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Die Bücherdiebin


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Produktinformation

  • Darsteller: Sophie Nélisse, Geoffrey Rush, Emily Watson, Ben Schnetzer, Nico Liersch
  • Regisseur(e): Brian Percival
  • Komponist: John Williams
  • Künstler: Manfred Banach, Michael Petroni, Kate Dowd, Redmond Morris, Karen Rosenfelt, Dr. Carl Woebcken, Fae Hammond, John Wilson, Simon Elliott, Florian Ballhaus, Anna B. Sheppard, Ken Blancato, Christoph Fisser, Henning Molfenter
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 12. September 2014
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 127 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00H5HYF1G
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Liesel Meminger (Sophie Nélisse) ist die Bücherdiebin, ein außergewöhnliches und mutiges Mädchen. Während des Zweiten Weltkriegs zerbricht ihre Familie und Liesel kommt zu den Pflegeeltern Hans (Geoffrey Rush) und Rosa Hubermann (Emily Watson).
Durch die Unterstützung ihrer neuen Familie und durch Max (Ben Schnetzer), einen jüdischen Flüchtling, der von ihnen versteckt wird, erlernt sie das Lesen. Für Liesel und Max werden die Macht und die Magie der Wörter und ihre Phantasie zur einzigen Möglichkeit, den turbulenten Ereignissen, die um sie herum geschehen, zu entfliehen.

VideoMarkt

Liesel Meminger kommt nach dem Tod ihres Bruders und der Verhaftung der Mutter im Jahre 1938 bei Pflegeeltern in einer Kleinstadt unter. Ihr liebevoller neuer Papa, ein ob fehlender Parteizugehörigkeit kaum beschäftigter Schildermaler, bringt dem aufgeweckten Kind Lesen und Schreiben bei. Bald stellt das Mädchen fest, dass "Wörter Leben sind". Ihre Fantasie ermöglicht es ihr, den Ereignissen, die um sie herum geschehen, zu entfliehen. Große Sorgen macht sie sich um den jüdischen Jungen Max, der in ihrem Keller Unterschlupf gefunden hat.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonja Buddensiek am 28. März 2014
Format: DVD
"Die einzige Wahrheit, die ich wirklich kenne, ist: Ich bin von Menschen verfolgt."
--

STORY:
Zu Zeiten des Nationalsozialismus muss die junge Liesel ihre Mutter verlassen und von nun an bei Rosa und Hans Hubermann leben. Letzterer erfüllt ihr bald einen lang gehegten Wunsch: Lesen zu lernen. Von da an hat Liesel eine große Leidenschaft für Bücher, die sie von verbotenen Orten mitnimmt. Alles scheint gut zu werden - bis der 2. Weltkrieg beginnt. Und eines Nachts ein Jude vor der Tür steht...

MEINE MEINUNG:
"Die Bücherdiebin" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Markus Zusak, der viele Leser, ob an der Geschichte des 2. Weltkriegs interessiert oder nicht, begeistern und berühren könnte. Auch ich gehöre der Fandgemeinde sowohl des Autors als auch des Buches an, weshalb ich mir die Adaption selbstverständlich nicht entgehen lassen konnte. Regie führte dabei Brian Percival, der damit seinen ersten großen Film auf die Leinwand bringen durfte. Wie schon das Original wird die Geschichte aus der Sicht des Todes erzählt, im Deutschen gesprochen von Ben Becker - und dieser gibt dem Streifen seiner markanten Stimme noch das gewisse Etwas.

Sophie Nélisse spielt die Protagonistin Liesel und gibt so auch gleichzeitig ihr Kinodebüt im englischsprachigen Raum. Das freundliche, aufgeschlossene, aber auch mutige Wesen des jungen Mädchens stellt sie fantastisch dar, ihre Mimik umfasst die gesamte Bandbreite an Emotionen und nicht selten berührt sie einen so bis tief ins Herz.
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hannah am 30. März 2014
Format: DVD
Kennt ihr das? Der Film ist vorbei, alle raffen ihre Sachen zusammen und eilen möglichst schnell nach draußen um die ersten auf dem Parkplatz oder ganz vorne in der Toilettenschlange zu sein?
Bei Die Bücherdiebin ist eben dieses Phänomen nicht aufgetreten.
Alle, wirklich alle sind auf ihren Plätzen sitzen geblieben und haben geschwiegen.
Dieser Kinofilm gibt einem sowohl emotional als auch geistig viel zu verarbeiten und drübernachzudenken.
Wer gerne einen Film sehen möchte, der zutiefst berührt, einen in die geschichtliche Vergangenheit abtauchen lässt und natürlich das Thema Bücher herrlich ausgeprägt behandelt, der kann mit Die Bücherdiebin nur absolut richtig liegen!
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Format: DVD
Nach dem Roman von Markus Zusak.
Der Film kommt recht nah an die Vorlage heran.

