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Die Apothekerin
 
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Die Apothekerin [Gebundene Ausgabe]

Ingrid Noll
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 1. (August 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257060173
  • ISBN-13: 978-3257060171
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.826 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ingrid Noll
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Genial ist der Mord schon, den Ingrid Noll in ihrem Roman Die Apothekerin verüben lässt. Das Gift wird einem Herzkranken in sein Gebiss geschmuggelt, ein Zahn wird damit präpariert und die nächste Mahlzeit ist absolut tödlich. Der Hausarzt merkt nichts und der fröhlichen Erbschaft steht nichts mehr im Wege.

Die Geschichte erzählt die Apothekerin ihrer kranken Bettnachbarin, die den Ingrid-Noll-Fans wohl bekannt ist aus ihrem ersten Buch Der Hahn ist tot. Hier hat sie schon damals kompromisslos zugeschlagen. Natürlich lauscht sie nun interessiert der Lebensgeschichte ihrer Bettnachbarin.

Doch ganz so gemein mordet Ingrid Noll in ihrem Roman Die Apothekerin nicht mehr. Die Story verliert sich in Langeweile. Der Stoff hätte hier sicherlich mehr Möglichkeiten geboten, die sie einfach nicht wahrgenommen hat. Mit den letzten beiden Büchern ist ihr das glücklicherweise nicht passiert. Schade um die vergebene Chance. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Apothekerin
OA 1994 Form Roman Epoche Moderne
In Die Apothekerin, Ingrid Nolls drittem Roman, erzählt die Schriftstellerin von den kriminellen Verwicklungen einer scheinbar gewöhnlichen Frau. Mord und Alltag werden von Noll mit viel schwarzem Humor in einen Zusammenhang gebracht, der den Leser nicht erschüttert, sondern schmunzeln lässt.
Inhalt: Die Heidelberger Apothekerin Hella Moormann erzählt in der Frauenklinik ihrer Bettnachbarin Rosemarie Hirte ihre abenteuerliche Lebensgeschichte. Hella, die schon in ihrer Kindheit unabsichtlich mordete, fühlt sich seit jeher zu kriminellen und gescheiterten Männern hingezogen. Mit 35 Jahren verliebte sie sich in den verkrachten Studenten Levin, durch den sie in einen Strudel mörderischer Verwicklungen geriet: Ein vergifteter Großvater, eine tödlich verunglückte Rivalin, eine ungeklärte Vaterschaft und die Liebschaft mit einem verheirateten Mann spielen in den Geschehnissen eine prominente Rolle. Durch den abschließenden Kommentar der »Beichtmutter« Rosemarie Hirte erhält der Roman eine überraschend makabere Wende.
Aufbau: Noll schildert die Geschichte aus der Perspektive der Apothekerin Hella. Dem im Text optisch kursiv dargestellten Geschehen in der Frauenklinik steht die quantitativ überwiegende, aus der Rückblende Hellas erzählte Geschichte gegenüber. Der Roman ist weniger ein klassischer Kriminalroman als ein Spiel mit kriminellen Energien des weiblichen Geschlechts. Wie auch in den anderen Romanen von Ingrid Noll sind Männer bevorzugte Opfer der Täterin. Die nahezu beiläufig begangenen Morde, die aus der Sicht der Erzählerin einer logischen Notwendigkeit entspringen, werden weder von einer auktorialen Instanz wertend kommentiert noch wird die Apothekerin für ihre Taten bestraft. Die Unmoral der Heldin erscheint dank Nolls psychologischem Einfühlungsvermögen auch dem Leser logisch und nachvollziehbar.
Typisch für die Kriminalromane von Noll ist die Wiederkehr von Figuren aus früheren Romanen. So kann der vertraute Leser durch die Figur der Rosemarie Hirte aus dem Roman Der Hahn ist tot (1991) inhaltliche Bezüge zu ihrem ersten Roman herstellen.
Wirkung: Bezeichnend für die Kriminalromane von Noll ist die Darstellung des Tötens als Konsequenz weiblichen Aufbegehrens. Dieses »emanzipatorische« Element erhält jedoch durch den schwarzen Humor der Erzählerin eine erfrischende Komponente, die ihr eine große Beliebtheit, vor allem beim weiblichen Publikum, gesichert hat. K.G. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buecherfans TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Ingrid Noll schreibt virtuos, ironisch und spannend einen Kriminalroman, der
als Beichte in einem Krankenbett der Bettnachbarin erzählt wird.Die Hauptdarstellerin Hella Moormann ist Apothekerin, liegt in einem Krankenhaus und erzählt ihrer Bettnachbarin die abenteurlichsten Geschichten und ganz nebenbei fallen noch ein paar Tote an. Der rote Faden wird durch ihre Männergeschichten mit einem jüngeren, unreifen Studenten und mit weiteren potentiellen Vätern ihres ungeborenen Kindes gesponnen. Für mich ist es ein unterhaltsamer, spannender Kriminalroman mit viel psychologischem Gespür ironisch geschrieben, wo noch im letzten Satz ein potentielles Opfer auftaucht. Durch die Beschränkung auf 248 Seiten gab es für mich keine langweiligen Stellen, die häufig in umfangreicheren Romanen entstehen. Daher sind bei der Bewertung 5 Sterne gerechtfertigt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener Krimi 1. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ingrid Noll erzählt die Geschichte der Apothekerin Hella Moormann, die während des Aufenthalts in der Heidelberger Frauenklinik ihrer Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse anvertraut. Ihre Geschichten lassen in einem zunächst normal erscheinenden Leben Abgründe erkennen, mit denen niemand gerechnet hat, denn auch vor heimtückischem Mord an ihr unliebsamen Personen schreckt die Apothekerin nicht zurück. Ingrid Noll beweist viel psychologisches Gespür für die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns. Sie hat nicht nur ein einfühlsames Psychogramm abgeliefert, sondern auch einen spannenden Kriminalroman, der zudem unterhaltsam und sehr ironisch geschrieben ist. Zu seinem eigenen erschrecken entdeckt der Leser eine große Sympathie und tiefstes Verständnis für die Morde und deren Motive. Ingrid Nolls mordende Frauen verbreiten beste Laune, wenn sie sich daranmachen, lästige und langweilige Störenfriede beiseite zu schaffen. Das Buch stellt von der ersten bis zur letzten Seite einen spannenden und unterhaltsamen Psychokrimi voll trockenem Humor dar. Ingrid Noll ist für mich derzeit eine der besten Krimi-Autorinnen Deutschlands (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch glänzt anfangs durch eine faszinierend morbide Stimmung. Von der Mitte des Buches an flacht diese allerdings zunehmend ab, und die Story macht von dort aus eine Kehrtwendung zu einer unnötig trivialen Dreiecksbeziehung.

