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Produktinformation
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Die junge dynamische Streifenpolizistin Amelia Sachs sieht zunächst nur eine Männerhand aus dem Boden ragen und entdeckt wenig später einen senkrecht begrabenen Leichnam. Um auf keinen Fall wichtige Spuren zu verwischen, riegelt Amelia den Tatort großzügig ab -- sie sperrt wichtige Straßen, stoppt den Eisenbahnverkehr und herrscht jeden Unbefugten an, der auch nur in die Nähe des Fundorts der Leiche kommt. Sie löst mit ihrer selbständigen Aktion ein ziemliches Chaos aus, doch Rhyme gefällt ihre gründliche, unkonventionelle Art und er beschließt, seine kleinen grauen Zellen ein letztes Mal in Schwung zu bringen, unter der Bedingung, daß Amelia ihm assistiert.
Zug um Zug erstellen die beiden ein logisch aufgebautes Täterprofil und engen so den Kreis der Verdächtigen immer mehr ein. Und genau hier liegt die Stärke des spannenden Thrillers. Gebannt vollzieht der Leser mit, wie sich die Schlinge immer enger um den Hals des Täters legt, der psychologisch gut getroffen ist. Und doch hat der Autor Jeffery Deaver auch für ausgefuchste Krimispezialisten am Ende noch einige gelungene Überraschungen parat. --Manuela Haselberger
Ein von der ersten bis zur letzten Seite spannender Roman mit fantastischen Schluss. Abwechselnd aus Perspektive des (bis zum Schluss) unbekannten Mörders und dann wieder aus der Perspektive der Ermittler geschrieben baut sich die Handlung auf. Die Tatorte sind so bildhaft beschrieben das der Leser sich vorkommt als wäre er dabei (ich ertappte mich dabei wie ich im Geiste selber nach Spuren suchte). Mit jeder neuen Spur steigt die Spannung ins unermessliche und man rätselt mit wer der Mörder ist.
„Die Assistentin" war der erste Roman von Jeffery Beavers den ich las, aber sicher nicht der letzte, den neu erschienenen Folgeband „Letzter Tanz" habe ich mir sofort gekauft.
Normalerweise passiert es mir selten, dass ich einen Film sehe, ohne zu wissen, dass es dazu auch ein Buch gibt. Jedenfalls im Bereich Krimi / Thriller. Beim Knochenjäger bzw. (ursprünglicher Buchtitel) Die Assistentin ist es mir jedoch passiert. Der Film hat mir gut gefallen, Jeffery Deaver aber wurde zu einem meiner Lieblingsautoren!
Lincoln Rhyme, der bis zum obersten Halswirbel gelähmte Ex-Detective ist auf den ersten Blick ein wahres Ekelpaket. Zugegeben, wenn ich bis auf einen Finger und den Kopf nichts mehr bewegen könnte und jeden Augenblick mit einem Totalausfall meiner Organe rechnen müssten, hätte ich wahrscheinlich auch nicht immer blendende Laune.
Rhyme wird aufgrund seines Expertenwissens zu in New York vorkommenden Kleinstpartikeln wie Sand, Staub etc. zu einem Kriminalfall hinzu gezogen. Da er selbst nicht in der Lage ist, einen Tatort auf Spuren zu untersuchen, wird die Streifenpolizistin Amalia Sachs zu seinen Augen und Ohren. Beide zusammen geben ein interessantes Team ab, bei dem Sachs sich mit der unangenehmen Aufgabe, als erste einen Mordschauplatz zu untersuchen, erst noch abfinden muss, wollte sie doch eigentlich in den Bürodienst überwechseln.
Der Knochenjäger ist wirklich ein spannendes Buch, auch wenn es nichts für Zartbesaitete ist. Schön auch, dass bereits einige weitere Abenteuer des ungewöhnlichen Ermittlerduos erschienen sind.
Die Geschichte des vom 4. Halswirbel an querschnittsgelähmte, kongeniale Ex-Detective der New Yorker Polizei, Lincoln Rhyme erinnert oft an die Vorgehensweisen von Sherlock Holmes, übertrifft aber die Romanfigur von Sir A. C. Doyle noch. Lincoln Rhyme geht bei seiner Suche nach einem Serienkiller mit allen möglichen Mitteln der modernen Spurensuche ans Werk und versetzt den Leser mehr als einmal in Staunen mit welchen Möglichkeiten und Schlussfolgerungen sich das Täterprofil immer weiter abrundet. Es ist in höchstem Maße spannend und interessant wie Rhyme zusammen mit der Streifenpolizistin Amelia Sachs dem Täter langsam auf die Spur kommt. Die Handlung bleibt immer realistisch und sehr spannend, sie werden wirklich erstaunt sein mit welchen Mitteln Rhyme Spuren findet wo keine sind. Und am Ende nimmt die Geschichte auch noch einige überraschende Wendungen und wir wissen alle viel mehr über die Moderne Tatortarbeit und sind um das Lesevergnügen eines genialen Thrillers reicher.
Deavers verleiht seinem Roman mit dem sarkastischen, lebensmüden und auf seine Weise genialen Lincoln Rhyme und der zurückgezogenen, eigensinnigen und neurotischen Amelia Sachs zwei realistische und starke Charaktere, die dem Leser mit jeder Seite etwas mehr ans Herz wachsen. Auch die „Nebencharaktere" sind gut beschrieben und runden eine spannende Geschichte ab.
Bei der Bewertung habe ich lediglich einen Punkt abgezogen (4 Punkte sind bei mir eine sehr, sehr hohe Bewertung), für die unpassende Actioneinlage gegen Ende des Romans (überschlagender Kombi, usw.) und für die wachsende Zuneigung der hübschen Sachs für den querschnittsgelähmten Rhyme (es bleibt zwar alles noch im Rahmen und entwickelt sich - zumindest in diesem Roman - „nicht zu einer Liebesgeschichte im Thriller") ist mir persönlich aber doch ein wenig zu klischeelastig. Dies sind die einzigen 2 Kritikpunkte die ich hier anbringen kann, man sollte sich aber auf keinen Fall vom Knochensammler abhalten lassen.
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