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Die Bücherdiebin: Roman
 
 
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Die Bücherdiebin: Roman [Gebundene Ausgabe]

Markus Zusak , Alexandra Ernst
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (433 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: 2. Auflage, (27. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764502843
  • ISBN-13: 978-3764502843
  • Originaltitel: The Book Thief
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 14,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (433 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.516 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Markus Zusak
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.

Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

"Das Buch ist sowohl ein großartiger Jugendroman als auch ein kunstvoller Roman für Erwachsene, der Vieles zugleich ist: eine tief berührende Geschichte, ein dramatisches Zeitpanorama, eine Hommage ans Lesen und Schreiben und auf jeden Fall ein sprachlliches Meisterwerk voller Lebensfreude, Trauer, Wut und - Trost." (Deutschlandradio )

"Ein sehr ergreifendes und weises Werk." (Alex Dengler in der BILD AM SONNTAG )

"Lakonisch und anrührend, witzig und traurig - ein ganz besonderes Buch." (Freundin )

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453 von 466 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt - ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und anrührende Geschichte nicht aus der Sicht der Bücherdiebin erzählen und auch nicht aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, sondern aus der Sicht des Todes. Der Tod in diesem Roman ist kein Sense schwingender Knochenmann mit schwarzem Kapuzenmantel, sondern ein interessierter und betroffener Beobachter, der die Menschen nur zum Teil versteht und sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse macht. Im Jahr 1943, als schließlich die Bomben auf Deutschland herabregnen, ist der Tod bereits unglaublich müde von den tausenden und abertausenden Toten, deren Seelen er wegbringt. Er trifft Liesel Meminger an drei Wendepunkten in ihrem Leben und berichtet rückblickend über das Leben der Bücherdiebin.

Zusak gelingt es, diese Geschichte über das Dritte Reich, die schrecklich und schön zugleich ist, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Anklage, ohne erdrückende Moral zu erzählen. Er berichtet behutsam vom Krieg, vom Holocaust, von Wahnsinn und Liebe, von Menschen, die sich gegen die Judenverfolgung einsetzen und von Menschen, die Hitler bedingungslos folgen. Diese Geschichte ist naturgemäß eine traurige. Ein einziges Schicksal unter vielen hat der Tod sich hier herausgegriffen, und doch steht Liesel Meminger für viele andere Menschen im Zweiten Weltkrieg.
Zusak greift bereits am Anfang den Ereignissen vor, indem er den Tod berichten lässt, was sich zugetragen hat. Wir ahnen also bereits dunkel - auch wenn der Autor nicht alles enthüllt - was passieren wird. Die letzten Seiten, ja Kapitel, sind dennoch unglaublich traurig, und wie die Bücherdiebin möchten wir auf die Knie sinken und weinen. Es ist fast unmöglich, dieses Buch zu lesen und dabei keine Tränen zu vergießen. Dabei zeigt Markus Zusak seine größte Stärke, nämlich seinen ungewöhnlichen Umgang mit der Sprache. Er schreibt bisweilen poetisch, aber nie schwülstig, bricht die Sätze an ungewöhnlichen Stellen auseinander, greift zu neuen Wortschöpfungen. Er lässt uns staunen und leiden, denn diese Geschichte kann einen nicht kalt lassen.

"Die Bücherdiebin" ist ein mutiges und wunderschönes Stück Literatur, ergreifend, spannend und ungewöhnlich geschrieben. Für Jugendliche und Erwachsene unbedingt empfehlenswert.
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272 von 289 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Gerade eben habe ich die Lektüre dieses ungewöhnlichen, ergreifenden Romans beendet. Die Geschichte handelt davon, wie das Mädchen Liesel, die während des dritten Reiches bereits alle Menschen, die sie liebt, verloren hat, bei ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufwächst.

Die Charaktere dieser Ersatzeltern sind überaus liebevoll mit all ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Die Mutter Rosa hat eine extrem rauhe Ausstrahlung, sie nennt Liesel z. B. Saumensch und wirkt beim ersten Kennenlernen eher unsympathisch. Schon bald zeigt sich aber, dass Rosa zwar eine rauhe Schale aber ein weiches und gutes Herz hat.

Der Pflegevater Hans schließt Liesel sofort in sein Herz, er ist gutmütig und warmherzig.

Im Laufe der Geschichte, die uns vom Tod (dem Sensenmann) erzählt wird, versteckt die Familie einen jüdischen Faustkämpfer in ihrem Keller.
Trotz großer Angst vor Entdeckung kommt es für Hans und Rosa nicht in Frage, den Juden Max davon zu schicken und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Das Leben von Max kann erst dann nicht mehr beschützt werden, als Hans einem halb verhungerten jüdischen Mann ein Stück Brot gibt, und er somit ins Visier der Nazis gerät.

