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am 24. November 2012
Ich bin kein ausgewiesener Rod Stewart-Fan und habe keinerlei Interesse an Biografien, die jemand schreibt, um sich zu entschuldigen oder selbst zu beweihräuchern oder einfach nur Kohle zu machen. Hier haben wir es mit der interessanten Lebensbeschreibung eines erfahrenen Menschen zu tun, nicht mit der heute gängigen Ghostschriftstellerei einer/s endpubertierenden Zwanzigjährigen.

Rod Stewarts Musik hat mich seit den 1970er Jahren begleitet, ich erkannte viele der im Buch angesprochenen Songs wieder. Auch die meisten Namen der in der Autobiografie vorkommenden Personen sagen mir etwas. Sehr interessant, wem Rod auf seinem turbulenten Weg durchs Leben so alles begegnet, von Musikern, Schauspielern und Models bis hin zur englischen Königsfamilie.

Schon der Anfang hat mich angenehm überrascht. Ich hatte mit einem wesentlich einfacheren Schreibstil gerechnet, aber weit gefehlt. Rod Stewart weiß sich auszudrücken.
Sein Gesichtsausdruck auf dem Cover spiegelt sich im Buch wieder: verschmitzt und ein ganz kleines bisschen provozierend. Er schreibt witzig, amüsant und unterhaltsam, mit einer beachtlichen Prise Selbstironie, und das Schöne: er wird dabei nie verletzend oder zielt unter die Gürtellinie, hier brauchen keine Seiten nachträglich geschwärzt zu werden. Auf sehr wohlerzogene Art räumt er auch mit so manchem Gerücht auf.

Er erzählt chronologisch von seiner Familie, die ihm sehr wichtig ist, seinen Anfängen als Sänger, seinen Erfolgen und Niederlagen, seiner Angst vor leeren Rängen zu spielen oder dem Versagen seiner Stimme, von seiner Leidenschaft für den Fussball, seinem Hobby, dem Modelleisenbahnbauen und seiner Vorliebe für italienische Autos. Natürlich darf auch ein Kapitel über seine Frisur nicht fehlen und seine Stylingprobleme in den später 60er und frühen 70er Jahren, als es noch keine Hilfsmittel wie Wachs oder Gel gab. Er lässt nichts aus, seine Alkohol- und Drogenexzesse beschreibt er ebenso wie seine Bindungsängste, seine Frauen- und Bettgeschichten, ohne jedoch allzu Intimes zu verraten. Es gibt viele nette Anekdoten, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Zu meiner Überraschung las ich, dass er Kunstsammler ist und über 100 Bilder der Präraffaeliten besitzt.

Rod Stewart ist ein charmanter Filou, ein guter Freund und durch und durch ein Familienmensch, der am Ende des Buches hin einen ausgeglichenen und glücklichen Eindruck hinterlässt. Ich freue mich, dass ich ihn hier so kennenlernen durfte.

Aufnahmen aus dem Privatalbum von Rod, eine Diskografie und Register im Anhang machen ein Buch komplett, das mich schwer begeistert hat.
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am 25. Februar 2013
Was für ein Glück, dass ich mal wieder an einer Kiste mit Mängelexemplaren nicht vorbei gehen konnte. Schon beim kurzen Einlesen habe ich mich über die Titel der einzelnen Kapitel amüsiert "... in dem unser Held ..."

Rod Stewart beschreibt sein Leben, den Aufstieg in die Liga der Superstars, die Alkoholorgien, mit leichter Feder ohne die Drogen oder seinen oft miesen Umgang mit seinen Partnerinnen zu verharmlosen. Er schreibt offen über seine Steuerflucht, seine Angebereien, aber er beleidigt niemanden in seinem Buch. Letzteres hat mir sehr imponiert. Er erzählt von der Musik, seiner Modelleisenbahn, seinen Autos, seiner exzessiven Vorliebe für Fussball, seiner Hingabe zu seinen Frisuren und blonden, langbeinigen Frauen bis hin zu Erziehungstips.