Zum Inhalt: (Nur Grundstruktur-keine Spoiler)

Die Geschichte spielt im nationalsozialistischen Deutschland zum Ende der 30er Jahre.
Im Mittelpunkt steht die 9-jährige Liesel, die zu Pflegeeltern kommt, da ihre Mutter eine kommunistische Gesinnung hat. Schnell freundet Liesel sich mit dem Nachbarsjungen Rudi an und entwickelt eine große Leidenschaft für Bücher und liest alles, was sie in die Finger bekommt.

Nach dem Eintritt von Liesel und Rudi in die Hitlerjugend nehmen beide auch an der Bücherverbrennung teil- erschüttert von diesem Erlebnis, beginnnt Liesel sich in der Bibliothek des Bürgermeisters zunächst mit Erlaubnis einer der Angestellten und später schleicht sie sich heimlisch durch Fenster, um Bücher "auszuleihen".

Nach der Reichsprogromnacht und der Eskalation der Gewalt gewähren Liesels Pflegeeltern dem verfolgten Max Unterschlupf, der kurz darauf sehr krank wird. Liesel pflegt ihn gesund und liest ihm so viel sie kann aus den "geliehenen" Büchern vor. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Zuneigung zwischen den beiden.

Es dauert nicht Lange bis die Familie ins Visier der Gestapo gerät- Max wird zur Flucht gezwungen!

So, der Rest wird nicht verraten ; ))) das ist das Grundgerüst des Films.

Die schauspielerischen Leistungen, ebenso wie eine grossartige Regie durch Brian Percival sorgen für eine zutiefst anrührende, authentische, berührende Atmosphäre.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hemeraner VINE-PRODUKTTESTER am 15. März 2014
Format: DVD
1938, III. Reich: Liesel Memminger (Sophie Nélisse) wird mitsamt ihren Bruder von "einer Kommunistin" (Heike Makatsch) weggenommen und zu ihren Adotpiveltern gebracht. Auf dem Weg dorthin verstirbt im Zug noch der Bruder. Während Hans Hubermann (Geoffrey Rush) das neunjährige Mädchen freundich aufnimmt, mutet seine Frau Rosa Hubermann (genial: Emily Watson) wie ein Gewitter an. Sie hat eine Kodderschnauze, die sich gewaschen hat, versteckt aber auch ihr grundgutes Herz dahinter. Liesel kann nicht lesen und schon bald sickern die Gerüchte durch, dass die Mutter des "Dummkopfs" eine Kommunistin war. Hans bietet ihr im Keller die Möglichkeit an, ein eigenes Wörterbuch an die Wand zu schreiben, was das wissbegierige Mädchen zu gerne tut. Auch die Bürgermeistergattin (Barbara Auer) bietet ihr vorerst an, in deren Haus zu lesen. Ihren einzigen richtigen Freund hat sie in Rudi (Nico Liersch).

Doch die relativ unbeschwerten Kindertage mit den netten Adoptiveltern und Rudi treten bald in den Hintergrund. Eine alte Schuld holt Hans ein und so nimmt er den Sohn eines gefallenen Freundes bei sich auf. Das Problem nur: Max ist Jude.

Anfangs benötigt der Film etwas Zeit um in Fahrt zu kommen. Dabei wirkt er stellenweise etwas lang. Am Görlitzer Bahnhof wurde mmit einer echten Dampflok gedreht. Die "58311" wurde aus Baden-Württemberg nach Görlitz überführt und benötigte für die Fahrt 48 Tonnen Kohle und 300.000 Liter Wasser. Die Straßenzüge säumen deutsche Schriften und auch ansonsten hat man sich extrem viel Mühe bei der Detailreiche gegeben. Daher mutet es etwas befremdlich an, dass das Lexikon von Liesel komplett auf englisch ist.
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