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Produktinformation
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Nach Der Winterkönig und Der Schattenfürst ist Arthurs letzter Schwur der letzte Band jener Trilogie, in der sich der inzwischen in den USA lebende ehemalige BBC-Reporter und Bestseller-Autor Bernard Cornwell mit der Sage rund um König Artus beschäftigt. Dabei ist es ihm gelungen, die literarischen Qualitäten seiner neuen Heimat mit den Talenten seines ehemaligen Berufs zu verknüpfen. Denn alle Bücher sind spannend geschrieben und historisch blendend recherchiert.
Das Cornwell dabei nicht den Fehler macht, die schon tausendfach beschriebenen Legenden noch ein weiteres Mal wiederzukäuen, ist wohl sein größtes Verdienst. Tatsächlich sind die aus der Überlieferung scheinbar sattsam bekannten Helden hier psychologisch ausdifferenzierte Figuren mit vielen positiven, aber auch negativen Eigenschaften, die sich bis zu Arthurs letzter Schwur permanent weiterentwickeln. So wird weniger der Mythos lebendig (selbst der Versuchung, die zwölf Ritter der Tafelrunde zu aktivieren, ist Cornwell nicht erlegen), als viel mehr eine Zeit heraufbeschworen, in der beim Wandel von Heiden- zum Christentum im keltischen Reich vieles, wenn nicht gar alles im Umbruch war. Das macht die Lektüre – trotz der vielen, zum Teil äußerst brutalen Kriegsdarstellungen – von der ersten bis zur letzten Seite zum Genuss.
Wer allerdings noch keinen anderen Band der Trilogie gelesen hat, sollte unbedingt mit Der Winterkönig beginnen. Sonst fällt die Orientierung im Universum Cornwells vielleicht doch ein bisschen schwer. -- Stefan Kellerer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungener Abschluss dieser Trilogie, die eine geniale Artus-Sage erzählt!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Artus-Chroniken. Arthurs letzter Schwur (Taschenbuch)
Mit "Arthurs letzter Schwur" setzt Bernard Cornwell seine Artus-Sage spannend und fesselnd fort und dieses Buch ist nun der letzte Teil dieser Trilogie. Nicht anders als bei den ersten beiden Teilen "Der Winterkönig" und "Der Schattenfürst", habe ich auch diesen nur verschlungen und er bildet einen krönenden Abschluss, der mich voll und ganz zufrieden stellen konnte.Der Aufbau ist wieder gleich und auf die Gefahr mich zu wiederholen, schreibe ich trotzdem noch mal auf, wie sich das Erkennbar macht. Der Erzählstil ist in der Ich-Form gehalten und wird von der Hauptfigur Derfel erzählt. Dieser schreibt die Geschichte Arthurs nämlich für Königin Igraine auf und liest ihr das Geschriebene auch vor. Dabei wirft Igraine immer Fragen auf und gibt Kommentare ab, da sie vorher schon etwas anderes bezüglich der Geschehnisse gehört hat. Das führt dazu, dass Cornwell etwas von der üblichen Sage einbaut, aber trotzdem eine ganz eigene Geschichte hier erzählt. Und der Autor schafft es genau so, mich voll und ganz zu begeistern. Er schreibt viel realistischer, so dass die Geschichte sehr an einen historischen Roman erinnert. Er konnte mir immer das Gefühl vermitteln, dass die Geschichte, die im 5. Jahrhundert spielt, wirklich so stattgefunden haben könnte. Aber es gibt so viele verschiedene Interpretationen dieser Sage und über Arthur ist so wenig bekannt, dass dies nichts weiter als eine Legende ist. Außerdem bringt der Autor eine ganz eigene Personenbeschreibung mit, die so gar nicht mit den üblichen Artus-Sagen übereinstimmen. Keiner der bekannten Figuren, so wie Arthur selbst, Guinevere, Merlin, Morgan, Lancelot etc. sind in der Geschichte von Cornwell so, wie wir es kennen. Aber genau das macht die Geschichte zu etwas ganz besonderen. Alles und jeder scheint realistisch und glaubhaft, der mystische Teil ist nur gering und die Geschichte scheint lebendig. Außerdem haben die Figuren eine unglaubliche Tiefe und entwickelten sich von Buch zu Buch weiter. In den drei Teilen hat der Autor jetzt sehr viel über die Kriege zwischen den Briten und den Sachsen geschrieben. Dabei haben wir viel über Arthur und die vielen Schlachten, in denen er gekämpft hat erfahren und alle waren richtig gut erzählt. Vielleicht sehr brutal, aber so sind Schlachten ja auch und ich lese da lieber brutale Szenen als beschönigte, die dann nicht glaubhaft sind. Außerdem hat Cornwell viel über die Religionskonflikte erzählt, wo der christliche Glaube allmählich den