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Die Autonauten auf der Kosmobahn Taschenbuch – 1996


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 360 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351840766X
  • ISBN-13: 978-3518407660
  • Größe und/oder Gewicht: 21,7 x 12,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 756.463 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es gibt Ideen, die so vielseitig sind, dass sie ihren Glanz umso mehr entfalten, je länger man sie betrachtet.«
DIE ZEIT



»Die Autonauten auf der Kosmobahn lautet der Titel jenes schwer verdaulichen, hochgelehrten, unwahrscheinlich heiteren und verstörend privaten Buches, das aus dieser Versuchsanordnung entstanden und nun, zum Glück, auf Deutsch neu wiederaufgelegt worden ist.«
Ronald Düker, Cicero



»Herausgekommen ist ein überraschendes Buch über das Leben auf und neben der Schnellstraße ... Dunlops Fotografien sind klar und nüchtern, und es gelingt Dunlop ein ums andere Mal, eine überraschende Perspektive auf die eigentlich leeren und öden Orte zu finden ... Allein dafür lohnt es sich, das Buch aufzuschlagen.«
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandradio Kultur Online 28.03.2014



»Eines der schönsten und bemerkenswertesten Reisetagebücher überhaupt.«
Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung 23.08.2014



»Eine Reise von Paris nach Marseille und hinein in ein Paralleluniversum der Poesie ... ein grandioser literarischer Bericht.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung



»Ungeheuer heiter … eine unklassifizierbare Melange aus klassischem Logbuch, teilnehmender Beobachtung, Satire, Brief- und Schelmenroman, literaturgeschichtlich hyperinformierter Reisejournal-Kolportage, promenadologischem Manifest und bodenlos rührender Lovestory.«
Ronald Düker, Literaturen



»Cortázars Geltung in der Literatur des 20. Jahrhunderts steht außer Frage … die Themenvielfalt seines Werkes macht ihn zu einem universellen Autor.«
Deutsche Welle



»»Cortázar erschafft Zwischenräume der Phantasie von unermesslicher Weite und grenzenloser Ausdehnung wie Meere; sie bieten alle Freiheiten, im Leben und in der Literatur.« «
Süddeutsche Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Julio Cortázar wurde am 26. August 1914 in Brüssel geboren. Mit seinen argentinischen Eltern zog er im Alter von vier Jahren in einen Vorort von Buenos Aires. Er absolvierte dort an einer sogenannten »Escuela Normal« eine Ausbildung zum Grundschullehrer und nahm ein Universitätsstudium auf, das er aber er aus finanziellen Schwierigkeiten frühzeitig abbrechen musste. Er arbeitete dann als Lehrer in verschiedenen Provinzschulen und begann in dieser Zeit, sich ernsthaft dem Schreiben zuzuwenden. 1938 erschien ein erster Gedichtband, und 1944 veröffentlichte er seine erste Erzählung in einer Zeitschrift. Im selben Jahr erhielt er an der Universität von Mendoza (Argentinien) eine Dozentur für französische Literatur, aber schon 1946, aus Protest gegen den Wahlsieg Peróns, legte er sein Lehramt nieder. Er veröffentlichte weiter in Zeitschriften, ließ sich zum Übersetzer für Englisch und Französisch ausbilden und erhielt 1951 ein Stipendium des französischen Staates. Er ging nach Paris, wo er bis 1974 als Übersetzer für die UNESCO tätig war. In Paris verfasste er 1963 auch den Roman Rayuela (dt. Rayuela. Himmel und Hölle), der in den sechziger Jahren zum »Kultbuch« einer ganzen Generation von Intellektuellen und Studenten wurde. In Rayuela thematisiert er in provokanter Weise den künstlerischen Schaffensprozess, indem er neben der Handlung selbst »entbehrliche« Kapitel, wie er sie nennt, einfügt, in denen er die ästhetischen Prämissen des Buchs diskutiert. Seit Mitte der sechziger Jahre erschienen erste Übersetzungen seiner Erzählungen ins Englische, Französische, Italienische und Deutsche, und sein internationaler Ruf begann stetig zu wachsen. Es sind vor allem seine Erzählungen (die deutsche Gesamtausgabe, Die Erzählungen, erschien 1998 bei Suhrkamp), die Cortázar bald zu einem der originellsten und kreativsten Autoren Lateinamerikas machten.
Seit den sechziger Jahren engagierte sich Cortázar, wie viele lateinamerikanische Intellektuelle, zunehmend politisch, unterstützte die kubanische Revolution, die Regierung Allendes und später auch die sandinistische Revolution in Nicaragua.
Sein Gesamtwerk umfasst außer Romanen und Erzählungen auch Theaterstücke, Lyrik und verschiedene Bände mit Kurzprosa; es weist ihn als einen der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts aus.
Julio Cortázar starb am 12. Februar 1984 in Paris.

Carol Dunlop, 1946 in den USA geboren, aufgewachsen im kanadischen Québec, lebte später in Frankreich und wählte das Französische als ihre Literatursprache.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. März 2001
Format: Taschenbuch
Cortazar ist ein Meister des Fantastischen. Aber anders als diejenigen, die darunter verstehen, daß man Fabelwesen und neue Welten erfinden und präsentieren muß, nimmt er seine Zutaten aus unserer Welt. Das Fantastische entsteht bei ihm durch winzige Verschiebungen der Zusammenhänge, wie ein Stau auf Paris, der mehrere Wochen dauert. In diesem Buch allerdings entfacht Cortazar mit seiner Frau Carol Dunlop sein/ihr gesamtes Können indem sie das Fantastische aus dem Alltäglichen herausfiltern durch blosse Verschiebung des Betrachtungswinkels - jeden Rastplatz schildern wie andere von Ihren Erlebnissen in Rom, New York oder Nepal sprechen, ihren Kleinbus zärtlich zum roten Drachen erklären und sich nicht die noch so kleinste Schönheit entgehen lassen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl Karch am 2. August 2006
Format: Taschenbuch
Ich gibt nur wenige Bücher, bei denen ich so ungern zum Schluß kam, weil ich mich dort von meinen beiden Reisebegleitern verabschieden mußte. Die spürbare innige Zuneigung von Julio und Carol zueinander saugt auch den Leser in die an sich alltäglichen Erlebnisse. Nicht zuletzt, weil ich zur Zeit der Lektüre wußte, daß inzwischen beide tot sind, machte mich das Ende wehmütig.

Jedem, der diese Zeilen liest, rate ich, dieses Buch zu lesen.
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