Besonders schön und ungewöhnlich sind die im Roman enthaltenen bebilderten Geschichten, die Max als Geschenke für seine Freundin Liesel angefertigt hat.

Es ist für mich immer wieder unglaublich und zutiefst verstörend, dass es im dritten Reich so viele Menschen gegeben hat, die ihren jüdischen Mitmenschen jedes Recht auf Menschlichkeit und Menschenwürde abgesprochen haben. Max malt sich selbst in seiner Geschichte auch nicht mehr als Mensch, sondern als Vogel. (Seine Haare erinnern Liesel an Federn)

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte zum Nachdenken anregt, sei es über Rassenwahn, Vorurteile oder nicht ganz einfache Entscheidungen, die man in seinem Leben zu treffen hat.

Das Schicksal ist nicht planbar und Herzenswünsche sollte man besser schnell verwirklichen, bevor es zu spät ist.

Alles in allem ist dieser Roman sowohl inhaltlich als auch sprachlich sehr gelungen und zu Herzen gehend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen !
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wundervolles Geschenk! 10. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hände nahm, entschied ich mich es nicht zu lesen! Ich blätterte es durch und war, durch die simple Sprache und die ungelenken Zeichnungen, eher an ein Kinderbuch erinnert.
Dann bekam ich das Buch geschenkt.
Nachdem ich mich durch die ersten Seiten etwas bemüht hatte, tauchte ich immer tiefer in die Geschichte ein. Sie hat mich gefesselt und tief berührt.

Da der "Ich-Erzähler" dieser Geschichte nicht die Protagonistin sondern der TOD ist, wird neben dem Blick auf das Leben auch ein Blick auf das Sterben ermöglicht. Warum begegnen die Menschen dem Leben und dem Tod auf so unterschiedliche Weise? Worin liegt die größere Herausforderung und Schwere? Warum entscheiden sich manche für das Leben, andere dagegen?

Viele Personen in der Geschichte zeigen, trotz der Brutalität des Lebens, Charakter, Herz, Stärke, Liebe und Hilfsbereitschaft. Wenn auch nur das nötigste zum Leben bleibt, so hilft der Gedanke an geliebte Menschen sowie die Magie von Musik und Worten vieles zu überwinden.

Bis zum Ende war ich sehr gespannt wie die Geschichte für all die wunderbaren Charakteren ausgeht. Was bleibt ist Betroffenheit aber auch Zuversicht und die Erinnerung daran, nichts Wichtiges aufzuschieben, denn irgendwann ist es für alles zu spät - selbst für einen Kuß.

Ich bin dankbar für ein wundervolles Geschenk!
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Vor 7 Tagen von Nicht-die-Mama veröffentlicht
Unbeschreiblich!
Ein Buch, das Seinesgleichen sucht. Schwer wie Blei und doch leicht wie eine Feder. Anspruchsvolle Sprachgewandtheit, harte Wortgewalt. Wer spüren will, muss es lesen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von gugmorin veröffentlicht
Einfach schön
Eine meiner Meinung nach wirklich tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ich fand es sehr interessant, von der Sicht vom Tod zu lesen und ich muss sagen, dass er mir in... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Lesemaus veröffentlicht
"... um den Schlag zu mindern..."
Meist schaue ich mir erstmal die negativen Rezensionen an, um zu entscheiden, ob ich zugreife.
Nun, es sind wenige bei diesem Buch, und die meisten stören sich an den... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Gabriel veröffentlicht
Völlig überbewertet - nach 30 % abgebrochen
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Vor 20 Tagen von Colonia veröffentlicht
erst beim zweiten Anlauf
Das Buch lag schon über ein Jahr in meinem Regal. Ich habe es gekauft aufgrund der Story, nicht wegen der Erzählweise. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von m.riker veröffentlicht
Sensationell gut!
Die Bücherdiebin ist eine Geschichte, wie man sie so noch nie gelesen hat. Ein derart dramatisches Thema zugleich locker, aufwühlend und auch herzergreifend darzustellen,... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lesegirl veröffentlicht
daumen hoch!
wirklich ein wunderschönes buch! es ist ein wenig anders geschrieben als "herkömmliche" literatur, aber genau das fand ich so faszinierend.
Vor 1 Monat von Juli veröffentlicht
sentimental und sehr gut
Ein sentimentales Buch, das viel über die Schattenseiten des Lebens beinhaltet und vom TOD höchstpersönlich erzählt wird. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Fähnchen veröffentlicht
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