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Die Asche meiner Mutter: Irische Erinnerungen [Taschenbuch]

Frank McCourt , Frank MacCourt , Harry Rowohlt
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (223 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2006
Frank McCourt erzählt die Geschichte seiner Kindheit in Irland. Eine Kindheit in bitterer Armut, geprägt durch den arbeitslosen und alkoholabhängigen Vater, die bettelnde Mutter und immer wieder Kindstode und Krankheiten. Frank schafft es trotz all dieser Widrigkeiten, seinem Traum vom gelobten Land Amerika immer näher zu kommen, ohne dabei seinen Humor zu verlieren. Poetisch und ergreifend fängt Regisseur Axel Pleuser ("Das zweite Königreich") im Hörspiel das Irland der 1930er und 1940er Jahre ein. Harry Rowohlt leiht Frank McCourt als Erzähler seine Stimme und Jele Brückner als Mutter Angela klingt zerbrechlich und sensibel zugleich.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 539 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (TB) (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442735440
  • ISBN-13: 978-3442735440
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (223 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.218.515 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Schlimmer als die gewöhnliche unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit", schreibt Frank McCourt in Die Asche meiner Mutter. "Schlimmer noch ist die unglückliche katholische irische Kindheit." Willkommen, also, zum Gipfel der unglücklichen katholischen irischen Kindheit. 1930 in Brooklyn als Kind der erst kurz zuvor eingewanderten Iren Malachy und Angela McCourt geboren, wuchs Frank in Limerick auf, nachdem seine Eltern wegen der schlechten Aussichten in Amerika nach Irland zurückgekehrt waren. Es stellte sich bald heraus, daß die Aussichten in der alten Heimat auch nicht besser waren -- nicht mit Malachy als Vater. Er ist ein chronisch arbeitsloser und nahezu arbeitsunfähiger Alkoholiker und erscheint wie die Vorlage vieler unserer beleidigenden Klischees vom betrunkenen irischen Mann. Fügen wir dem ganzen noch bittere Armut, häufige Todesfälle und Krankheit hinzu, haben wir alle Voraussetzungen für eine wahrhaft schwierige Kindheit. In McCourts fähigen Händen liefert dieser Stoff glücklicherweise auch alle Voraussetzungen für eine bezwingende Erzählung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

Es lebe, verdammt noch mal wieder und noch lange, Frank McCourt. (Die Welt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön und schrecklich 9. März 2003
Von Sulli
Format:Taschenbuch
Selten habe ich eine solch fesselnde Erzählung gelesen, die so humorvoll und ironisch geschrieben ist trotz der oft schrecklichen Geschehnisse und des unglaublichen Elends, über das Frank McCourt berichtet. Die Schilderungen aus den Armenvierteln mit dem quälenden Hunger gehen jedem Leser, der sich solche Lebensbedingungen kaum vorstellen kann, sehr unter die Haut.
Doch alles in allem kann man "Die Asche meiner Mutter" als optimistisches Buch bezeichnen. Es hat mich enorm beeindruckt, wie Frank dem Leben immer wieder die positive Seite abgewinnt.
Das Schicksal von Frank zeigt, daß man mit viel Lebensmut und viel Lebenswillen dem Elend aus eigener Kraft entkommen kann. Es wird nichts moralisierend erzählt und es wird niemand direkt angeklagt.
Als ich mit dem Buch begann, quälte ich mich zunächst durch ersten 20 Seiten, weil ich mit dem ungewöhnlichen Schreibstil einfach nicht zurechtkam. McCourt schreibt fast durchgehend in der Gegenwartsform, in kurzen Sätzen, immer aus der Perspektive seines jeweiligen Alters, mit ständigem Wechsel von Erzählform und direkter Rede. Trotzdem gibt es in diesem Buch kein einziges Anführungszeichen. Sobald man sich erst mal daran gewöhnt hat, fragt man sich, warum die Anführungszeichen nicht längst abgeschafft wurden. Man braucht sie nicht. Doch davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil schon, aber absolut genial. Schon nach kurzer Zeit wird man davon begeistert sein.
Das Buch lebt von McCourts Sprachwitz und von der Aneinanderreihung von Elend und erschütternden Begebenheiten auf der einen Seite sowie der Lebenslust und der Freude an kleinen Dingen auf der anderen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verregnet, düster, erschreckend, lesenswert 9. November 2004
Format:Taschenbuch
Bisher habe ich kein Buch zwischen die Finger bekommen, dessen Seiten von so einer bedrückenden Traurigkeit erzählten wie in "Asche meiner Mutter". Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass jetzt ein Höhepunkt erreicht sei, dass es jetzt mit der Familie von Frankie endlich aufwärts geht, dass der Vater endlich einen Job findet und sein Geld nicht mehr mit "Getränken" durchbringt. Und dann - ein erneuter Tiefschlag, ein neuer Todesfall, ein neu einsetzender Verfall. Und dieses tiefe Mitleiden, dem ich mich auch nicht entziehen konnte.
Doch bei allem Leiden, ist da auch die Hoffnung auf Besserung stark zu spüren, ein kleiner Lichtstrahl am Horizont, der eine bessere Zukunft verspricht. Und diese herrlich heiteren Szenen in der Schule oder zwischen den Geschwistern, diese interessanten, verückten Charaktere und vor allem der äußerst flüssige, spannende Schreibstil (hervorragend ins Deutsche übertragen von Harry Rowohlt) haben mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen und mich zurückgeholt, wenn ich "Asche meiner Mutter" schon weglegen wollte, weil die düstere Stimmung im dunklen, regnerischen Irland in einem einstürzenden Haus, das ständig unter Wasser steht, einfach nicht mehr zu ertragen war.
