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Die Bücherdiebin


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Produktinformation

  • Darsteller: Sophie Nélisse, Geoffrey Rush, Emily Watson, Ben Schnetzer, Nico Liersch
  • Regisseur(e): Brian Percival
  • Komponist: John Williams
  • Künstler: Manfred Banach, Michael Petroni, Kate Dowd, Redmond Morris, Karen Rosenfelt, Dr. Carl Woebcken, Fae Hammond, John Wilson, Simon Elliott, Florian Ballhaus, Anna B. Sheppard, Ken Blancato, Christoph Fisser, Henning Molfenter
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: German (Dolby Digital 5.1), English (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 12. September 2014
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 127 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (94 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00H5HYF1G
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 529 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Liesel Meminger (Sophie Nélisse) ist die Bücherdiebin, ein außergewöhnliches und mutiges Mädchen. Während des Zweiten Weltkriegs zerbricht ihre Familie und Liesel kommt zu den Pflegeeltern Hans (Geoffrey Rush) und Rosa Hubermann (Emily Watson).
Durch die Unterstützung ihrer neuen Familie und durch Max (Ben Schnetzer), einen jüdischen Flüchtling, der von ihnen versteckt wird, erlernt sie das Lesen. Für Liesel und Max werden die Macht und die Magie der Wörter und ihre Phantasie zur einzigen Möglichkeit, den turbulenten Ereignissen, die um sie herum geschehen, zu entfliehen.

VideoMarkt

Liesel Meminger kommt nach dem Tod ihres Bruders und der Verhaftung der Mutter im Jahre 1938 bei Pflegeeltern in einer Kleinstadt unter. Ihr liebevoller neuer Papa, ein ob fehlender Parteizugehörigkeit kaum beschäftigter Schildermaler, bringt dem aufgeweckten Kind Lesen und Schreiben bei. Bald stellt das Mädchen fest, dass "Wörter Leben sind". Ihre Fantasie ermöglicht es ihr, den Ereignissen, die um sie herum geschehen, zu entfliehen. Große Sorgen macht sie sich um den jüdischen Jungen Max, der in ihrem Keller Unterschlupf gefunden hat.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonja Buddensiek am 28. März 2014
Format: DVD
"Die einzige Wahrheit, die ich wirklich kenne, ist: Ich bin von Menschen verfolgt."
--

STORY:
Zu Zeiten des Nationalsozialismus muss die junge Liesel ihre Mutter verlassen und von nun an bei Rosa und Hans Hubermann leben. Letzterer erfüllt ihr bald einen lang gehegten Wunsch: Lesen zu lernen. Von da an hat Liesel eine große Leidenschaft für Bücher, die sie von verbotenen Orten mitnimmt. Alles scheint gut zu werden - bis der 2. Weltkrieg beginnt. Und eines Nachts ein Jude vor der Tür steht...

MEINE MEINUNG:
"Die Bücherdiebin" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Markus Zusak, der viele Leser, ob an der Geschichte des 2. Weltkriegs interessiert oder nicht, begeistern und berühren könnte. Auch ich gehöre der Fandgemeinde sowohl des Autors als auch des Buches an, weshalb ich mir die Adaption selbstverständlich nicht entgehen lassen konnte. Regie führte dabei Brian Percival, der damit seinen ersten großen Film auf die Leinwand bringen durfte. Wie schon das Original wird die Geschichte aus der Sicht des Todes erzählt, im Deutschen gesprochen von Ben Becker - und dieser gibt dem Streifen seiner markanten Stimme noch das gewisse Etwas.

Sophie Nélisse spielt die Protagonistin Liesel und gibt so auch gleichzeitig ihr Kinodebüt im englischsprachigen Raum. Das freundliche, aufgeschlossene, aber auch mutige Wesen des jungen Mädchens stellt sie fantastisch dar, ihre Mimik umfasst die gesamte Bandbreite an Emotionen und nicht selten berührt sie einen so bis tief ins Herz.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 19. August 2014
Format: DVD
Das verkündet der „wahre“ Erzähler der Geschichte uns am Anfang und Ende der -Bücherdiebin-. Mit der Stimme Ben Beckers ist dieser Erzähler einer der „Gewinner“ der Verfilmung von Markus Zusaks Bestseller -Die Bücherdiebin-. Als ich das Buch 2010 aus den Händen gelegt habe, liefen mir die Tränen übers Gesicht. Ich dachte schon damals: Diesen Stoff zu verfilmen wird aller Ehren wert sein, und ganz bestimmt nicht einfach. Im Roman sprechen die Worte für sich, im Film müssen es Bilder tun. Diese Umsetzung hat wunderbar geklappt. Brian Percival führt eine Regie, die nah am Roman ist und Florian Ballhaus, Sohn von Kamera-Legende Michael Ballhaus, hält die Kamera genau dorthin, wo die Story ihr Leben versprüht. Zusammen mit den Kulissen und Akteuren kam dabei eine Geschichte über das Leben, die Menschen und den Tod heraus; genau wie im Buch.

