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Die Bücherdiebin: Roman
 
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Die Bücherdiebin: Roman (Gebundene Ausgabe)

von Markus Zusak (Autor), Alexandra Ernst (Übersetzer)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (183 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (27. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764502843
  • ISBN-13: 978-3764502843
  • Originaltitel: The Book Thief
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 14,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (183 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 2.346 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.

Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de



Pressestimmen

"Mehr noch als die offenkundige Message die Macht der Worte wird die herzzerreißende Wahrheit dieser Geschichte über Liesels Begegnung mit der entsetzlichen Brutalität und ihre Entdeckung der Menschenfreundlichkeit an den ungeheuersten Orten transportiert." (Booklist)

"Ein sehr ergreifendes und weises Werk." (BILD AM SONNTAG)

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180 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mutige und wunderschöne Literatur, 13. Juni 2008
Diese Rezension stammt von: Die Bücherdiebin (Gebundene Ausgabe)
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt - ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und anrührende Geschichte nicht aus der Sicht der Bücherdiebin erzählen und auch nicht aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, sondern aus der Sicht des Todes. Der Tod in diesem Roman ist kein Sense schwingender Knochenmann mit schwarzem Kapuzenmantel, sondern ein interessierter und betroffener Beobachter, der die Menschen nur zum Teil versteht und sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse macht. Im Jahr 1943, als schließlich die Bomben auf Deutschland herabregnen, ist der Tod bereits unglaublich müde von den tausenden und abertausenden Toten, deren Seelen er wegbringt. Er trifft Liesel Meminger an drei Wendepunkten in ihrem Leben und berichtet rückblickend über das Leben der Bücherdiebin.

Zusak gelingt es, diese Geschichte über das Dritte Reich, die schrecklich und schön zugleich ist, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Anklage, ohne erdrückende Moral zu erzählen. Er berichtet behutsam vom Krieg, vom Holocaust, von Wahnsinn und Liebe, von Menschen, die sich gegen die Judenverfolgung einsetzen und von Menschen, die Hitler bedingungslos folgen. Diese Geschichte ist naturgemäß eine traurige. Ein einziges Schicksal unter vielen hat der Tod sich hier herausgegriffen, und doch steht Liesel Meminger für viele andere Menschen im Zweiten Weltkrieg.
Zusak greift bereits am Anfang den Ereignissen vor, indem er den Tod berichten lässt, was sich zugetragen hat. Wir ahnen also bereits dunkel - auch wenn der Autor nicht alles enthüllt - was passieren wird. Die letzten Seiten, ja Kapitel, sind dennoch unglaublich traurig, und wie die Bücherdiebin möchten wir auf die Knie sinken und weinen. Es ist fast unmöglich, dieses Buch zu lesen und dabei keine Tränen zu vergießen. Dabei zeigt Markus Zusak seine größte Stärke, nämlich seinen ungewöhnlichen Umgang mit der Sprache. Er schreibt bisweilen poetisch, aber nie schwülstig, bricht die Sätze an ungewöhnlichen Stellen auseinander, greift zu neuen Wortschöpfungen. Er lässt uns staunen und leiden, denn diese Geschichte kann einen nicht kalt lassen.

"Die Bücherdiebin" ist ein mutiges und wunderschönes Stück Literatur, ergreifend, spannend und ungewöhnlich geschrieben. Für Jugendliche und Erwachsene unbedingt empfehlenswert.

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194 von 211 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ergreifende Geschichte aus dunkler Zeit - Sehr berührend -, 24. April 2008
Gerade eben habe ich die Lektüre dieses ungewöhnlichen, ergreifenden Romans beendet. Die Geschichte handelt davon, wie das Mädchen Liesel, die während des dritten Reiches bereits alle Menschen, die sie liebt, verloren hat, bei ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufwächst.

Die Charaktere dieser Ersatzeltern sind überaus liebevoll mit all ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Die Mutter Rosa hat eine extrem rauhe Ausstrahlung, sie nennt Liesel z. B. Saumensch und wirkt beim ersten Kennenlernen eher unsympathisch. Schon bald zeigt sich aber, dass Rosa zwar eine rauhe Schale aber ein weiches und gutes Herz hat.

Der Pflegevater Hans schließt Liesel sofort in sein Herz, er ist gutmütig und warmherzig.