Eine spannende Geschichte, tief traurig, tief berührend.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Bei der hier rezensierten Version handelt es sich um ein Hörbuch aus dem Verlag Steinbach Sprechende Bücher. Es umfasst 14 CDs mit einer Gesamtlänge von 1052 Minuten und stellt dankenswerterweise eine ungekürzte Lesung der Romanvorlage dar - mit einer Kürzung wäre man dem Original auch nur schwer gerecht geworden. Gelesen wird der Roman von Christian Brückner, einem der beliebtesten deutschen Synchronsprecher, der vor allem als Stimme von Robert De Niro bekannt wurde. Obgleich Brückner eigentlich immer glänzend liest, muss man noch einmal hervorheben, wie gut hier die Wahl für die Lesung des Romans getroffen wurde. Brückner trägt das Buch mit großer Ernsthaftigkeit und ohne Hast vor, transportiert über die leicht knarrende Stimme all das Leid, das die Familie McCourt erfahren muss; er kann aber bei Bedarf auch ausgelassen und komisch sein oder mit angemessenem Ernst die irischen Lieder rezitieren, die immer wieder vorkommen.
Die optische Gestaltung des Hörbuchs ist nicht originell zu nennen, sie ist aber auch nicht schlecht - sie zeigt das gleiche Covermotiv wie die Romanauflage aus dem btb Verlag: einen kleinen, etwas zerlumpt aussehenden Jungen vor einer Hauswand. Die CDs sind in einer stabilen Pappbox untergebracht und jeweils einzeln in Papierhüllen verpackt, an deren Stelle man sich definitiv stabilere Ausführungen aus Pappe gewünscht hätte. Minuspunkte gibt es für das Booklet, das mehr als bescheiden ist und lediglich aus einer Doppelseite besteht, die zu einem großen Teil von Werbung des Verlags eingenommen wird.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende und Erschütternde Jugenderinnerungen 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Asche meiner Mutter von Frank McCourt schildert auf sehr anschauliche und berührende Weise die Kindheit eines Iren in den dreißiger und vierziger Jahren in Limerick. Der Roman ist gleichzeitig sehr traurig, wenn er die armen Verhältnisse zeigt, in denen der Junge aufwuchs, und sehr lustig-schön, denn es gibt auch viele tolle Episoden und Ereignisse im Leben des Kindes. Auf jeden Fall ist man beim Lesen sehr nah dran am Geschehen und immer neugierig, wie es weitergeht, da die Geschichte sehr spannend geschrieben ist. Einen so realen Einblick in die Jahrzehnte des Krieges und der Armut in Irland habe ich noch nirgends erhalten. Das Buch dürfte interessant sein für alle, die sich auf spannende und abenteuerliche Weise mit Land und Leuten vor der Mitte des 20. Jahrhunderts auseinander setzen wollen. Gleichzeitig gibt die Schilderung einen guten Überblick über die scheinbar unvorstellbaren Lebensverhältnisse, die noch vor wenigen Jahrzehnten in Europa keineswegs selten waren.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Einfach ein Must Have !!
Das Buch ist einfach nur Klasse. Bewegend, mitfühlend, authentisch. Jeder hat ja seinen eigenen Stil und eigenen Geschmack und dies Buch entspricht voll und ganz dem was ich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Holger Stippl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch
Ich hatte es vor Jahren schon einmal gelesen als ich es aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Das Buch ist so wunderbar geschrieben, die Art wie ein recht hoffnungsloses Leben in... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Diana veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sooooo gut ...
sehr gut erzählte Geschichte ... sowohl vom Autor Frank McCourt, als auch vom Vorleser Christian Brückner!!! Für immer mein Lieblingshörbuch.
Vor 4 Monaten von rifka veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bestseller
Selten sind vielverkaufte Bücher auch wirklich gut, hier ist es aber geschehen. Pulitzer-Preis völlig zu Recht bekommen, tieftraurig, komisch, ergreifend, ein... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Eckhard Greif veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Irische Erinnerungen
Frank McCourt ist vier Jahre alt, als seine Eltern Malachy und Angela, gebürtige Iren, 1934 mit ihm und seinen drei kleinen Geschwistern von New York nach Irland... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Felix-Ine veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Asche meiner Mutter
Ich habe dieses Buch leider noch nicht zu Ende gelesen und kann somit noch keine Bewertung abgeben,Bewertung erfolgt später,es wäre gut wenn es für noch nicht zu... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von lauer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute Milieuschilderung
Das Buch gefällt mir gut, ist interessant und lässt sich gut lesen. Was jedoch in der Kindle- Version stört, sind die alte Rechtschreibung und die häufig... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Gabriele Weller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen!
Ich habe das Hörbuch an einem Nachmittag verschlungen. Die Geschichte ist packend und zwingt zum weiter hören. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Motörhead veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Asche meiner Mutter
Das Buch "Die Asche meiner Mutter: Irische Erinnerungen" von Frank MCCourt war auf jeder Seite interessant und gut zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Lieselotte Hartmann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schwere Kost
"Die Asche meiner Mutter" ist eine biographische Erzählung der Kindheitserinnerungen des Autors. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Sumsebienchen veröffentlicht
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