»Alles ist möglich in der abgründigen Wirklichkeit dieses Textes … eine befreiende Wahrheit bleibt dennoch im Raum.« --Ulrich Schacht, Die Tagespost, 8. Oktober 2011
»Treffsichere Porträts … ein literarisches Fresco von starker Einprägsamkeit und Monumentalität.« --Willi Beitz, Ossietzky, 26. November 2011
»Eines der berührendsten literarischen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts.« --Iris Radisch, ZEIT, 1. Dezember 2011
»Eine literarisch einzigartige Mischung aus Nüchternheit und Poesie, aus dokumentarischer Genauigkeit und sprachlicher Sensibilität.« --Simone Buchholz, Financial Times Deutschland, 8. Februar 2012
»Gäbe es einen Kanon der Literatur des 20. Jahrhunderts, stünde Warlam Schalamow in unmittelbarer Nähe von Autoren wie Kafka oder Beckett.« --Erich Klein, ORF, 1. Februar 2012
»Selten dürfte der Blick auf eine zertretene Blume zärtlicher ausgefallen sein als bei diesem großen Schriftsteller« --Judith Leister, FAZ, 30. Januar 2012
»Lakonisch, dokumentarisch, ohne jede Psychologie und mit einer überfallartigen Knappheit, die das Analogon zum völligen Ausgeliefertsein des Häftlings ist, berichtet Schalamow von dem, was sich dem Bericht zu verweigern droht.« --Jörg Plath, Deutschlandradio, 18. Januar 2012
»Warlam Schalamow erspart dem Leser nichts, keine medizinische Einzelheit seines Zustands, nicht einmal die peinlich genaue Protokollierung seiner Ausscheidungen. Wie er überhaupt in diesen beiden den Abschluss der ›Erzählungen aus Kolyma‹ bildenden Texten zusehends zum Faktografen wird, der die Dichte der hochkomprimierten Erzählungen früherer Zyklen aufgibt, um der Lagerwelt und dem menschlichen Leiden mit der Genauigkeit und Ausführlichkeit eines Enzyklopeden gerecht zu werden.« --Brigitte van Kann, Deutschlandradio, 16. Januar 2012
»Schalamows Erzählungen besitzen die seltene literarische Qualität glaubwürdiger Dokumentarprosa und sprachlicher Feinsinnigkeit.« --Christoph Schulte, Christ in der Gegenwart, 15 Januar 2012
»Warlam Schalamow zählt zu den Autoren, die man gelesen haben muss.« --Martin Brinkmann, Zeit Online, 20. Dezember 2012
»Wer sich lesend auf Warlam Schalamows Spur begibt, erlebt etwas Neuartiges: eine hochkonzentrierte Prosa, eine Überdosis vom ersten Satz an. ]...] Durch den Schnee von Kolyma kommt man nur durch härteste Selbstbefragung. Die Kraft des Lesens wird angespannt bis zum Äußersten.« --Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18. Dezember 2012