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Produktinformation
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Die Geschichte erzählt die Apothekerin ihrer kranken Bettnachbarin, die den Ingrid-Noll-Fans wohl bekannt ist aus ihrem ersten Buch Der Hahn ist tot. Hier hat sie schon damals kompromisslos zugeschlagen. Natürlich lauscht sie nun interessiert der Lebensgeschichte ihrer Bettnachbarin.
Doch ganz so gemein mordet Ingrid Noll in ihrem Roman Die Apothekerin nicht mehr. Die Story verliert sich in Langeweile. Der Stoff hätte hier sicherlich mehr Möglichkeiten geboten, die sie einfach nicht wahrgenommen hat. Mit den letzten beiden Büchern ist ihr das glücklicherweise nicht passiert. Schade um die vergebene Chance. --Manuela Haselberger
Trotz allem unterhaltsam - nicht mehr und nicht weniger.
Die Erzähltechnik ist raffiniert, praktisch in Rückblenden mit Einschüben aus der Gegenwart, und mit Kommentaren der undurchsichtigen Zimmernachbarin gepaart. Zu Anfang ist man auch köstlich amüsiert über die treffenden Selbstbeobachtungen Hellas. Irgendwann driftet die Geschichte jedoch ins Seichte, es geht nur noch um die Frage, wer nun der Vater des Kindes ist und auch bleiben darf. Der Knalleffekt zum Schluß, der mich bei "Der Hahn ist tot" noch richtig begeistert hat, war hier eher fade. Deswegen nur drei Sterne.
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