Im Laufe der Geschichte, die uns vom Tod (dem Sensenmann) erzählt wird, versteckt die Familie einen jüdischen Faustkämpfer in ihrem Keller.
Trotz großer Angst vor Entdeckung kommt es für Hans und Rosa nicht in Frage, den Juden Max davon zu schicken und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Das Leben von Max kann erst dann nicht mehr beschützt werden, als Hans einem halb verhungerten jüdischen Mann ein Stück Brot gibt, und er somit ins Visier der Nazis gerät.

Besonders schön und ungewöhnlich sind die im Roman enthaltenen bebilderten Geschichten, die Max als Geschenke für seine Freundin Liesel angefertigt hat.

Es ist für mich immer wieder unglaublich und zutiefst verstörend, dass es im dritten Reich so viele Menschen gegeben hat, die ihren jüdischen Mitmenschen jedes Recht auf Menschlichkeit und Menschenwürde abgesprochen haben. Max malt sich selbst in seiner Geschichte auch nicht mehr als Mensch, sondern als Vogel. (Seine Haare erinnern Liesel an Federn)

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte zum Nachdenken anregt, sei es über Rassenwahn, Vorurteile oder nicht ganz einfache Entscheidungen, die man in seinem Leben zu treffen hat.

Das Schicksal ist nicht planbar und Herzenswünsche sollte man besser schnell verwirklichen, bevor es zu spät ist.

Alles in allem ist dieser Roman sowohl inhaltlich als auch sprachlich sehr gelungen und zu Herzen gehend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen !
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74 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierender wie einfühlsamer Roman , 19. März 2008
Markus Zusak ist mit der Bücherdiebin ein faszinierender wie einfühlsamer Roman über Menschen in Nazi-Deutschland gelungen. Das Buch berührt, denn es zeigt schnörkellos die Grauen des Zweiten Weltkriegs, aber auch die Herzlichkeit und die Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander. von unserer Redakteurin
Silke Schröder

Und die Kraft, die Bücher haben, um Menschen in scheinbar aussichtslosen Situationen immer wieder in eine bessere Welt zu entführen. Der australische Autor mit deutsch-österreichischen Wurzeln verarbeitet in dem Roman Teile seiner eigenen Familiengeschichte  und verliert dabei trotz des ernsten Themas nicht seinen Humor, denn schließlich ist der Ich-Erzähler kein geringerer als Gevatter Tod selbst. Dass dem die kleine Liesel immer wieder von der Klinge springt, liegt auch daran, dass er eine Schwäche für Bücher lesende Menschen hat.

Eine eindringliche Aufarbeitung deutscher Geschichte auf einer sehr persönlichen Ebene, die durch die außergewöhnliche Aufmachung des Buches mit seinen Zwischenbemerkungen und Illustrationen noch unterstrichen wird. Wirklich empfehlenswert für Erwachsene und Jugendliche.
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An dieser Stelle wurde ja schon viel über den Inhalt des Buches geschrieben, deswegen möchte ich das jetzt auch nicht nochmal aufgreifen. Lesen Sie weiter...
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Die Aufmachung des Buches fand ich sehr interessant und hätte mir am liebsten das Hardcover gekauft. Aus Kostengründen habe ich mich dann für das Taschenbuch entschieden. Lesen Sie weiter...
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Inhalt:
Die 9-jährige Liesel Meminger wird von ihrer Mutter nach Molching gebracht und soll bei einer Pflegefamilie leben. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von sabatayn76 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung
Die Bücherdiebin lässt sich gut lesen. Nach meiner persönlichen Auffassung ist es für jung und alt geeignet, aber hauptsächlich für Leute, die das 3. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Johann Krüger veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen wunderbar
Die Bücherdiebin spielt im 2. Weltkrieg und erzählt die Geschichte des Mädchens Liesel Meminger, die zuerst ihre Familie verliert und von dem Ehepaar Hans und Rosa Hubermann als... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von drawulfia veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Aufwühlend-spannend-feinfühlig-tragisch- geniales Buch!!!
Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Der Charakter der Figuren ist einfach genial herausgearbeitet... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Vetcat68 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Herrliches Buch über die Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit

Viele Rezensionen hat es schon gegeben, deshalb fasse ich mich kurz:

Das Buch hat mich zutiefst bewegt, die Geschichte der Bücherdiebin hat mich von der ersten... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Elisabeth veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Jugendbuch????
Ich habe gerade zu meinem allergroessten Staunen gelesen, dass Amazon Deutschland dieses Buch als Jugendliteratur verkauft. Lesen Sie weiter...
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