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Die Attentäterin: Roman Taschenbuch – 1. März 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423136456
  • ISBN-13: 978-3423136457
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.192 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Yasmina Khadra ist das Pseudonym von Mohammed Moulessehoul. Der 1955 geborene Autor war hoher Offizier in der algerischen Armee. Wegen der strengen Zensurbestimmungen veröffnetlichte er seine Kriminalromane mit Kommissar Llob unter dem Namen seiner Frau. Erst nachdem er im Dezember 2000 mit seiner Familie nach Frankreich ins Exil gegangen war, konnte er das Geheimnis um seine Identität lüften.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Yasmina Khadra ist das Pseudonym von Mohammed Moulessehoul. Der 1955 geborene Autor war hoher Offizier in der algerischen Armee. Wegen der strengen Zensurbestimmungen veröffentlichte er seine beliebten Kriminalromane mit Kommissar Llob unter dem Namen einer Frau. Erst nachdem er im Dezember 2000 mit seiner Familie nach Frankreich ins Exil gegangen war, konnte er das Geheimnis um seine Identität lüften. Yasmina Khadra ist eine der wichtigsten Stimmen der arabischen Welt, seine Romane sind in 17 Sprachen übersetzt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Plötzlich bringt eine gewaltige Explosion die Wände zum Erbeben und lässt die Fensterscheiben in der Kantine vibrieren. Alle sehen sich ratlos an, dann stehen die, die in der Nähe der Panoramafenster sitzen, auf und recken die Hälse. Kim und ich stürzen auf das nächstgelegene Fenster zu. Die Leute, die im Hof des Krankenhauses unterwegs waren, stehen wie angewurzelt, die Köpfe nach Norden gedreht. Die Fassade des Baus gegenüber verstellt uns den Blick.
"Bestimmt ein Attentat", bemerkt jemand.
Kim und ich rennen hinaus auf den Korridor. Schon taucht ein Trupp Krankenschwestern aus dem Kellergeschoss auf und läuft in Richtung Eingangshalle. Dem Ausmaß der Schockwelle nach zu urteilen, muss die Explosion ganz in der Nähe stattgefunden haben. Einer vom Wachdienst dreht an seinem Funkgerät, um Erkundigungen einzuholen. Sein Gesprächspartner teilt ihm mit, dass er auch nichts weiß. Wir stürzen uns in den Aufzug. Oben angelangt, rennen wir auf die Dachterrasse des Südflügels. Einige Neugierige sind schon da und starren, die Augen mit den Händen abgeschirmt, zu einer Rauchwolke hinüber, die etwa zehn Häuserblocks weiter in den Himmel steigt.
"Das kommt aus Richtung Haqirya", berichtet ein Wachposten in sein Funkgerät. "Bombe oder Selbstmordattentat. Vielleicht eine Autobombe. Ich hab keinerlei Informationen. Alles, was ich sehe, ist der Rauch, der von dort aufsteigt "
"Wir müssen wieder runter", mahnt mich Kim.
"Du hast recht. Wir müssen uns darauf vorbereiten, die ersten Opfer in Empfang zu nehmen."
Zehn Minuten später dringen vereinzelt Informationen durch, die von einem regelrechten Blutbad reden. Manche berichten von einem Angriff auf einen Bus, andere von einem Restaurant, das in die Luft gesprengt worden sei. Die Telefonzentrale steht kurz vor dem Kollaps. Es herrscht Alarmstufe Rot.
Ezra Benhaim trommelt den Krisenstab zusammen. Krankenschwestern und Chirurgen laufen zur Notaufnahme, wo in hektischem, aber geordnetem Gewimmel Tragen und Transportliegen aufgestellt werden. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Attentat Tel Aviv erschüttert, und die Rettungsdienste gehen von Mal zu Mal mit größerer Effizienz vor. Aber Attentat bleibt Attentat. Auf die Dauer bekommt man es zwar technisch in den Griff, aber nicht menschlich. Emotion und Entsetzen passen nicht recht zu einem kühlen Kopf. Wenn das Grauen zuschlägt, zielt es immer als Erstes auf das Herz.
Ich mache mich ebenfalls auf zur Notaufnahme. Ezra ist schon da, mit blassem Gesicht und dem Handy am Ohr. Mit der anderen Hand versucht er, die Vorbereitungen für die Operationen zu dirigieren.
"Ein Selbstmordattentäter hat sich in einem Restaurant in die Luft gesprengt. Es gibt mehrere Tote und eine Menge Verletzte", verkündet er. "Lasst Raum 3 und Raum 4 räumen. Und haltet euch bereit, die ersten Opfer in Empfang zu nehmen. Die Krankenwagen sind schon unterwegs." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 15. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Yasmina Khadra befasst sich in diesem in fünfzehn Sprachen übersetzten Roman mit den Hintergründen des dauerhaft mörderischen Konflikts zwischen Palästinensern und Israelis und in diesem Zusammenhang mit den krankhaften Motiven von Selbstmordattentätern, wie auch der fatalen Spirale von Gewalt.

Der in Tel Aviv lebende, sehr angesehene Chirurg Amin Jaafari, ein integrierter Beduine mit israelischem Pass, ist seit 15 Jahren mit Sihem, einer Palästinenserin, verheiratet, von der er annimmt, dass sie seine ehrlich gemeinten Intergrationsbemühungen voll unterstützt. Amin wird allerdings eines Besseren belehrt als er schockiert erkennen muss, dass seine Frau sein Vertrauen missbraucht und hinter seinem Rücken Kontakt mit dem palästinensischen Widerstand aufgebaut hat. Unvermutet sprengt sich die Selbstmordattentäterin in einem gut besuchten Lokal gemeinsam mit den ahnungslosen Gästen, -zumeist Kindern - in die Luft und verrät durch diese Tat die Liebe ihres Gatten und das Vertrauen, das ihr ihre israelischen Freunden entgegengebracht haben.

