Es beginnt mit einem Überfall, dann ein heikler Auftrag für einen Software-Klau, hochbrisante Daten werden erbeutet, unser Held verliebt sich, muss immer wieder vor schießwütigen Killern fliehen, rätselt ständig, wer ihm wieso ans Leder will, die Munispritzen knattern... - kann es sein, dass ich dieses Buch schon einmal gelesen habe? Allerdings unter einem anderen Titel: "Das zerrissene Land"? Irgendwie scheint das selbe Exposé für beide Bücher benutzt worden zu sein. Dass die Luft ständig ungesund bleihaltig ist, gehört wohl einfach zum Konzept der Shadowrun-Serie, ebenso das sporadische Rumgezaubere, wobei die Golem-Szene nur haarscharf am Lächerlichen vorbei schrammt. Und für die angeblich so professionellen Killer beginnt man ob ihres fortwährenden kläglichen Scheiterns Mitgefühl zu entwickeln.
Ich hoffe, der abschließende Band der "Deutschland in den Schatten"-Trilogie hat ein bisschen mehr Abwechslung zu bieten.