Wendepunkten in ihrem Leben und berichtet rückblickend über das Leben der Bücherdiebin.

Zusak gelingt es, diese Geschichte über das Dritte Reich, die schrecklich und schön zugleich ist, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Anklage, ohne erdrückende Moral zu erzählen. Er berichtet behutsam vom Krieg, vom Holocaust, von Wahnsinn und Liebe, von Menschen, die sich gegen die Judenverfolgung einsetzen und von Menschen, die Hitler bedingungslos folgen. Diese Geschichte ist naturgemäß eine traurige. Ein einziges Schicksal unter vielen hat der Tod sich hier herausgegriffen, und doch steht Liesel Meminger für viele andere Menschen im Zweiten Weltkrieg.
Zusak greift bereits am Anfang den Ereignissen vor, indem er den Tod berichten lässt, was sich zugetragen hat. Wir ahnen also bereits dunkel - auch wenn der Autor nicht alles enthüllt - was passieren wird. Die letzten Seiten, ja Kapitel, sind dennoch unglaublich traurig, und wie die Bücherdiebin möchten wir auf die Knie sinken und weinen. Es ist fast unmöglich, dieses Buch zu lesen und dabei keine Tränen zu vergießen. Dabei zeigt Markus Zusak seine größte Stärke, nämlich seinen ungewöhnlichen Umgang mit der Sprache. Er schreibt bisweilen poetisch, aber nie schwülstig, bricht die Sätze an ungewöhnlichen Stellen auseinander, greift zu neuen Wortschöpfungen. Er lässt uns staunen und leiden, denn diese Geschichte kann einen nicht kalt lassen.

"Die Bücherdiebin" ist ein mutiges und wunderschönes Stück Literatur, ergreifend, spannend und ungewöhnlich geschrieben. Für Jugendliche und Erwachsene unbedingt empfehlenswert.
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272 von 289 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Gerade eben habe ich die Lektüre dieses ungewöhnlichen, ergreifenden Romans beendet. Die Geschichte handelt davon, wie das Mädchen Liesel, die während des dritten Reiches bereits alle Menschen, die sie liebt, verloren hat, bei ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufwächst.

Die Charaktere dieser Ersatzeltern sind überaus liebevoll mit all ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Die Mutter Rosa hat eine extrem rauhe Ausstrahlung, sie nennt Liesel z. B. Saumensch und wirkt beim ersten Kennenlernen eher unsympathisch. Schon bald zeigt sich aber, dass Rosa zwar eine rauhe Schale aber ein weiches und gutes Herz hat.

Der Pflegevater Hans schließt Liesel sofort in sein Herz, er ist gutmütig und warmherzig.

Im Laufe der Geschichte, die uns vom Tod (dem Sensenmann) erzählt wird, versteckt die Familie einen jüdischen Faustkämpfer in ihrem Keller.
Trotz großer Angst vor Entdeckung kommt es für Hans und Rosa nicht in Frage, den Juden Max davon zu schicken und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Das Leben von Max kann erst dann nicht mehr beschützt werden, als Hans einem halb verhungerten jüdischen Mann ein Stück Brot gibt, und er somit ins Visier der Nazis gerät.

Besonders schön und ungewöhnlich sind die im Roman enthaltenen bebilderten Geschichten, die Max als Geschenke für seine Freundin Liesel angefertigt hat.

Es ist für mich immer wieder unglaublich und zutiefst verstörend, dass es im dritten Reich so viele Menschen gegeben hat, die ihren jüdischen Mitmenschen jedes Recht auf Menschlichkeit und Menschenwürde abgesprochen haben. Max malt sich selbst in seiner Geschichte auch nicht mehr als Mensch, sondern als Vogel. (Seine Haare erinnern Liesel an Federn)

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte zum Nachdenken anregt, sei es über Rassenwahn, Vorurteile oder nicht ganz einfache Entscheidungen, die man in seinem Leben zu treffen hat.

Das Schicksal ist nicht planbar und Herzenswünsche sollte man besser schnell verwirklichen, bevor es zu spät ist.

Alles in allem ist dieser Roman sowohl inhaltlich als auch sprachlich sehr gelungen und zu Herzen gehend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen !
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wundervolles Geschenk! 10. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hände nahm, entschied ich mich es nicht zu lesen! Ich blätterte es durch und war, durch die simple Sprache und die ungelenken Zeichnungen, eher an ein Kinderbuch erinnert.
Dann bekam ich das Buch geschenkt.
Nachdem ich mich durch die ersten Seiten etwas bemüht hatte, tauchte ich immer tiefer in die Geschichte ein. Sie hat mich gefesselt und tief berührt.

Da der "Ich-Erzähler" dieser Geschichte nicht die Protagonistin sondern der TOD ist, wird neben dem Blick auf das Leben auch ein Blick auf das Sterben ermöglicht. Warum begegnen die Menschen dem Leben und dem Tod auf so unterschiedliche Weise? Worin liegt die größere Herausforderung und Schwere? Warum entscheiden sich manche für das Leben, andere dagegen?

Viele Personen in der Geschichte zeigen, trotz der Brutalität des Lebens, Charakter, Herz, Stärke, Liebe und Hilfsbereitschaft. Wenn auch nur das nötigste zum Leben bleibt, so hilft der Gedanke an geliebte Menschen sowie die Magie von Musik und Worten vieles zu überwinden.

Bis zum Ende war ich sehr gespannt wie die Geschichte für all die wunderbaren Charakteren ausgeht. Was bleibt ist Betroffenheit aber auch Zuversicht und die Erinnerung daran, nichts Wichtiges aufzuschieben, denn irgendwann ist es für alles zu spät - selbst für einen Kuß.

Ich bin dankbar für ein wundervolles Geschenk!
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Vor 10 Tagen von gugmorin veröffentlicht
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Eine meiner Meinung nach wirklich tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ich fand es sehr interessant, von der Sicht vom Tod zu lesen und ich muss sagen, dass er mir in... Lesen Sie weiter...
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daumen hoch!
wirklich ein wunderschönes buch! es ist ein wenig anders geschrieben als "herkömmliche" literatur, aber genau das fand ich so faszinierend.
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sentimental und sehr gut
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Vor 1 Monat von Fähnchen veröffentlicht
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