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Die Arena
 
 

Die Arena [Kindle Edition]

Stephen King , Wulf Bergner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (232 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Spätestens seit Roland Emmerichs gleichnamigem Film scheint 2012 das Jahr der Apokalypse. Der Maya-Kalender sagt die große Katastrophe voraus, und vielleicht wird ein Meteor die Erde endgültig zerstören.

In Stephen Kings voluminösem, fast 1.300 Seiten dickem Roman Die Arena geht die Welt 2012 zwar nicht unter, wohl aber ein kleiner Teil, ein kleines Stück. Und es ist auch kein Meteor, der sich bedrohlich auf die Idylle einer typischen US-amerikanischen Kleinstadt namens Chester’s Mill senkt, wohl aber eine seltsame Kuppel, die Chester’s Mill umschließt – und die rund 2.000 Bewohner für den Leser unter das Brennglas des Horrors stellt. Ob es sich dabei um einen Angriff von Außerirdischen oder ein Menschenexperiment der Regierung handelt, bleibt im Dunkeln.

Gerade will Dale „Barbie“ Barbara, Imbisskoch und Irak-Veteran, die Kleinstadt verlassen, da senkt sich die Kuppel wie eine Guillotine herunter und macht seine Ausreise unmöglich. Dann hält das Grauen Einzug in den Mikrokosmos – vor allem dank der Taten des skrupellosen Autohändlers und Provinzpolitikers „Big Jim“, der seine Mannen mordend durch die Gegend ziehen lässt, während die Außenwelt hilflos zusehen muss. Am Ende, als kaum mehr Erwachsene am Leben sind, liegt das Schicksal von Chester’s Mill und seiner wenigen Überlebenden in den Händen der Kinder...

In einem Nachwort von Die Arena gibt Stephen King an, die Grundidee des Buchs – die Kuppel – schon vor dreißig Jahren gehabt zu haben. Vielleicht muss er das tun, denn immerhin lebte schon der erste Simpsons-Film (2007) von einem ähnlichen Einfall. Wie dem auch sei: Mit der Idee schafft King einen faszinierenden Mikrokosmos, der nicht zuletzt illustrieren soll, wie sehr sich die USA nach dem 9. September 2001 trotz der Wahl Barack Obamas (und seiner im Buch für 2012 prophezeiten Wiederwahl) verändert hat.

Denn Die Arena ist auch ein politisches Buch, in dem der Terror und der Krieg gegen den Irak den Grundton bestimmt. Und es ist ein Buch, das den Altmeister des Horrors auf dem Höhepunkt seines Schaffens zeigt. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Die Geschichte einer Kleinstadt über die sich plötzlich eine gespenstische Membran legt, unter der sich die misstrauischen, von der großen Welt isolierten Provinzler allmählich in Kannibalen verwandeln, ist Stephen Kings persönliches Manifest gegen die repressive Politik der Republikaner und seine Abrechnung mit Bush." (Tages-Anzeiger über "Die Arena" (Simone Meier) )

Stephen King hat viele großartige Bücher geschrieben, aber dieses Monumentalwerk ist so packend wie erschütternd - genial! (Hamburger Morgenpost )

"Gewaltig, überbordend, unendlich energiegeladen, grenzenlos unterhaltsam und beeindruckend." (Dan Simmons )

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88 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Naht die Apokalypse? 10. März 2010
Von kubine
Format:Gebundene Ausgabe
Mögen Sie Schneekugeln? Vorallem die, die man stundenlang anschauen kann und sich dabei in eine andere Welt träumt? Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es wäre, in einer solchen zu leben? Nein? Vielleicht sollten Sie das tun, denn es kann schneller passieren, als Sie denken...

