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Die Asche meiner Mutter, Sonderausgabe
 
 
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Die Asche meiner Mutter, Sonderausgabe [Gebundene Ausgabe]

Frank McCourt , Harry Rowohlt
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (190 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Schlimmer als die gewöhnliche unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit", schreibt Frank McCourt in Die Asche meiner Mutter. "Schlimmer noch ist die unglückliche katholische irische Kindheit." Willkommen, also, zum Gipfel der unglücklichen katholischen irischen Kindheit. 1930 in Brooklyn als Kind der erst kurz zuvor eingewanderten Iren Malachy und Angela McCourt geboren, wuchs Frank in Limerick auf, nachdem seine Eltern wegen der schlechten Aussichten in Amerika nach Irland zurückgekehrt waren. Es stellte sich bald heraus, daß die Aussichten in der alten Heimat auch nicht besser waren -- nicht mit Malachy als Vater. Er ist ein chronisch arbeitsloser und nahezu arbeitsunfähiger Alkoholiker und erscheint wie die Vorlage vieler unserer beleidigenden Klischees vom betrunkenen irischen Mann. Fügen wir dem ganzen noch bittere Armut, häufige Todesfälle und Krankheit hinzu, haben wir alle Voraussetzungen für eine wahrhaft schwierige Kindheit. In McCourts fähigen Händen liefert dieser Stoff glücklicherweise auch alle Voraussetzungen für eine bezwingende Erzählung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Asche meiner Mutter
OT Angela’s Ashes OA 1996 DE 1996Form Roman Epoche Moderne
Der Roman Die Asche meiner Mutter ist ein bestürzendes Dokument einer Kindheit in Limerick von den 1920er bis zu den 1940er Jahren. Frank McCourt schildert in seinen Irischen Erinnerungen (so der Untertitel) das ihm und seiner Familie widerfahrene Leid der Unterprivilegierten aus kindlicher Perspektive, ohne jedoch auf Humor und Optimismus zu verzichten.
Inhalt: McCourt verbringt seine ersten Lebensjahre als ältestes Kind einer irischen Familie in New York. Da die USA der Familie nicht den erhofften Wohlstand bringen und die jüngste Tochter Margaret aufgrund der schlechten Versorgung stirbt, geht die Familie zurück nach Irland. In den Slums von Limerick leben die sechs Kinder mit ihren Eltern am Rand des Existenzmismus – Vater Malachy vertrinkt die Armenunterstützung im Pub und lässt seine Kinder abends zu irischen Freiheitsliedern singen. Mutter Angela bettelt, um die Kinder vor dem Verhungern zu bewahren, dennoch sterben die Zwillingsbrüder an Unterernährung. Franks Kindheit wird auch durch absurde Erlebnisse mit religiösen und staatlichen Autoritäten geprägt. Der selbstständige Junge spart schon als Kind für die Rückkehr in die USA. Mit 19 begibt er sich auf ein Schiff nach New York, um ein neues Leben anzufangen.
Aufbau: McCourts Geschichte orientiert sich an dem Muster der mündlich wiedergegebenen Historie. Als Zeitzeuge gibt der Autor Zeugnis einer typischen Kindheit in den irischen Slums der 1920er Jahre. Die Unterdrückung durch Armut und Kirche stellt McCourt als Verursacher des familiären Unglücks dar. Die sozialen Umstände, darunter Alkoholismus und katholische Intoleranz, zeigt der Autor als spezifisch irisch. Priester und Schulmeister werden als Hüter einer unduldsamen Klassengesellschaft vorgeführt, die den Ärmsten keine Möglichkeit gibt, aus ihrem Joch auszubrechen.
Das Buch ist eine Hommage an die Mutter des Autors, die ihre von Leid geprägte Existenz selbstaufopfernd für das Überleben ihrer Kinder einsetzte. Trotz des ernsten Themas schildert McCourt die einzelnen Episoden humorvoll aus kindlich-jugendlicher Perspektive, d. d. im Präsens und in einfachen Worten.
Wirkung: McCourts erster Roman löste in den USA und Europa einen Boom kindheitsbezogener Erinnerungsliteratur aus. Das große öffentliche Interesse am Schicksal McCourts veranlasste den Autor mit dem Roman Ein rundherum tolles Land (1999) von seinen Erlebnissen als Erwachsener in den USA zu berichten. K. G. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

