Es wird ja viel über Aura sehen und ob man das wirklich kann oder auch nicht, und ob es so etwas wie eine Aura wirklich gibt, hin- und herspekuliert. Wenn man offen ist, und es gerne einmal ausprobieren möchte, hat man in aller Regel nur Gelegenheit dafür über teure Seminare und Workshops, abgehalten von Leuten, bei denen man oft auch nicht so recht weiß, wie man sie einschätzen soll.
Daher ist ein anschauliches Buch zum Informieren und Ausprobieren oft eine Art "Erste Hilfe". Aber auch hier gibt es Literatur bis zum Abwinken, die einem nicht weiterhilft und hochkomplizierte Übungen mit einen zum Teil wilden Herumgestochere per Finger in der eigenen Aura anbietet, oder auf Schatten hindeutet, die sich um Pflanzen bilden, wenn man nur lange genug hinschielt.
Ted Edwards jedoch hält sein Buch knapp, anschaulich und sehr realistisch. Er mystifiziert nichts und gibt sehr klare und einfach nach zu vollziehbare Übungsbeispiele, die auch schnell erfolgreich umgesetzt werden können. Die Utensilien, die dafür notwendig sind, kann jeder selbst z.T. ohne weiteren Kostenaufwand herstellen. Man benötigt dazu auch keine besonderen Fähigkeiten. Die ersten Erfolge stellen sich schnell ein, denn man kann die Farbschattierungen z.B. um die eigene Hand bald erkennen. Gleichzeitig bieten die Übungen gute Gelegenheit, seine Augenmuskulatur zu trainieren.
Inwieweit man dann glaubt, dass es sich um die eigene Aura handelt, oder ob es einfach irgendwelche physiologische Seheffekte sind, bleibt dem Einzelnen selbst überlassen. Aber für einen ersten Eindruck ist das Buch sehr gut, und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt auf jeden Fall.