Liesel Meminger(Sophie Nelisse) muss zu Pflegeeltern nach Molching, bei München. Ihre Eltern sind Kommunisten, die das Regime "verschwinden" lässt. Ihr Bruder stirbt auf dem Weg zur neuen Familie. Das kleine Mädchen landet bei Rosa(Emily Watson) und Hans Hubermann(Geoffrey Rush). Es fällt Liesel schwer, sich einzuleben. Rosa macht aus dem Mädchen einen "Saumenschen", flucht und schimpft, hat aber doch ein gutes Herz. Hans, der als Anstreicher tätig ist und in der Freizeit Akkordeon spielt, ist eine Seele von Mensch und vereinbart alle Eigenschaften in sich, die Menschlichkeit ausmachen. So wird Hans schnell Liesels Papa und auch Rosa darf sich als Mama fühlen. Hans entdeckt schnell Liesels Vorliebe für Bücher. Er sitzt in den Nächten bei Liesel und liest mit ihr.
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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hannah am 30. März 2014
Format: DVD
Kennt ihr das? Der Film ist vorbei, alle raffen ihre Sachen zusammen und eilen möglichst schnell nach draußen um die ersten auf dem Parkplatz oder ganz vorne in der Toilettenschlange zu sein?
Bei Die Bücherdiebin ist eben dieses Phänomen nicht aufgetreten.
Alle, wirklich alle sind auf ihren Plätzen sitzen geblieben und haben geschwiegen.
Dieser Kinofilm gibt einem sowohl emotional als auch geistig viel zu verarbeiten und drübernachzudenken.
Wer gerne einen Film sehen möchte, der zutiefst berührt, einen in die geschichtliche Vergangenheit abtauchen lässt und natürlich das Thema Bücher herrlich ausgeprägt behandelt, der kann mit Die Bücherdiebin nur absolut richtig liegen!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hemeraner TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. März 2014
Format: DVD
1938, III. Reich: Liesel Memminger (Sophie Nélisse) wird mitsamt ihren Bruder von "einer Kommunistin" (Heike Makatsch) weggenommen und zu ihren Adotpiveltern gebracht. Auf dem Weg dorthin verstirbt im Zug noch der Bruder. Während Hans Hubermann (Geoffrey Rush) das neunjährige Mädchen freundich aufnimmt, mutet seine Frau Rosa Hubermann (genial: Emily Watson) wie ein Gewitter an. Sie hat eine Kodderschnauze, die sich gewaschen hat, versteckt aber auch ihr grundgutes Herz dahinter. Liesel kann nicht lesen und schon bald sickern die Gerüchte durch, dass die Mutter des "Dummkopfs" eine Kommunistin war. Hans bietet ihr im Keller die Möglichkeit an, ein eigenes Wörterbuch an die Wand zu schreiben, was das wissbegierige Mädchen zu gerne tut. Auch die Bürgermeistergattin (Barbara Auer) bietet ihr vorerst an, in deren Haus zu lesen. Ihren einzigen richtigen Freund hat sie in Rudi (Nico Liersch).

Doch die relativ unbeschwerten Kindertage mit den netten Adoptiveltern und Rudi treten bald in den Hintergrund. Eine alte Schuld holt Hans ein und so nimmt er den Sohn eines gefallenen Freundes bei sich auf. Das Problem nur: Max ist Jude.

Anfangs benötigt der Film etwas Zeit um in Fahrt zu kommen. Dabei wirkt er stellenweise etwas lang. Am Görlitzer Bahnhof wurde mmit einer echten Dampflok gedreht. Die "58311" wurde aus Baden-Württemberg nach Görlitz überführt und benötigte für die Fahrt 48 Tonnen Kohle und 300.000 Liter Wasser. Die Straßenzüge säumen deutsche Schriften und auch ansonsten hat man sich extrem viel Mühe bei der Detailreiche gegeben. Daher mutet es etwas befremdlich an, dass das Lexikon von Liesel komplett auf englisch ist.
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