literature.de, 17. Januar 2006

Im Verlag Steinbach Sprechende Bücher ist jetzt die ungekürzte Lesung dieses Romans einer irischen Kindheit erschienen. Wäre allein dies schon Grund genug für jeden Hörer anspruchsvollerer Literatur, in Jubel auszubrechen, übertrifft Christian Brückner als Sprecher alle Erwartungen, die man im Vorfeld an die Beste aller möglichen Interpretationen stellen konnte. ... Ein Meisterwerk meisterlich vorgetragen von Christian Brückner. Die vollständige Lesung gehört in jede Sammlung des Liebhabers anspruchsvoller Literatur.

(c) Wolfgang Haan -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche lohnt sich ja kaum. Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit", so beginnt Frank McCourt seine Erinnerungen an die armseligen Kinder- und Jugendjahre in den Slums von Limerick. In seinem Buch, geschrieben mit Humor und Sprachwitz, verbinden sich erschütternde Begebenheiten, skurrile Charaktere, tiefstes Elend und höchste Lebenslust.

Der Verlag über das Buch

ein kleiner Rueckblick in die Erinnerung
Fuer Leser ist es gerade nicht einfach, ein realitaetsnahes Werk aus dem Buecherregal zu finden, das die Vergangenheit des Autors im Hinblick auf die derzeitigen politischen und religioesen Verhaeltnisse unverhohlen beschreibt. Frank McCourt gelingt es, den Lesern truebe Szenen seiner Kindheit zu vermitteln, die aber letztendlich seine Hoffnung aus dem halbdunkeln herausholen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

»Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche Kindheit lohnt sich ja kaum. Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit.« Frank McCourts Erinnerungen an seine Jugend in den dreißiger und vierziger Jahren gehören zum Schrecklichsten und zugleich Schönsten, was je über Irland und die irische Seele geschrieben wurde. »Jede dieser 500 Seiten bedeuten ein neues Abenteuer.« Süddeutsche Zeitung »›Die Asche meiner Mutter‹ ist so gut - sie verdient eine Fortsetzung.« New York Times -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Umschlagtext

Die Asche meiner Mutter ist in bisher 29 Ländern erschienen, und weltweit wurden mehr als 6 Millionen Exemplare verkauft. In Deutschland, Österreich und der Schweiz stand dieses Buch zwei Jahre lang auf allen Bestsellerlisten und wurde zur Lieblingslektüre von mehr als l Million Leserinnen und Lesern. "Hier verbinden sich psychische und literarische Bewältigung zu einem Meisterwerk." Süddeutsche Zeitung "... herzzerreißend, traurig und absurd ... Und all die Geschichten, die Frank McCourt erzählt ... sind ja wahr, so wahr, wie nur ein Roman sein könnte, bloß diese Autobiographie ... anders als die meisten Romane, auch die irischen, voller Musik ist, voller Poesie." Spiegel EXTRA "Es ist das trauriglustigste Buch auf Erden. Eines, dem man die Liebe erklärt. Es ist ein Buch, lebt ... Ein Buch, das keiner vergißt." Die Weltwoche "Ich hab' gerade Die Asche meiner Mutter von Frank McCourt gelesen. Ein wunderbares Buch, eine Mischung aus Irland, Katholizismus und Alkohol, ein tragischer Inhalt mit so viel Humor und bösem Witz erzählt." Günter Grass

Über den Autor

Frank McCourt, 1930 geboren, hat bis zu seiner Pensionierung als Englischlehrer an New Yorker High Schools gearbeitet. Danach schrieb er die Erinnerungen an seine irische Kindheit auf, ein Buch, das er sein ganzes Leben lang schreiben wollte. "Die Asche meiner Mutter" wurde weltweit zum Bestseller, und Frank McCourt bekam dafür, u.a. den Pulitzerpreis verliehen. Frank McCourt lebt mit seiner Frau Ellen in New York City.
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