Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Arbeit der Nacht,
  
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Arbeit der Nacht, [Unbekannter Einband]


3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 21,50  
Taschenbuch EUR 9,90  
Audio CD, Audiobook EUR 29,95  
Unbekannter Einband --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: München, Hanser 2006, (2006)
  • ASIN: B005TK11B8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)

Mehr über den Autor

Thomas Glavinic
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Thomas Glavinic auf Amazon

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefanie
Format:Gebundene Ausgabe
Jonas erwacht im verlassenen Wien in einer leeren Welt. Keine Menschen weit und breit. Nur er, allein.

Ist das nicht furchtbar fad? Nein, ist es nicht. Ich habe vor etlichen Jahren "Die Wand" von Marlene Haushofer gelesen (Inhalt ist auf den ersten Blick ähnlich) und es war das schlimmste Buch, das ich je gelesen habe. Ich hatte also große Bedenken bevor ich mich doch zum Kauf dieses Buches entschloss. Und meine Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, ganz im Gegenteil: Die Atmosphäre im Buch ist sehr dicht und intensiv, Glavinic gelingt es die Spannung durch das ganze Buch hindurch weiter aufzubauen und hin und wieder jagt dem Leser ein kleiner Schauer über den Rücken. Ähnlich wie in Saramagos "Stadt der Blinden" wird eine utopische Situation beschrieben ohne mit dem science-fiction-Metier auch nur zu liebäugeln: kritisch, persönlich und schnörkellos schreibt und beschreibt Glavinic und zieht den Leser in seinen Bann. Man begleitet Jonas auf der Suche nach anderen Menschen und bemerkt nach und nach, dass nicht das Fehlen anderer sondern eher ihre mögliche Anwesenheit und die eigene Ungewissheit die größten Probleme sind, mit denen er sich auseinandersetzen muss. Großes Kompliment an den Autor!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...so klug als wie zuvor 11. November 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Gleich vorweg: Ich hatte mir von diesem Roman sehr viel mehr erwartet. Dass der Stoff  Mann erwacht in einer menschenleeren Welt  nicht neu ist, stört mich nicht (gibt es denn einen Stoff, der noch nicht literarisch behandelt wurde? Ich denke nicht). Letztlich geht es um die sprachliche Umsetzung der Idee  und gerade darin liegt für mich eine Schwäche des Romans (die nicht wenigen Logikfehler machen es natürlich nicht gerade besser). Die Handlung ist angesichts des beachtlichen Erfolgs des Romans und den vielen positiven Rezensionen hinlänglich bekannt: Jonas erwacht im menschenleeren Wien und ist, soweit er das in späteren Ausflügen feststellen wird, tatsächlich allein auf der Welt.

Der erste Teil des Romans entwickelt einen wahren Sog der Beklemmung und Angst. Auf der überfüllen Einkaufsstraße drängte sich mir der Gedanke auf: Was wäre, wenn die auf einmal alle weg wären? Was für uns nicht direkt Betroffene ad hoc wie eine Befreiung klingen mag, entwickelt sich für die Hauptfigur zum Fluch. Jonas irrt umher auf der Suche nach anderen Menschen und entwickelt gleichzeitig paranoide Züge, fühlt sich ständig verfolgt. Es ereignen sich rätselhafte Dinge, bei denen nicht mal ansatzweise klar wird, was es damit auf sich hat.

Eng verbunden mit der plötzlichen Einsamkeit sind einige existentielle Fragen, zum Beispiel: Was bedeutet es, Mensch zu sein? Angesichts des zunehmenden Verlusts der zivilisatorischen Fähigkeiten seiner Hauptperson  der ganz harmlos damit anfängt, dass Jonas sich die Finger am Tischtusch abwischt  und dessen langsamen Verfall in den Wahnsinn scheint die Antwort des Autors klar zu sein: Nur die Gesellschaft macht den Menschen zum Menschen. Mensch und Gesellschaft brauchen sich gegenseitig  und sei es allein auf der Ebene der Arbeitsteilung. Seine quälenden Zahnschmerzen wird Jonas mangels ärztlicher Hilfe nicht los.

Die philosophischen Reflexionen, die oft über stakkatoartige Satzfetzen nicht hinausgehen, mögen, wenn sie dem jungen Jonas in den Mund gelegt werden, zwar fortschrittlich sein (Existieren Dinge auch dann, wenn sie niemand sieht?), für einen Erwachsenen wirken sie besonders ob der gebetsmühlartigen Wiederholung und der mangelnden Vertiefung der Gedanken reichlich hanebüchen.

Nach dem fulminanten Start verliert sich der Roman in endlosen Schilderungen von Filmaufnahmen und Tagesabläufen, die sich immer wieder gleichen. Videokameras werden auf- und wieder abgebaut, eine Wohnung wird aus- und wieder eingeräumt, es geschehen zunehmend bizarre Dinge etc. Auch bei der Leserin machen sich Ermüdung und Erschöpfung breit.

