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Die Asche meiner Mutter
 
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Die Asche meiner Mutter [Hörbuch-Download]

von Frank McCourt (Autor), Harry Rowohlt (Erzähler), Hanns Jörg Krumpholz (Erzähler), E. A. Schepmann (Erzähler)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (190 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 2 Stunden und 6 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 26. September 2008
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVWFT2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (190 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Frank McCourt erzählt die Geschichte seiner Kindheit in Irland. Eine Kindheit in bitterer Armut, geprägt durch den arbeitslosen und alkoholabhängigen Vater, die bettelnde Mutter und immer wieder Kindstode und Krankheiten. Frank schafft es trotz all dieser Widrigkeiten, seinem Traum vom gelobten Land Amerika immer näher zu kommen, ohne dabei seinen Humor zu verlieren.

Poetisch und ergreifend fängt Regisseur Axel Pleuser ("Das zweite Königreich") in diesem Hörspiel das Irland der 1930er und 1940er Jahre ein. Harry Rowohlt leiht Frank McCourt als Erzähler seine Stimme und Jele Brückner als Mutter Angela klingt zerbrechlich und sensibel zugleich.

(c) + (p) 2008 Der Hörverlag

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Bei der hier rezensierten Version handelt es sich um ein Hörbuch aus dem Verlag Steinbach Sprechende Bücher. Es umfasst 14 CDs mit einer Gesamtlänge von 1052 Minuten und stellt dankenswerterweise eine ungekürzte Lesung der Romanvorlage dar - mit einer Kürzung wäre man dem Original auch nur schwer gerecht geworden. Gelesen wird der Roman von Christian Brückner, einem der beliebtesten deutschen Synchronsprecher, der vor allem als Stimme von Robert De Niro bekannt wurde. Obgleich Brückner eigentlich immer glänzend liest, muss man noch einmal hervorheben, wie gut hier die Wahl für die Lesung des Romans getroffen wurde. Brückner trägt das Buch mit großer Ernsthaftigkeit und ohne Hast vor, transportiert über die leicht knarrende Stimme all das Leid, das die Familie McCourt erfahren muss; er kann aber bei Bedarf auch ausgelassen und komisch sein oder mit angemessenem Ernst die irischen Lieder rezitieren, die immer wieder vorkommen.

Die optische Gestaltung des Hörbuchs ist nicht originell zu nennen, sie ist aber auch nicht schlecht - sie zeigt das gleiche Covermotiv wie die Romanauflage aus dem btb Verlag: einen kleinen, etwas zerlumpt aussehenden Jungen vor einer Hauswand. Die CDs sind in einer stabilen Pappbox untergebracht und jeweils einzeln in Papierhüllen verpackt, an deren Stelle man sich definitiv stabilere Ausführungen aus Pappe gewünscht hätte. Minuspunkte gibt es für das Booklet, das mehr als bescheiden ist und lediglich aus einer Doppelseite besteht, die zu einem großen Teil von Werbung des Verlags eingenommen wird. Mehr Informationen über den Autor und den Sprecher, eventuell sogar über Irland zur damaligen Zeit, wären hier sicherlich von Interesse gewesen, vor allem bei einer so gelungenen Produktion.

Ein schonungsloses Buch, eine realistische Schilderung Irlands in den 30er und 40er Jahren und zugleich eine sehr flüssig und spannend erzählte Biografie, die einen von Anfang an nicht mehr loslässt. „Die Asche meiner Mutter" ist anspruchsvoll ohne die Langatmigkeit, die vielen Biografien anhaftet, es ist mehr Roman als Lebenslauf und zu Recht preisgekrönt. Das ausgezeichnete Hörbuch erweckt Franks Geschichte in voller Länge mit der bekannten Stimme Christian Brückners zum Leben und ist somit ebenso empfehlenswert wie die Romanfassung.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schön und schrecklich 9. März 2003
Von Sulli
Format:Taschenbuch
Selten habe ich eine solch fesselnde Erzählung gelesen, die so humorvoll und ironisch geschrieben ist trotz der oft schrecklichen Geschehnisse und des unglaublichen Elends, über das Frank McCourt berichtet. Die Schilderungen aus den Armenvierteln mit dem quälenden Hunger gehen jedem Leser, der sich solche Lebensbedingungen kaum vorstellen kann, sehr unter die Haut.

Doch alles in allem kann man "Die Asche meiner Mutter" als optimistisches Buch bezeichnen. Es hat mich enorm beeindruckt, wie Frank dem Leben immer wieder die positive Seite abgewinnt.
Das Schicksal von Frank zeigt, daß man mit viel Lebensmut und viel Lebenswillen dem Elend aus eigener Kraft entkommen kann. Es wird nichts moralisierend erzählt und es wird niemand direkt angeklagt.

