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Die Aprilhexe: Roman Taschenbuch – 1. November 2001

27 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 1 (1. November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442724724
  • ISBN-13: 978-3442724727
  • Originaltitel: Aprilhäxan
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,2 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 344.456 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Hirngeschädigt, spastisch, epileptisch. Ihr ganzes Leben, das knapp ein halbes Jahrhundert währt, verbringt Desirée hauptsächlich im Krankenhaus. Sie kann sich fast nicht bewegen, und sie kann sich kaum verständlich machen. Aber sie hat scharfe Augen und einen messerscharfen Verstand. Und sie kann etwas, was alle anderen nicht können. Desirée ist eine Aprilhexe. Aprilhexen besitzen die Fähigkeit, ihren Körper zu verlassen, sich mit ihrem Bewußtsein anderer Körper -- Mensch oder Tier -- zu bedienen und Ausflüge in die Welt zu unternehmen. Auf diese Weise beobachtet sie das Leben ihrer drei Halbschwestern. Ihre Mutter nahm diese Kinder in Pflege, nachdem sie ihr eigenes behindertes Kind Medizin und Forschern überlassen hatte.

Margareta, eine akademische Modepuppe, Christina, eine unterkühlte und hypochondrische Ärztin, Birgitta, eine drogensüchtige Säuferin. Inzwischen sind sie alle um die fünfzig, und ihre Pflegemutter Ellen ist lange tot. Keine weiß, daß es Desirée gibt und daß sie von ihr gesteuert werden. Mit anonymen Briefen und übersinnlichen Fähigkeiten läßt sie alle drei aufeinander prallen und ihre abgründigen Lebensgeschichten voll Angst, Schmerz und Haß ausgraben. Während sich die Vergangenheit neu belebt, flackert auch Desirées eigene Geschichte wieder auf.

Das verstrickte Leben der vier Schwestern, die biologisch überhaupt nichts miteinander zu tun haben, scheint ein einziger Sündenpfuhl aus Verfehlungen zu sein. Drastisch und schamlos wird abgerechnet. Macht ein mehrfach behindertes Leben Sinn? Ist sozialer Absturz allein selbst verschuldet? Wo liegt der dunkle Schatten gesellschaftlicher Anpassung? Die Autorin mischt brisante Tabuthemen auf. Sie legt mit Metaphysik, Mystik und einem ausgeprägten Sinn für Wahrheit und Wirklichkeit dem ganzen Wirrwarr von widerstreitenden Kräften ein Weltbild zugrunde, das es ermöglicht, haarsträubende Paradoxien auszusöhnen und brennende Fragen zu löschen.

Ein Buch auf hohem Niveau, aggressiv, brutal ehrlich, schmucklos direkt. Ein Thema auf Messers Schneide, scharf durchleuchtet, feinsinnig interpretiert, tabulos behandelt. Eine Geschichte, die anklagt, abrechnet, versteht und verzeiht. Eine Handlung, die den Leser mit Klauen packt. --Daphne von Unruh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein literarischer Höhenflug, ... der einem Krimi an Spannung in nichts nachsteht. Majgull Axelsson fordert heraus, lässt keine Ruhe und beschert gleichzeitig einen großartigen Lesegenuss." (Neue Zürcher Zeitung)

"Dieses tief berührende Buch über Mütter und Töchter betört durch eine magisch schöne, bildhafte Sprache. Und es ist zum Lachen und Weinen, ironisch und ehrlich." (Nürnberger Nachrichten)