Für die Einwohner von Chester's Mills ist es ein wunderschöner Samstag im Spätherbst. Sie gehen ihren Geschäften nach, fahren zum Einkaufen in die Nachbarstadt oder üben ihr Hobby aus. Bis auf Dale Barbara. Er will die Stadt verlassen. Barbie, wie er genannt wird, hatte nämlich eine kleine Auseinandersetzung mit Junior Rennie und seinen Kumpels - und das bedeutet Ärger, ziemlich großen sogar. Immerhin ist Junior der Sohn von Big Jim Rennie, dem zweiten Stadtverordneten, der in Wirklichkeit die Geschicke der Stadt allein bestimmt. Nein, es ist besser, wenn Barbie geht, auf Ärger hat er keine Lust. Nur leider kommt er nicht weit, denn plötzlich gibt es eine Barriere - in Form einer Kuppel, unsichtbar, plötzlich da, ohne Vorwarnung. Die auch schon sofort erste Todesopfer fordert, bei Mensch und Tier. Familien sind plötzlich getrennt, Touristen sitzen in dem malerischen Städtchen fest. Niemand weiß, was das ist, warum es da ist und wie man es beseitigt. Auch das Militär ist machtlos. Nunja, nicht so ganz. Es gibt ja immer noch Dale Barbara, einen hochdekorierten Irak-Veteranen. Der Präsident der Vereinigten Staaten erteilt ihm kurzerhand die Befehlsgewalt über Chester's Mills, ohne zu ahnen, dass Barbie in der Stadt zwei mächtige Feinde hat - Big Jim Rennie, der sich eine bessere Situation als die Kumpel nicht wünschen kann, um seine Machtposition zu stärken und auszubauen und nicht im Traum daran denkt, das alles aufzugeben. Und Junior Rennie, der mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen hat. Auf einmal gibt es mehrere Seiten: drinnen und draussen, Big Jim&Sohn und Barbie. Er kann zwar auch einige Leute auf seine Seite ziehen, aber wird es ihnen gelingen, sowohl Big Jim's Machenschaften zu stoppen als auch die Stadt von der Kuppel zu befreien?

Als Teenager habe ich Stephen King geliebt, jedes Buch von ihm regelrecht verschlungen. Nach einer Zeit mit generell weniger Büchern, legte sich mein Augenmerk dann auf andere Genres und Autoren. Und so habe ich ein wenig gezweifelt, ob ich auch heute noch genauso gefesselt sein würde, wie früher. Meine Sorge war vollkommen unbegründet. Gleich auf den ersten Seiten wusste ich wieder, was mich an den Büchern immer so fasziniert hat und ein Aus-der-Hand-legen war kaum mehr möglich.

Stephen King vereint in dem Buch zwei große Themen: Machtmissbrauch und Erderwärmung (wenn auch durch die Kuppel nur lokal begrenzt, aber durchaus global übertragbar)

"Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht."(Abraham Lincoln)

Big Jim Rennie, Gebrauchtwagenhändler und 2. Stadtverordneter, nutzt seine Macht, um in erster Linie eigene Interessen zu verfolgen und bei Bedarf auch zu vertuschen. Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Alles natürlich nur zum Wohle der Stadt. Unterstützung erhält er dabei von seiner Privatarmee, offiziell auch Polizei genannt. Nur sind in der Polizei nur wenige wirkliche Polizisten. Alles andere sind angeworbene Jugendliche, die, bevor die Kuppel da war, selbst immer reichlich Ärger mit der Polizei hatten. Aber sie gehorchen Rennie aufs Wort, das ist das Wichtigste.
Und so wird auch hier wieder wahr, was Platon in seiner "Politeia" schon vor über 2000 Jahren erkannte: Jede Demokratie (immerhin wurde Big Jim ja demokratisch gewählt) endet früher oder später in einer Tyrannei. Mit den schlimmsten Folgen...auch für Chester's Mills.