Ich musste oft laut lachen über den ganzen Blödsinn, den er mit seinen Bands gemacht hat, genauso aber auch über seine Anmerkungen zum Erlebten, z.B. als er zum erstenmal die Stones gesehen hatte. "... saßen da in Strickwesten .... Was aus denen wohl geworden ist?". Über das ganze Buch bemerkt man sein Augenzwinkern und den Schalk im Nacken. Außerdem erscheint er absolut ehrlich, herzlich, sympathisch. Und das sagt jemand, der kein Fan ist. Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!
33 Kommentare3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2013
Selten war eine Autobiographie so witzig und unterhaltsam wie dieses Buch. Die Musik von Rod Stewart höre ich (obwohl eigentlich eingefleischter Metal-Fan) schon fast mein ganzes Leben. In seiner Auto-Biographie - die tatsächlich auch eine Auto-Biographie ist, denn Autos spielten in Rod Stewarts Leben schon immer eine große Rolle - erzählt Stewart seine Karriere. Seine Biographie ist auch deswegen so faszinierend, weil er aus sehr einfachen Verhältnissen kommt.

Rod Stewart verschweigt nichts - keine Frauengeschichten, keine Trinkexzesse, keine Beinah-Unfälle, keine Angebereien. Aber wie andere schon angemerkt haben - er beleidigt niemanden und er scheint außerdem über sehr viel Sinn für Blödsinn und Humor zu verfügen. Seine seitenlangen Ratschläge über Kindererziehung zeigen ihn auch mit fast 70 Jahren noch als sympathischen Kindskopf. Aber vor allem das intensive Zeit- und Lokalkolorit macht das Buch zu einer spannenden Lektüre.

Jetzt hoffe ich nur noch auf möglichst viele gute neue Lieder auf Deinem neuen Album, Rod! Das bist Du uns schuldig!
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am 10. August 2014
Buch: Rod Stewart wurde als Sohn eines einfachen Klempners in Nordlondon geboren. Entgegen anderslautender Gerüchte war er nie Profifußballer oder Totengräber, dafür wurde er so etwas wie ein Sänger - und gar kein schlechter.

Rods Karriere nahm in den Sechzigerjahren ihren Anfang in der Londoner R&B-Szene, wo seine unnachahmliche Reibeisenstimme die Aufmerksamkeit von Long John Baldry erregte. Nachdem er sich in Bands wie den Hoochie Coochie Men, Steampacket und der Jeff Beck Group einen Namen gemacht hatte, folgten fünf wilde Jahre mit den Faces. Ihre alkoholgeschwängerten Eskapaden mit diversen Groupis, bei denen so einige Hotelzimmer zu Bruch gingen, sind bis heute legendär. Währenddessen fand Rod auch noch die Zeit, "Maggie May" und ein paar andere Lieder zu schreiben und eine Solokarriere zu starten, mit der er bis heute 200 Millionen Platten verkauft hat. Er wurde zweimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und trat beim größten Konzert aller Zeiten auf. Nicht schlecht für einen Kerl mit einem Frosch im Hals, wie er selbst zugibt.
Und da wäre dann noch sein nicht ganz so privates Privatleben: diverse Ehen, Scheidungen und Affären mit einigen der schönsten Frauen der Welt - Bondgirls, Filmstars und Supermodels -, sein Kampf mit der Steroidabhängigkeit und eine Krebserkrankung, die ihm um ein Haar alles genommen hätte.

Hier erzählt Rod zum ersten Mal die ganze aufregende Wahrheit über sein unglaubliches Leben - und er nimmt kein Blatt vor den Mund. Dies ist die bemerkenswerte, unterhaltsame und manchmal auch ergreifende Geschichte eines Kerls mit einer Mörderstimme - und einer mordsmäßigen Frisur.

Fazit: Die Autobiografie gibt einen umfassenden Einblick in Rod Stewarts Leben. Hier wird nichts geschönt oder ausgelassen. Er steht zu seinen Schwächen (schöne Frauen, schnelle Autos ...) und Fehlern (Autofahren ohne Führerschein, Fremdgehen, Drogen, Alkohol ...).
Er schildert den aufregenden Weg eines jungen Mannes, der schon seit seinem 15. Lebensjahr viel Zeit und Geld in sein Aussehen investierte, zu einem sympathischen und weltbekannten Star. Seine verwuschelt-wilde Frisur bedarf noch heute viel Aufwand und ist sein Markenzeichen. Er schreibt über sein größtes Hobby, das ihn seit seiner Kindheit begleitet und heute immer noch für ihn das Größte ist - das Basteln von Modelleisenbahn-Landschaften.
Außerdem gibt Rod zu, dass er schon immer arbeitsscheu bzw. faul war. Da ist eine wilde Zeit mit Freunden und Auftritte in Bars mit den dazugehörigen Bekanntschaften williger Damen genau das Richtige. Rod und sein Kumpel hatten während ihrer Tourneen erstaunliche bzw. idiotische Ideen, die ihrer Langeweile entsprungen sind. Diese wurden zum Spaß aller Beteiligten umgesetzt (Fahrstuhl voller Matratzen, ein Zimmer voll Federvieh, sämtliche Bilder im Hotel verunstalten ...).
Solche Anekdoten, viele wilde Partys und natürlich Frauengeschichten werden in diesem Buch sehr unterhaltsam zum Besten gegeben. Als Leser kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus - was ein Weltstar alles so erlebt. Alle Erlebnisse und Begegnungen mit anderen Musik- und Hollywood-Größen werden sehr unterhaltsam geschildert.
Aber das Leben hielt nicht nur abenteuerliche und wilde Seiten für ihn bereit. Es zählen auch Depressionen nach einem Beziehungs-Aus, der Verlust seines Vaters, Stress und Leistungsdruck dazu. Rod spricht über seine Beziehungen und ihr Ende, ohne zu viel Intimes zu verraten. Hier handelt es sich nicht um eine Abrechnung mit seinen alten Weggefährten bzw. Frauen aus seinem Leben. Niemand wird beleidigt oder diffamiert. Rod Stewarts Lebensgeschichte ist amüsant und packend zugleich.
Zu den einzelnen Abschnitten seines Lebens gibt es einige Schwarzweiß- und Farbfotografien. Diese zeigen Rod, seine Familie und Freunde. Das gesamte Buch ist sehr einfach und schnell zu lesen. Der Schreibstil flüssig und locker - eben genauso wie man sich Rod Steward auch als Mensch vorstellt: ein lässiger Kerl mit Witz und Charme.
Diese kurzweilige Autobiografie ist ein gelungenes Lesevergnügen für eingefleischten Fans und alle, die mehr über die wilden Zeiten eines Weltstars wissen möchten.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Januar 2013
Als 1995 nach einem Konzert eine Gans ins Triebwerk kracht, kommt der Privatjet mit Rod Stewart an Bord gerade noch mit einer Notlandung davon. Das sollte die Metapher für sein Leben werden: »Die meiste Zeit glich es einer langen, luxuriösen Flugreise. Manchmal stößt so eine Maschine allerdings mit einer Gans zusammen.«

Seine stachelige Bouffant-Frisur, eine unverkennbare Stimme und extravagante Klamotten sind Roderick David Stewarts (*1945) Markenzeichen, seit er die Bühne betritt. Das passiert mit 17 Jahren, als er die Schule und Berufsausbildungen bereits an den Nagel gehängt hat. Sein Ziel, Fußballprofi zu werden, ebenso.

Als er 1994 an der Copacabana in Rio de Janeiro mit dreieinhalb Millionen Zuhörern das größte Live-Konzert aller Zeiten gibt, ist Rod Stewart noch lange nicht am Ende seiner Karriere angekommen. Er hält weiter die Segel gesetzt, obwohl er inzwischen auf die 70 zugeht und seine Biographie schreibt. »Sailing« wird wohl immer nur einer seiner vielen großen Hits bleiben, die ihn unsterblich gemacht haben.

In seiner Autobiografie »Rod« tritt er nicht nur als professioneller Musiker auf, der einfach weiß, was er tut, sondern fast wie der nette, immer noch junge Mann von Nebenan.