Glauben der alten Götter ablöst. Diese Themen sind die Vordergründigen in allen Teilen und neben diesen hat Cornwell eine Menge anderer Geschichten und Ereignisse mit eingebaut, die in meinen Augen spannend und interessant waren. Auch im dritten Teil bekommt der Leser gleich zu Anfang ein Personen- und Ortsverzeichnis geboten und am Schluss ein Nachwort und eine Landkarte, woran sich der Leser orientieren kann. Der Abschluss ist jedenfalls bestens gelungen und ich kann auch diesen dritten Teil einfach nur mit Begeisterung weiter empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Krönender Abschluss,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Artus-Chroniken. Arthurs letzter Schwur (Taschenbuch)
Der ehemalige Krieger Lord Derfel Cadard (der Mächtige), wird als Sohn einer sächsischen Sklavin geboren. Nach einem Überfall kommt das Waisenkind zu Merlin und gerät als heranwachsender in die Kämpfe der britischen Königreiche.Auf seinem Weg zum Kriegsherren begegnet er allen bekannten Protagonisten der mystifizieten Artus Legende, doch hat der Autor Bernard Cornwell erzählt eine völlig andere Artus Geschichte, als der "bekannte" Fantasykitsch. Es ist eine Geschichte der Kämpfe, der Liebe, des Hasses, des Mutes und der Feigheit. In einer dunklen Zeit. Nach dem Abzug der Römer und dem Zusammenbruch der Ordnung, droht Britanien an inneren Konflikten und der Invasien der wilden Sachsen mehrfach der Untergang. Über diese kriegerische Zeit erzählt Derfel, als er im Alter in einem Kloster zuflucht findet. Dabei beschreibt er die bekannten Helden nicht nur als Edel. Die Religion nur als machtpolitisches Mittel und die wehrlose Bevölkerung betrachtet er durch die erbarmungslosen Augen des Kriegers. All diese Dinge werden in den ersten beiden Büchern "Der Winterkönig" und "Der Schattenfürst". Einnehmend führt der alte Derfel den den Leser wieder in die alte Zeit der edlen Frauen tapferen Helden und großen Taten. Wobei nicht alle edel und tapfer und nicht alle Taten groß sind. Die Lage der Britannier ist verzweifelt, ähnlich der Stimmung des in den vorherigen Büchern so strahlenden Artus. Der Kriegsherr Artus ist nach dem Treuebruch seiner Frau nur noch ein Schatten seiner selbst und die Feinde sammeln sich für den Entscheidenden Schlag. Der Druide Merlin hat die Kleinodien Brtanniens beisammen und versucht den Beistand der Götter zu erhalten, doch Artus hat noch ein As im Ärmel. Sein treuer Derfel, soll zu den Sachsen und seinen Vater, den sächsichsen Kriegsherren Aelle auf Seite der Britannier ziehen. Doch Aelle fordert als Gegenleistung den britischen Thron für seinen Sohn Derfel... Fazit: Als Fan der Uthred Saga, wollte ich mehr von Cornwell lesen und bin nicht enttäuscht worden. Ein gut recherierter historischer Roman, trotz der knappen Quellenlage. Packend und drastisch geschrieben und an die keltischen Namen wie Ceinwyn, Gorfyddyd, Hygwydd, Lwellwyn und ähnliche Zungenbrecher gewöhnt man sich sehr schnell. Das Buch ist absolut empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fesselnd bis zum Schluss,
Von Ein Leser (Tübingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Artus-Chroniken. Arthurs letzter Schwur (Taschenbuch)
"Arthurs letzter Schwur" knüpft nahtlos an die beiden Vorgänger "Der Winterkönig" und "Der Schattenfürst" und bildet einen würdigen Abschluss für eine der spannensten Chroniken die ich je gelesen habe.Der Schreibstil und das Gefühl ständig über den Protagonisten zu "schweben" und miterleben zu können, was Sie fühlen, denken etc. ist wirklich sehr gut gelungen. Trotz der ICH-Erzählweise, die ich eigentlich nicht besonders mag, ist die Beschreibung und Charakterisierung der Haupt- und Nebendarsteller sehr gut bildlich und spannend. Bem Aufbau hält sich Cornwell an den geradlinigen Ereignisstrang, ohne dabei mehrere Handlungsstränge gleichzeitig auszulegen. Bei anderen Werken kann diese Technik sehr schnell ermüden, bei den Arthus-Chroniken von Cornwell schaffen Sie es aber diesen Pageturner-Effekt aufzubauen, der es einem schwer bis unmöglich macht das Buch zur Seite zu legen. Ich habe (trotz voll geplanter Wochen) die drei Bücher innerhalb von einem Monat verschlungen und am Ende war da nur noch Wehmut, dass es "schon" zu Ende ist... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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