Stephen King entpuppt sich auch hier wieder als ein Meister der Psychologie. Man liest das alles und fragt sich, wie die meisten Menschen in Chester's Mill nur so blind sein können. Man fragt sich, wo sie ihren Verstand gelassen haben, bis man auf einmal erkennt, dass es soetwas im Laufe der Geschichte schon immer gegeben hat und auch immer geben wird. Erst zieht man die Leute auf seine Seite, dann setzt man sie unter Druck und jagd ihnen Angst ein. Diejenigen, die dagegen ankämpfen, müssen mit Konsequenzen rechnen. So funktioniert Diktatur. Man weiß nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist und steckt plötzlich mittendrin, ohne zu wissen, wie genau es dazu kommen konnte.

Auch die Kuppel lässt beim Leser eine Gänsehaut zurück. Stellen Sie sich vor, sie laufen plötzlich gegen eine unsichtbare Wand, sind gefangen unter so einer Kuppel. Grauenhafte Vorstellung, oder? Denn irgendwann sind die Vorräte zu Ende und Nachschub gibt es nicht. Stromaggregate arbeiten nicht mehr, die Luft wird dünner. Das Leben in Chester's Mills unter der Kuppel ist geprägt von schlechter Luft, steigenden Temperaturen und dem Sichtbarwerden von Staubpartikeln, die sich an der Kuppelwand ablagern und díe Sicht nach draussen trüben. Beim Lesen dachte ich erst: Ja, klar, die Kuppel wirkt wie ein Treibhaus, logisch das es wärmer wird. Sie ist beinahe hermetisch abgeschlossen, Wasser und Wind kommt fast nicht durch, Regen gibt es nicht. Aber kann man das nicht auch auf unsere heutige Situation übertragen? In den letzten Jahren hört und liest man ja das Wort "Treihauseffekt" immer öfter in den Medien. Bietet das Buch vielleicht einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns alles erwarten kann? Bei dem Gedanken lief mir auch ein Schauer über den Rücken.

"Die Arena" ist nicht nur einfach mal wieder ein King-Buch. Oberflächlich ja. Kurze Kapitel, ein spannender Schreibstil, Charaktere mit (dunklen) Geheimnissen und ein King-typisches Ende. Aber es lässt einen auch nachdenklich werden und aktuelle Dinge von einer anderen Seite sehen. Ich kann es nur empfehlen!
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203 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The King is back 24. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Jaaaaa... da isser wieder.... *freu*
Vor kurzem habe ich erst an anderer Stelle erzählt, daß ich in den letzten Jahren immer wieder mal Bücher meines Lieblingsschriftstellers nach kurzem Anlesen wieder zurück ins Regal gestellt habe. Sie wollten bei mir einfach nicht recht zünden, so wie zum Beispiel die älteren Werke, die man einfach nicht mehr weglegen konnte, bis man sie ausgelesen hatte. Eben Werke wie "Es", "Feuerkind", "The Stand" und dergleichen. Ich hab aufgehört, die Werke gleich am Erscheinungstag zu kaufen.
UND JETZT IST ER WIEDER DA !!!
Jener King, den man nur noch weglegt um pinkeln zu gehen oder sich schnell was in die Futterluke zu schieben und das Telefon und die Türklingel abstellt. Er ist zurück. Und er hat nichts von seiner Fähigkeit eingebüßt, menschliche Abgründe bildhaft darzustellen.
Schon in "The Stand" und "Needful Things" hat er glaubhaft und realistisch geschildert, was passiert, wenn sich ganz normale Leute in Ausnahmesituationen befinden und das Gerüst unserer Gesellschaften, die Gesetze, außer Kraft gesetzt sind. Dabei hat man aber keinesfalls das Gefühl, daß er sich wiederholt.
Über literarischen Anspruch reden hier manche. Also mein literarischer Anspruch ist sicher nicht derselbe wie der von Herrn Reich-Ranicki. Ich will unterhalten werden. Ich will nicht dauernd Sätze dreimal lesen müssen um sie zu verstehen. Und ich will vor meinem geistigen Auge einen kompletten Film sehen, wenn ich ein Buch lese. Und zwar deutlich und in Farbe. Und DAS kann er. Oh ja!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unter der Kuppel......... 29. April 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Man muss es sagen: das Buch wirkt mit seinen knapp 1300 Seiten ziemlich monströs.
Und damit ist man schon mitten im Buch. Es ist Kings bester Roman seit gut 10 Jahren und er schafft es über die ganze Länge hinweg die Spannung aufzubauen und auch zu halten.
Kaum sperrt die mysteriöse Kuppel das kleine Chersters Mill von der Aussenwelt ab, lassen viele ihrer Bewohner ihre Masken fallen. Und das Stadtleben verwandelt sich innerhalb weniger Tage in einen brutalen Alptraum.
Insbesondere in der Figur des Big Jim hat King einen seiner eindrucksvollsten Bösewichte geschaffen, und die ähnlichkeiten mit George W. Bush sind wohl eher auch nicht zufällig. King versteckt in diesem Roman zudem eine Menge Kritik an der US-Politik der letzten Jahre. Und führt insbesondere die bizarre Demagogik vieler Politiker
ad absurdum. Es ist zwar nicht immer leicht alle Personen im Blick zu halten, aber die kleine Gruppe von Hauptpersonen bleibt zum Glück übers gesamte Buch hinweg in ziemlich gleicher Konstellation.
Jedoch ist leider auch noch zu sagen das dass Ende zu phantasielos gestaltet ist bzw. hätte ich mir den Grund für die Kuppel ausgefeilter vorgestellt.
Dennoch ein sehr guter Kleinstadt-Horror Roman.