Trotz Ferraris und Lamborghinis, trotz einer großen Sammlung präraffaelitischer Bilder, um die er mit Sir Andrew Lloyd Webber auf den Auktionen um die Wette bietet, und trotz seiner wechselnden zauberhaften Frauen ist er ein Familienmensch mit »klassischen« Männerhobbies: ein leidenschaftlicher Eisenbahn-Modellbauer und ein unverbesserlicher Fan der Fußballmannschaft Celtic Glasgow.

Rod Stewart ist ein harter Arbeiter auf den Bühnen und in den Studios, glücklich darüber, dass ihn das Schicksal mit Musikern wie Long John Baldry, Jeff Beck, Ron Wood und vielen anderen zusammengebracht hat. Mit mehr als 200 Millionen verkauften Tonträgern zählt er zu den erfolgreichsten britischen Sängern und Songwritern aller Zeiten. Wegen seiner Verdienste um die Musik ernannte ihn die britische Königin zum »Commander of the Most Excellent Order of the Britisch Empire« (CBE) - eine große Ehre für den pseudomarxistischen Schotten aus der Arbeiterklasse, wie er sich selbst nennt. Die verpatzte Fußballerkarriere Rod Stewarts - ein Segen für die Musikgeschichte.

Nur einmal wurde es so richtig heikel, und Mr. Reibeisen hätte im Jahr 2000 seine Karriere beenden müssen. Aber mit einer vierstündigen Operation der Schilddrüse wegen Krebs springt er dem Schicksal noch einmal von der Schippe. Das und eine wiederum gescheiterte Ehe setzt ihm ausreichend zu, so dass er versucht, sich unter anderem mit Therapien wieder aufzurichten. Das ist nicht unbedingt der Stil des lebensfrohen Rod Stewarts. 2007 heiratet er die 28-jährige Penny Lancester und produziert danach wieder im Jahrestakt Alben.

»Ich hatte das Gefühl, als wolle mir das Glück, dass mich mein Leben lang geknutscht hat, noch einmal einen dicken Schmatz auf die Backe drücken«, schreibt Rod Stewart. »Und glaubt mir: Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht morgens in dem Bewusstsein aufwache, was für ein Glückspilz ich bin.«
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am 3. August 2013
Erst hab ich ja gedacht "Oh, schon wieder ein Altstar der seine Memoiren schreibt!" - weit gefehlt, nachdem ich das Buch einmal angefangen hatte, fiel es mir schwer es aus der Hand zu legen. Witz, Esprit und sehr viel Selbstironie machen das alte Reibeisen Rod noch sympatischer. Gelungene Fotos (auch wahre Schnappschüsse aus seiner Jugend) und eine ausführliche Liste der Alben runden das ganze ab.
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am 23. November 2012
Ich habe schon viele Künstlerbiografien gelesen......von ABBA über Lennon, Pink Floyd und anderen.

Alle sind gut und kurzweilig.

aber RODDIE legt noch einen drauf....eine gehörige Shippe Selbstironie. Einfachh herrlich die Erzählweise.

Wenn die Kapitel schon beginnen mit: "..in dem unser Held...." könnte ich mich schon wegschreien.

Fazit:
Für Biografie-und Rod-Stewart-Fans ein MUSS. Für alle anderen, die gerne einfach nur mehr über den Menschen Rod Stewart erfahren möchten und dabei eine kurzweilige Lektüre zur Hand haben wollen, ein super Einstieg in die Welt der Biografien
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am 10. Juli 2013
Also ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen - er schreibt so richtig erfrischend offen über sein Leben, und nimmt sich kein Blatt vor den Mund, egal ob Drogen- oder Frauenverbrauch! :-)
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am 25. Juni 2014
Diese Buch sollte jeder Rod Hörer mindestens einmal gelesen haben. Interessante Lebensgeschichte mit Witz geschrieben.
Frauengeschichten, Sünden und alles was ein Fan wissen muss.
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am 15. Januar 2013
Wirklich interessant, was im musikbusiness abgeht. Was man schon immer vermutet oder gemauschelt hat, wird bestätigt. Kann man in einem Zug durchlesen.
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