"Gut erzählt, spannend und hintergründig. Ein Roman, den man nur ungern aus der Hand legt, bevor man die Lektüre nicht beendet hat." (Focus online)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 16. Dezember 2001
Format: Taschenbuch
Selten ist mir ein Buch begegnet das so viele verschiedene Varianten eines Lebens beschreibt wie dieses! Hervorragend gelungen ist die Beschreibung der Kette von Unglücken, die das Bevormunden der Mutter Désirée's nach sich zog: so viele Schicksale werden beeinflußt durch Entscheidungen, die denen, die sie betrafen, abgenommen wurden. Jedes dieser Leben hat seine eigene, hochinteressante und schlüssige Geschichte, die schonungslos und ohne übliche Schleier gezeigt werden. Mitgefühl und Verständnis stellten sich bei mir ein, und die Absicht, weniger schnell zu Vorurteilen zu neigen als bisher. Schließlich sehe ich immer nur den Teil einer Geschichte, die eigentlichen Hintergründe bleiben oft verborgen- das habe ich gelernt bei der Lektüre die mich zutiefst betroffen gemacht hat, dennoch ein schönes, ungewöhnliches Ende findet!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. März 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Als Mann hat mich die "Die Aprilhexe" innerlich sehr beschäftigt und beeinflußt auch aktuell meine Gedanken und Gefühle. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich konnte das Buch einfach nicht aus meinen Händen legen. Es mußte von mir gelesen werden, auch wenn ich zeitweise mit mir kämpfte und es lieber zu einem späteren Zeitpunkt gelesen hätte. Die Figur der Desiree hat mir persönlich besonders gut gefallen. Es lag wohl an ihrem Interesse für die Naturwissenschaften, das ich persönlich mit ihr teile, und ihrer ganzen Persönlichkeit, die mir vertraut erschien. Sie habe ich im Buch lieben gelernt und mit ihr bin ich geflogen und am Ende der Geschichte untergegangen. Ich möchte das Buch nicht nur der Leserin sondern auch dem Leser empfählen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Auch mich hat dieses Buch sehr fasziniert. Selten habe ich das Entstehen der einzelnen Figuren so intensiv miterleben können. Fast filigran, liebevoll werden die Frauenschicksale erzählt. Jedes Schicksal für sich ist schon grausam, so gebündelt manchmal schwer zu ertragen. Trotzdem schafft es die Autorin, die Personen nie nur als Opfer darzustellen, nie nur in Selbstmitleid zu versinken. Sie versucht immer, mit Erfolg, eine positive Seite an dem Geschehenen zu erkennen. Sehr lesenswert, wenn man sich auf das Buch einlässt. Die Gedanken der behinderten Desiree haben auch mich überrascht. Als hochintelligente Person sein Leben lang ans Bett gefesselt zu sein, und trotzdem nicht am Leben zu verzweifeln, bewunderswert. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Obwohl "schwere Kost" dargeboten wird, habe ich dieses Buch als sehr lebensbejahend und positiv verstanden. Nie aufgeben und den Kopf hängen lassen. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. Mai 2000
Format: Gebundene Ausgabe
In der heutigen Zeit, angesichts erschreckender Verkehrsstatistiken, hat sich sicher der ein oder andere Verkehrsteilnehmer mit den Folgen eines schweren Unfalls auseinandergesetzt. Gelähmt bis zum Hals, blind oder ein anderer bleibender Schaden? Sollte dieser Fall eintreten, kann sich so mancher nicht vorstellen, wie er weiterleben könnte. Ist ein Leben ohne benutzbarem Körper in unserer Welt überhaupt vorstellbar? Es ist! Dieses Buch hat mich tief bewegt. Ich konnte viele Bilder nachvollziehen, viele Situationen, vor die ich in meinem als Behinderte gestellt wurde, wiedererkennen. Bei all ihrer Wut, Trauer, Verzweiflung, ihrem Hunger nach selbsterlebtem Leben, ihren Rachegelüsten und nicht zuletzt mit ihrer unausgesprochenen Bitte nach Liebe, macht Desireé uns in diesem Buch Eines klar: Jedes Leben, behindert, verzweifelt oder verpfuscht, ist es wert, gelebt zu werden!
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Format: Taschenbuch
Dèsirèe ist eine Aprilhexe. Mehrfach schwerstgeschädigt mit zerebralen Schädigungen geboren, lernen wir sie in einem schwedischen Pflegeheim in den 1970 er Jahren kennen, zusammengekrümmt zu ewiger Fötus-Stellung, ein Bild des Jammers. Ihr Arzt Hubertsson sagt, sie sei das letzte Opfer des Hungers, denn als Fötus war sie gesund. Der Hunger, den ihre Mutter als kleines Mädchen gegen Ende des 1. Weltkrieg erlebte, wo aus der Sofaritze geklaubte Knäckebrotkrümel an eine Zeit ohne Hunger erinnerten, eine unerkannte Knochendeformation der Mutter, als Erbe aus dieser Hungerzeit, führten zu einer komplizierten Geburt und zur Schädigung des Kindes.

Das in unserer gegenwärtigen Wahrnehmung reiche Schweden, war ein bitterarmes Land der Fischer und Bauern, Ende des 19. Jh. ein typisches Auswanderungsland, ich darf auf „Der Roman der Auswanderer“ von Vilhelm Moberg hinweisen. Erst seit den 1920er Jahren, mit einem starken industriellen Aufschwung, wurde Schweden zu dem Land, wie wir es in seinem wirtschaftlichen Status heute kennen.

Desiree wurde in einer Zeit der utilitaristischen Standpunkte geboren, schaukelnde Wasserköpfe, tockende Klumpfüße, Buckel, schreiende und stammelnde Epileptiker und Spastiker, Leid und Unvollkommenheit wurden schwer akzeptiert, die Irren und Missgestalteten in Institutionen gesteckt.
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