Gequält von den Eindrücken will Amin wissen, was seine Frau zu dieser grausamen Tat veranlasst hat und setzt sich in der Folge unzähligen Gefahren aus, um die Hintergründe für ihr Verhalten zu ermitteln. Der Arzt reist nach Bethlehem und Dschenin, wo er nach den ideologischen Drahtziehern dieser Verblendung sucht. Er will den Hass begreifen, den seine Frau umgetrieben hat und muss schließlich erkennen, dass es eine enge Verbindung zwischen abgründigem Hass und dem Gefühl der Ohnmacht gibt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Yasmina Khadra hat hier einen hochpolitischen unter die Haut gehenden Roman geschrieben, in dem er den Ursachen des Terrors nachspürt, den Tätern ein Gesicht und eine Geschichte gibt. Er verurteilt nicht, er rechtfertigt nicht, sondern er beschreibt die völlige Verzweiflung von Menschen, die glauben, Selbstmordattentate mit vielen unschuldigen Opfern seien wirklich ein Ausweg.

Wer durch eigene Besuche Palästina in den letzten Jahren kennengelernt hat, wird kein Attentat gutheissen können, er wird aber vielleicht die Menschen verstehen, die sich zu diesem letzten Schritt entschliessen. Khadra gibt einen hervorragenden Einblick in die Hintergründe der Menschen und ihrer Umgebung, die diesen Weg wählen. Der Schlüssel liegt in Yasmina Khadra mahr als Bücher sprechender Aussage: "Wir Araber sind Menschen, die einfach die Erniedrigung, die Beleidigung hassen. Wir können mit Wasser und trockenem Brot leben. Mit nichts. Aber wir können nicht mehr normal leben, wenn man uns erniedrigt." - Und deswegen bleibt die Feststellung: Solange die Demütigung der Besatzung durch Israels Militär bleibt, so lange wird es Menschen in Palästina geben, die für sich keinen anderen Weg mehr sehen.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang das ausgezeichnete Buch von Raid Sabbah, Der Tod ist ein Geschenk. Die Geschichte eines Selbstmordattentäters - Sie spielt übrigens ebenso in Jenin.

Rainer Fielenbach
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Silke Schröder, hallo-buch.de am 8. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Yasmina Khadra ist das Pseudonym des algerischen Schriftstellers Mohammed Moulessehou, eines der wichtigsten Autoren des arabischen Raums. Mit seinem neuen Roman springt er mitten hinein in die hoch aktuellen Konflikte des Nahen Ostens. Er kritisiert die endlose Spirale der Gewalt, das scheinbare Fehlen von Alternativen und die ideologische Engstirnigkeit beider gegnerischer Lager.

Er versucht, dem destruktiven Phänomen der Selbstmordattentäter auf die Spur zu kommen und der Frage, warum selbst Menschen aus privilegierten Lebensverhältnissen so destruktiv und selbstzerstörerisch werden können – wie die studierten Alkaida-Attentäter von Hamburg, London und Madrid. Mit großer Detailkenntnis führt uns Khadra in ein kompliziertes gesellschaftliches Konfliktfeld, das uns schon seit Jahrzehnten begleitet und längst den Raum des Nahen Ostens verlassen hat – selbst wenn auch er keine Lösung präsentieren kann. Jenseits der aktuellen Kriegsschlagzeilen eine ebenso einfühlsame und spannende Erzählung – sehr empfehlenswert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Emilia am 4. Juni 2008
Format: Taschenbuch
Yasmina Khadra heißt eigentlich Mohammed Moulessehoul und war lange Jahre hoher Offizier in der algerischen Armee. Erst als er 2000 nach Frankreich ins Exil ging, lüftete er sein Pseudonym, unter dem er allerdings immer noch schreibt, da er eben unter jenem Namen vor allem in der arabischen Welt Beliebtheit errang.
Die Attentäterin" ist sein neuester Roman, der sich eines sensiblen Themas annimmt. Hauptfigur des Romans ist Amin Jaafari. Obwohl Araber ist er nach Jahren des Kampfes um Anerkennung und Respekt ein angesehener Arzt in Tel Aviv. Nach einem langen Arbeitstag, der von Not-Operationen bestimmt war, nachdem sich ein Selbstmordattentäter in einem Schnell-Restaurant in die Luft gesprengt hat, fällt er erschöpft in seinem schönen Haus in einer ruhigen Gegend der israelischen Stadt ins Bett. Doch dem Arzt ist kein langer Schlaf vergönnt, schon nach wenigen Stunden wird er ins Krankenhaus zurückgerufen. Doch anstatt weiterer Operationen soll der Mitvierziger eine Leiche identifizieren: die seiner Frau. Und nicht nur, daß die bis auf das Gesicht fast völlig zerfetzte Frau in der Leichenhalle wirklich seine seit 15 Jahren angetraute Ehefrau Sihem ist, sie soll auch noch eine Attentäterin sein, bei deren Selbstmordanschlag unter anderem zahlreiche Kinder einer Geburtstagsgesellschaft ums Leben kamen. Amin wird sofort festgenommen, da man nicht glauben will, daß er von den Plänen seiner Frau nichts gewußt hat. Amin Jaafari, der seine Frau bei ihrer Großmutter vermutet hat, kann selbst unter Folter keinerlei Hinweise geben, er selbst ist vollständig schockiert.
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