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"Die Autos, die Paris auffraßen" ist kaum mit Peter Weirs späteren Filmen zu vergleichen. Er ist ein B-Film, der eine ungewöhnliche Prämisse nimmt - eine Stadt tötet, um sich an Autowracks zu bereichern - und sich in surrealen Situationen verliert. Die Figuren hätten etwas mehr Ausarbeitung bedurft und die Geschichte könnte noch ein wenig packender sein, doch visuell ist die Umsetzung hervorragend. Weir erweist sich hier schon als Regisseur, der großartige Bilder vor seinem geistigen Auge hat und diese auch umsetzen kann. Weirs spätere Filme - auch die seines Frühwerks - sind inhaltlich deutlich stärker, aber nichtsdestotrotz ist dies ein filmischer Auftakt, den nicht nur Fans des Regisseurs gesehen haben sollten. Doch Vorsicht, der Titel weckt vielleicht Erwartungen, die nicht erfüllt werden, denn das australische Paris wird ganz bestimmt nicht von Autos gefressen, aber dennoch geht es im Finale richtig rund! Fazit: Ungewöhnliches, stilistisch sehr interessantes Frühwerk eines großen Regisseurs.
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind kräftig und gut gesättigt. Sie wirken fast so wie bei einem brandneuen Film. Die Vorlage selbst ist auch in exzellenter Erhaltung und zeigt kaum irgendwelche Auffälligkeiten wie Dropouts. Rauschen ist dafür deutlich vorhanden und auch auf Gesichtern erkennbar. Der Kontrast des hell ausgeleuchteten Films ist gut tariert. Die Schärfe ist angenehm und für das Alter von mehr als 30 Jahren sogar wirklich schön geworden. Der Monoton klingt im Deutschen etwas kräftiger und ist darum auch leichter zu verstehen. Die Dialoge sind im englischen Original etwas dumpf geraten. An Bonus gibt es nur den Trailer und eine Bildergalerie, die ein paar Hintergrundfotos und verschiedene Plakatartworks zu bieten hat. --movieman.de
Produktbeschreibungen
Arthaus Die Autos, die Paris auffraÃ?en, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 08.08.08