Fazit: King at his best.Ein grandioses Stück Unterhaltung mit Gruselfaktor.Absolute Leseempfehlung!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
ich hatte keine Lust mehr weiter zu lesen.
Die Arena habe ich irgendwann nicht mehr weitergelesen, weil ich gar nicht mehr wisen wolte, wie es ausgeht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Birgjo veröffentlicht
Gutes Buch trotz mauem Ende
Vorneweg,dem reisserischen Text auf dem Buchrücken sollte man keine Beachtung schenken.Von Lebensmittelknappheit ist mir auf den über 1. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Lassie veröffentlicht
Ein Buch, das wütend macht...
die ersten 1100 Seiten, weil es so bedrückend und realistisch geschrieben ist, dass man oft die Faust ballt, wenn der Herr 2.Stadtverordneter seine Spielchen spielt. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Michael S. veröffentlicht
stark von Anfang bis Mitte...
Nachdem ich bestimmt seit 15 Jahren keinen "King" mehr gelesen habe, war ich gespannt auf dieses Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Melanie veröffentlicht
Mein erster Stephen King
Lange hab ich mich geweigert...weiß selber nicht warum!! Dann hab ich´s getan - meinen ersten Stephen King gelesen!! Ich bin begeistert! Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von A. Schmidl veröffentlicht
Ein kingsches Epos wie zu seinen besten Zeiten
Eigentlich bin ich schon lange aus meiner "Stephen King-Zeit" raus, aber vor ein paar Monaten habe ich mal wieder "Needful Things" gelesen und das war mal wieder richtig gut. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von TK veröffentlicht
Ein typischer King
Mal wieder ein klasse Roman von meinem Lieblingsautor.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Michael Frochte veröffentlicht
Tolles Buch mit Schwächen gegen Ende
Da schon fast alles in anderen Rezensionen beschrieben wurde beschränke ich mich auf meine Meinung zum Buch ohne auf den Inhalt/Handlunggroß einzugehen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von jickthequick veröffentlicht
Fallstudie ohne Tiefgang und mit enttäuschendem Ende
Stephen King baut seine Romane - wie er selbst sagt - immer wieder gerne an einer Frage auf, die mit den Worten, was wäre, wenn..." beginnt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Queen of the Bongo veröffentlicht
Lest es nicht
Meine erste Rezension bei Amazon aber ganz ehrlich vor diesem Buch muss man warnen. Nach "The Stand" und "ES" dachte ich wirklich mir kann nichts passieren wenn ich ein Buch von... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von oath veröffentlicht
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