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Die Bücherdiebin: Roman Gebundene Ausgabe – 27. Februar 2008


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Produktinformation

Über das Buch Jetzt reinlesen [387kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (27. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764502843
  • ISBN-13: 978-3764502843
  • Originaltitel: The Book Thief
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 14,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (725 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.717 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als Teenager las Markus Zusak am liebsten Hemingway und schwärmte für den Film"What's Eating Gilbert Grape", der auf einem Roman von Peter Hedges basiert. Seine Mutter erzählte oft, wie sie als Kind das Bombardement auf München erlebt hatte und mitansehen musste, wie man jüdische Menschen ins KZ Dachau trieb. Daraus entstand bei Markus Zusak, geboren 1975, das dringende Bedürfnis zu schreiben. Mit 16 begann er damit. Mittlerweile gehört Zusak zu den renommiertesten Jugendbuchautoren der Welt. Seine Bücher "Der Joker" und "Die Bücherdiebin" sind preisgekrönte Bestseller, die nicht nur junge Leute berühren. Privat spielt der Familienvater Fußball, liebt Filme und nutzt seinen Wohnort Sydney auch als Möglichkeit zum Surfen (im Meer) - um ab und an dem Schreibtisch zu entfliehen.

Produktbeschreibungen

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Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.

Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

"Das Buch ist sowohl ein großartiger Jugendroman als auch ein kunstvoller Roman für Erwachsene, der Vieles zugleich ist: eine tief berührende Geschichte, ein dramatisches Zeitpanorama, eine Hommage ans Lesen und Schreiben und auf jeden Fall ein sprachlliches Meisterwerk voller Lebensfreude, Trauer, Wut und - Trost." (Deutschlandradio)

"Ein sehr ergreifendes und weises Werk." (Alex Dengler in der BILD AM SONNTAG)

"Lakonisch und anrührend, witzig und traurig - ein ganz besonderes Buch." (Freundin)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

575 von 593 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 13. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt - ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und anrührende Geschichte nicht aus der Sicht der Bücherdiebin erzählen und auch nicht aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, sondern aus der Sicht des Todes. Der Tod in diesem Roman ist kein Sense schwingender Knochenmann mit schwarzem Kapuzenmantel, sondern ein interessierter und betroffener Beobachter, der die Menschen nur zum Teil versteht und sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse macht. Im Jahr 1943, als schließlich die Bomben auf Deutschland herabregnen, ist der Tod bereits unglaublich müde von den tausenden und abertausenden Toten, deren Seelen er wegbringt. Er trifft Liesel Meminger an drei Wendepunkten in ihrem Leben und berichtet rückblickend über das Leben der Bücherdiebin.

Zusak gelingt es, diese Geschichte über das Dritte Reich, die schrecklich und schön zugleich ist, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Anklage, ohne erdrückende Moral zu erzählen. Er berichtet behutsam vom Krieg, vom Holocaust, von Wahnsinn und Liebe, von Menschen, die sich gegen die Judenverfolgung einsetzen und von Menschen, die Hitler bedingungslos folgen. Diese Geschichte ist naturgemäß eine traurige. Ein einziges Schicksal unter vielen hat der Tod sich hier herausgegriffen, und doch steht Liesel Meminger für viele andere Menschen im Zweiten Weltkrieg.
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63 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nothburga TOP 1000 REZENSENT am 25. Mai 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist mir noch nie passiert, das ich nach dem Lesen eines Buches lange vor dem Bildschirm sitze und nicht weiß, wie ich meine Eindrücke in Worte fassen soll...
Zunächst: Ich habe beim Lesen von Markus Zusaks "Die Bücherdiebin" geweint, gelacht, geträumt, gezittert...
es hat in mir unglaublich viele Emotionen ausgelöst wie selten ein Buch zuvor. Es gehört für mich in meine Kategorie "Lebensbuch", das sind Bücher, die sich in mein Herz lesen und die mein Leben ein Stück prägen.
Ich bin einfach sehr froh, dass dieses wunderbare Buch geschrieben wurde.
Der Tod erzählt die Geschichte von Liesel Meminger und er umschreibt die Sterbemomente mit Farben, um das Leid ertragen zu können. Als Liesels Bruder stirbt ist der Himmel weiß, gleißend weiß. Ein bildhaftes und sehr stimmungsvolles Stilmittel des Autors.
Überhaupt ist die Figur des Todes sehr sympathisch, ja der Leser hat fast Mitleid mit dem vielbeschäftigten Gesellen. Behutsam löst er die Seelen aus den Körpern und legt sie auf das Förderband zur Ewigkeit. Was für eine tröstliche Vorstellung! In diesen Szenen wird die äußerst gefühlvolle und einfühlsame Sprache des Autors besonders deutlich. Es sind meine Lieblingstellen.
Zum Inhalt möchte ich gar nichts mehr schreiben, das ist zu Genüge geschehen. Besonders gefallen hat mir, dass ein schreckliches Thema, nämlich das des 2. Weltkrieges, dem Leser nahe gebracht wird ohne zu polemisieren, ohne zu belehren oder zu dozieren, nein, der Autor lässt es den Leser fühlen und miterleben. Und zwar die alltäglichen Schrecken des Krieges. Ich konnte das manchmal kaum aushalten.
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308 von 328 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regenbogen am 24. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Gerade eben habe ich die Lektüre dieses ungewöhnlichen, ergreifenden Romans beendet. Die Geschichte handelt davon, wie das Mädchen Liesel, die während des dritten Reiches bereits alle Menschen, die sie liebt, verloren hat, bei ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufwächst.

Die Charaktere dieser Ersatzeltern sind überaus liebevoll mit all ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Die Mutter Rosa hat eine extrem rauhe Ausstrahlung, sie nennt Liesel z. B. Saumensch und wirkt beim ersten Kennenlernen eher unsympathisch. Schon bald zeigt sich aber, dass Rosa zwar eine rauhe Schale aber ein weiches und gutes Herz hat.

Der Pflegevater Hans schließt Liesel sofort in sein Herz, er ist gutmütig und warmherzig.

Im Laufe der Geschichte, die uns vom Tod (dem Sensenmann) erzählt wird, versteckt die Familie einen jüdischen Faustkämpfer in ihrem Keller.
Trotz großer Angst vor Entdeckung kommt es für Hans und Rosa nicht in Frage, den Juden Max davon zu schicken und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Das Leben von Max kann erst dann nicht mehr beschützt werden, als Hans einem halb verhungerten jüdischen Mann ein Stück Brot gibt, und er somit ins Visier der Nazis gerät.

Besonders schön und ungewöhnlich sind die im Roman enthaltenen bebilderten Geschichten, die Max als Geschenke für seine Freundin Liesel angefertigt hat.

Es ist für mich immer wieder unglaublich und zutiefst verstörend, dass es im dritten Reich so viele Menschen gegeben hat, die ihren jüdischen Mitmenschen jedes Recht auf Menschlichkeit und Menschenwürde abgesprochen haben.
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