Als ich mit dem Buch begann, quälte ich mich zunächst durch ersten 20 Seiten, weil ich mit dem ungewöhnlichen Schreibstil einfach nicht zurechtkam. McCourt schreibt fast durchgehend in der Gegenwartsform, in kurzen Sätzen, immer aus der Perspektive seines jeweiligen Alters, mit ständigem Wechsel von Erzählform und direkter Rede. Trotzdem gibt es in diesem Buch kein einziges Anführungszeichen. Sobald man sich erst mal daran gewöhnt hat, fragt man sich, warum die Anführungszeichen nicht längst abgeschafft wurden. Man braucht sie nicht. Doch davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil schon, aber absolut genial. Schon nach kurzer Zeit wird man davon begeistert sein.

Das Buch lebt von McCourts Sprachwitz und von der Aneinanderreihung von Elend und erschütternden Begebenheiten auf der einen Seite sowie der Lebenslust und der Freude an kleinen Dingen auf der anderen.

Die Beschreibung der Charaktere, die oft schon als skurril zu bezeichnen sind, gelingt McCourt ausgezeichnet. Wäre es keine Tatsache, so könnte man seinen Vater als das Klischee des irischen Säufers bezeichnen.

Deutlich zutage tritt die Kritik an der katholischen Kirche. Trotz seines Glaubens, der Frank oft durch schwere Zeiten geholfen hat, wurde er doch allzu oft von der Kirche im Stich gelassen.

Beeindruckend auch, daß Frank die ganze Geschichte aus der Sicht als Kind bzw. Jugendlicher aufgeschrieben hat, ohne im nachhinein Wertungen aus dem Aspekt des Erwachsenen hineinzubringen. Kaum zu gleuben, daß Frank McCourt kein erfahrener Schriftsteller ist.

Ein Buch, für alle diejenigen, die mit nichts zufrieden sind. Ein Buch zum Verschlingen. Ein Buch, das Gefühle freisetzt. Für mich einer der besten Romane, die ich je gelesen habe.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Asche meiner Mutter von Frank McCourt schildert auf sehr anschauliche und berührende Weise die Kindheit eines Iren in den dreißiger und vierziger Jahren in Limerick. Der Roman ist gleichzeitig sehr traurig, wenn er die armen Verhältnisse zeigt, in denen der Junge aufwuchs, und sehr lustig-schön, denn es gibt auch viele tolle Episoden und Ereignisse im Leben des Kindes. Auf jeden Fall ist man beim Lesen sehr nah dran am Geschehen und immer neugierig, wie es weitergeht, da die Geschichte sehr spannend geschrieben ist. Einen so realen Einblick in die Jahrzehnte des Krieges und der Armut in Irland habe ich noch nirgends erhalten. Das Buch dürfte interessant sein für alle, die sich auf spannende und abenteuerliche Weise mit Land und Leuten vor der Mitte des 20. Jahrhunderts auseinander setzen wollen. Gleichzeitig gibt die Schilderung einen guten Überblick über die scheinbar unvorstellbaren Lebensverhältnisse, die noch vor wenigen Jahrzehnten in Europa keineswegs selten waren.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nur für besondere Liebhaber!
Da muss man schon ein besonderes Faible dafür haben! ich habe mich durch die erste CD des Hörbuchs gequält und dann noch versuchsweise in ein paar andere... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Malenkow veröffentlicht
Die Asche meiner Mutter
War ein Weihnachtsgeschenk für meine Schwiegermutter, hatte sie sich schon sehr lange gewünscht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von J. Wauro veröffentlicht
Skepsis nicht berechtigt
Die Inhaltsangabe dieses Buches hat mich erst abgeschreckt, dass klang zu deprimierend. Das Buch fesselte aber von der ersten Seite an und wird nicht langweilig oder... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Karl veröffentlicht
Gutes Buch, teilweise sehr deprimierend
Zuerst muss ich sagen, dass "Die Asche meiner Mutter" das zweite Buch war, dass ich von Frank McCourt gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christoph Waltl veröffentlicht
was für ein Buch
Ich habe das Buch gelesen, den Film gesehen. Und es ist beides auf seine Weise gut. Leider ist der zweite Teil des Buches nicht so gut.
Vor 7 Monaten von Andi veröffentlicht
sehr gute Erhaltung
Vom Inhalt sowieso keine Frage: Super Buch,

von der Qualität, wirklich super, für ein gebrauchtes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Vicky Rohde veröffentlicht
Blick zurück
Die Kindheits- und Jugenderinnerungen von Frank McCourt malen ein grausames Bild der irischen Landbevölkerung in den 20ziger und 30ziger Jahren, ohne jedoch jemals von... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Gerda veröffentlicht
Einer meiner Lieblingsbücher!
Ich habe das Buch vor Jahren auf Mallorca innerhalb von zwei Tagen verschlungen und habe es in der Zwischenzeit noch einige Male gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von benito veröffentlicht
gefällt mir nicht
ich musste mir dieses buch anschaffen, da es als schullektüre gelesen wurde. die geschichte über die irische familie, die in elend und armut lebt finde ich... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Amy veröffentlicht
Bewegend und erschütternd
"Die Asche meiner Mutter" geht wirklich unter die Haut. Als Leser wird man in die Geschichte hineingesogen und nicht mehr losgelassen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Krümel veröffentlicht
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