Das aufschlussreiche Finale, auf das ich insgeheim gehofft hatte, findet nicht statt. Nicht mal ansatzweise. Am Schluss fährt Jonas noch in abenteuerlicher Manier mit dem Moped durch den Eurotunnel nach England auf der Suche nach seiner Freundin. Apropos:

Als ein wenig störend empfand ich die wüst romantischen und ein wenig postpubertären Reminiszenzen an ebendiese Freundin, die, wie alle anderen Menschen auch, verschwunden ist. Es liest sich so, als ob der Autor frisch verliebt wäre und seiner Freundin ein kleines literarisches Denkmal setzen wollte.

Es war beim Lesen offensichtlich, dass am Schluss keine Aliens vom Himmel schweben würden, um den ganzen Spuk aufzuklären. Und ein Paukenschlagfinale wie in einem Kitschroman wäre natürlich auch unangebracht gewesen  aber dass der Autor seine LeserInnen dermaßen in der Luft hängen lässt, fand ich sehr enttäuschend. Ich bezweifle, dass sich darin eine größere Botschaft verbirgt. Viel mehr beschlich mich der Eindruck, dass sich der Autor hier wenig elegant aus der Affäre ziehen wollte. Es bleibt das unbefriedigende Gefühl, 395 Seiten gelesen zu haben und beinahe so klug wie zuvor zu sein.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von herr bert
Format:Gebundene Ausgabe
in "Die Arbeit der Nacht" zelebriert von Thomas Glavinic. Das Thema klug gewählt - das darf man sich von einem ehemaligen Werbetexter und seinem Verlag wohl erwarten - aber das war es dann auch schon. Die Sprache wirkt bescheiden, wie auch in anderen Büchern von Glavinic, etwa "Wie man leben soll", wobei sie dort durchaus funktioniert. Für das vorliegende Buch ist sie unzureichend. Auch die zahlreichen logischen Fehler, oft willkürlich aneinander gereihte Sätze, deren Zusammenhang sich in vielen Fällen auch beim wiederholten Lesen nicht recht erschließen mag, machen die Lektüre dieses Romans zum Ärgernis. Erstaunlich wie einhellig das Buch von der Literaturkritik gelobt wurde - ein Beweis für gelungenes Verlagsmarketing. Würde sich ein junger unbekannter Schriftsteller trauen ein solches Manuskript überhaupt an einen Verlag zu senden? Ich denke nicht. Unterm Strich bleibt ein Autor der an seinen eigenen Ansprüchen mangels sprachlicher Fähigkeiten einen grandiosen "Bauchfleck" hingelegt hat. Schuster bleib' bei Deinen Leisten.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Kürzer bitte !
Glavinic dringt in diesem Text sehr weit in das Unterbewusste vor, philosophische Fragen (z.B. ob Zeit und Raum auch ohne den Wahrnehmenden da sind) und bekannte esoterische Motive... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Strasser-Koehler, Ute veröffentlicht
Nicht empfehlenswert
"Jonas ist alleine auf dieser Welt", mit diesem einen Satz lässt sich das gesamte Buch zusammenfassen. Und genauso langweilig wie das klingt, so ist auch das Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von KitKat veröffentlicht
aufgeplustertes Gedankenexperiment
Sicher hat jeder schon einmal, wach oder im Traum, das Gedankenexperiment durchgespielt, was wäre, wenn er morgens aufwachen würde und vollkommen allein auf einer... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Lothar Müller-Güldemeister veröffentlicht
Allein auf der Welt
Morgens aufzustehen und festzustellen, dass man mutterseelenallein auf der Welt ist - gibt es etwas Furchtbareres? Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Xirxe veröffentlicht
quergelesen...
Naja. Die Geschichte erinnert ansatzweise an den Anfang von I AM LEGEND (oder umgekehrt) und vielleicht war das mein Problem... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Wigerl veröffentlicht
Großes Solo für Jonas
Jules Verne war es, der uns von den Tagen berichtete, die stetig und immerwährend die Arbeiten der Nächte wieder zerstörten (in "Das Land der Pelze"). Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Helmut Schmid veröffentlicht
Langweilig, Langweilig
Das Buch ist einfach todlangweilig.

Jonas ist der einzige Mensch auf der Welt, alle anderen sind verschwunden. Jetzt setzt er sich ins Auto und fährt durch Europa. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Jack O'neill veröffentlicht
I like it
Ein originelles Buch. Ganz anders als (fast) alle anderen.

Vom Romanaufbau her gegen alle Neu-Kreatives-Schreiben-Regeln. Es gibt nur eine Person, den Herrn Jonas!! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Simy veröffentlicht
ein meisterwerk
ein unvergleichbares buch, eine fesselnde reise in das innerste eines menschen... wer sich traut - in das innerste der eigenen seele. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Romi Meu veröffentlicht
Großes Kunststück in Minimalbesetzung
Thomas Glavinic ist mir einer der liebsten Schriftsteller. Nicht nur wegen seines Stils, oder besser, seiner Stile, die er von Buch zu Buch gekonnt variiert. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Yeti veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar