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Die Böse Mutter: Warum viele Frauen dick werden und bleiben - Die Ursachen weiblicher Ess-Sucht
 
 
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Die Böse Mutter: Warum viele Frauen dick werden und bleiben - Die Ursachen weiblicher Ess-Sucht [Gebundene Ausgabe]

Catherine Herriger
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Kösel-Verlag (20. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466308534
  • ISBN-13: 978-3466308538
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.984 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Catherine Herriger
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie falsch verstandene mütterliche Liebe zu Ess-Sucht führen kann

Frauen mit massivem Übergewicht leiden nicht nur unter ihren Pfunden, und den Reaktionen ihrer Umwelt, sondern auch unter mangelndem Selbstvertrauen und sexuellen Schwierigkeiten. Eine ganz spezifische und fatale Mutter-Tochter-Bindung – so die erfahrene Psychotherapeutin Catherine Herriger – bildet meistens die Ursache für das Entstehen der Ess-Sucht. Endlich ein Buch, das diese verheerenden Zusammenhänge aufschlüsselt!

Mit zahlreichen Fallbeispielen und einem praxiserprobten Selbsthilfeprogramm.

Über den Autor

Catherine Herriger ist Diplom-Psychologin, die sich auf das Thema Abhängigkeit spezialisiert hat. Ihr zentrales Arbeitsgebiet ist weibliches, auf Sucht basierendes Binge-Eating-Disorder. Als Coach und Kommunikationsfachfrau leitet Catherine Herriger Workshops und Seminare. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Söhne und lebt in Bern.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe selbst seit Jahren eine Essstörung und bin über den provokativen Titel sowie die guten Rezensionen auf dieses Buch aufmerksam geworden. Zunächst liest es sich auch sehr gut- die Autorin benennt viele interessante Aspekte zu den Ursachen von Essstörungen und ich habe mich oft zwischen den Zeilen wiedererkannt, so dass ich mich mit meiner Krankheit wirklich ernst genommen fühlte und dachte, Mensch, endlich mal ein gutes Buch zum Thema. Eine der Kernaussagen des Buchs ist, dass die Kontrolle über das Essen nur ein Symptom sei, dass sich sozusagen von selbst erledigt, wenn die dahinter liegenden Prozesse aufgedeckt und bearbeitet werden. Die Autorin erklärt somit jeglichen Ansatz, der mit Diät" oder sonstiger Kontrolle des Essverhaltens zu tun hat, zum Teil des Problems, den man aufgeben muss. Gespannt und voller Hoffnung las ich also dem angekündigten Selbsthilfeprogramm" entgegen. Es kam und kam nicht... erst auf den letzten Seiten fand sich dann mit der Überschrift Selbsthilfeprogramm" ein zweiseitiger Fragebogen mit sehr allgemein gehaltenen Multiple-Choice-Fragen zu den Essgewohnheiten etc. des Lesers. Diesen kann man ausfüllen, zusammen mit 40 Euro in einen Umschlag stecken und in die Schweiz schicken. Nach einer gewissen Bearbeitungszeit erhält man dann (so steht es in dem Buch) einen individuellen Ernährungsplan" und eine Einschätzung, wo die Probleme mit dem Essen herrühren. Ich will hier nicht die im Buch geschilderte Wirksamkeit einer Psychotherapie bei einer Essstörung infrage stellen - im Gegenteil, ich halte sie für notwendig. Aber verzweifelten Menschen 40 Euro für eine 0815-Computerauswertung und einem im Vorfeld ach so verteufeltem Ernährungsplan" aus der Tasche leiern zu wollen halte ich für dreisten Nepp!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die böse Mutter 8. März 2010
Von MademoiselleCourrier TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin ist Psychologin und hat die Fälle ihrer Patientinnen (mehrere Tausend in vielen Jahren) akribisch ausgewertet, wodurch sie zu einem Ergebnis kam: Fast alle Frauen litten und leiden unter einer "bösen" Mutter. Eine Frau, die selbst eine böse Mutter hatte, gestört ist und Probleme hat, sie jedoch nicht erkennt, sondern sich in ihrer eigenen Tochter verkörpert fühlt. Dadurch entstehen Probleme, denn sie gibt ihr falsches Verhalten an die Tochter weiter, manipuliert und unterdrückt sie und sorgt so für eine weitere Generation, die gestörtes Verhalten an den Tag legt.
Meine Gedanken waren schon oft in diese Richtung gegangen. Zu sehen, dass es Tausende ähnlicher Biografien gibt, hat das Ganze für mich nochmal realer und fassbarer, aber auch betroffener gemacht. Allein deshalb schon ein riesiges Dankeschön an die Autorin.
Das Buch liest sich flüssig und die Beispiele sind gut nachvollziehbar geschildert, da sie sehr detailliert auf das Innenleben beider Parteien (Mutter und Tochter) eingehen.
Einziger Minuspunkt für mich ist, dass es teilweise sehr feministisch angehaucht ist. Die Erstauflage stammt aus dem Jahr 1988, was das wohl erklärt. Dadurch kamen mir manche Erläuterungen etwas weit hergeholt vor (der Mann verdient Geld - die Frau macht den Haushalt -> Unterdrückung).
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29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Ursachen der weiblichen Ess-Sucht

Das Buch trifft und bespricht ein sehr diffiziles Thema: dicke Frauen sind nicht und wollen nicht Thema sein, Männer sind dick und es kümmert niemanden, doch bei dicken Frauen wenden viele sich ab. Doch woher kommt es das viele Frauen seit frühester Kindheit dick sind? Wer steckt dahinter, wer manipuliert da? Wer ist die treibende Kraft, welche Frauen/junge Mädchen ihrer eigen Kraft beraubt? Obwohl man den Begriff Kastration eher bei Männern verwendet, so ist dieser Begriff auch berechtigt bei Müttern und ihren Töchtern. Viele Mütter scheinen ihre Töchter zu unterdrücken - mit schwerwiegenden Konsequenzen für alle Beteiligten.

Mir haben insbesondere die vorgestellten verschiedenen Mutter - Tochter Konstellationen gefallen, denn dort ging es eigentlich noch viel tiefer in die Psyche einer Beziehung hinab. Das zentral am Ende ein gestörtes Essverhalten entstanden war ist Resultat doch die Zerstörung und Degradierung der Töchter reicht weiter.

Das Buch nimmt die Abwertung und die Kastrierung der Tochter durch die Mutter ins Visier und aus diesem Grunde kommt es in weiteren Kreisen eben auch zu dieser Essstörung.

Das Buch ist zudem eine Neuauflage aber eine überarbeitete und zudem sehr interessante, denn viele Frauen suchen verzweifelt nach den Gründen für ihre Fressattacken und das unangepasste Verhalten.

Natürlich sind nicht alle Mütter für das Übergewicht ihrer Töchter verantwortlich und das Übergewicht wiederum auf die Mütter abzuschieben wäre doch wohl zu einfach - daher sollte man genau prüfen und analysieren wie und woran es wirklich lag - die vorgestellten Fallbeispiele sind eindeutig und zum Teil sehr schmerzhaft wenn man sie liest.

Das Buch beleuchtet einen interessanten Teilaspekt bei weiblichem Übergewicht und gibt eine interessante Erklärung zum Thema Ess-Sucht.

Empfehlenswert!
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