Trotz allem unterhaltsam - nicht mehr und nicht weniger.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Tolles Buch
Ein sehr gutes Buch, welches sich viel zu schnell verschlingen lässt. Das Ende ist zwar leicht abrupt, aber die Geschichte ist wirklich toll.
Vor 10 Monaten von Condorman veröffentlicht
Mord à la Moormann
Im Normalfall gilt es ja durchaus, Büchern den Vorzug vor Filmen zu geben; Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von C. Schmidt veröffentlicht
Spannend
Die Geschichte wird von Silvia Jost mit einer angenhemen Stimme erzählt und gespielt. Denn ein gutes Hörbuch lebt nicht nur von der Geschichte, sondern auch vom... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Sabrina Schwarzer veröffentlicht
Hintergründig
Hat mir gut gefallen, wie die Apothekerin mal so nebenbei diverse Personen um die Ecke bringt. Leicht zu lesen aber dennoch unterhaltsam und spitzfindig.
Veröffentlicht am 10. April 2010 von Angie Bookheart
Einigermaßen amüsant aber nicht mehr
Ich habe dieses Buch schnell gelesen, und dabei am Anfang mit einem gewissen Interesse.
Dann ging es aber ziemlich langweilig.
Es gibt sicher kein wow-effect. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2010 von Williams Christ
Kein typischer Krimi
Nach "Der Hahn ist tot" wieder einmal eine kurzweilig und mit frisch-ironischer Sprache geschriebener Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2009 von Kl@mmeraffe
Ironisch, spritzig und absolut irrational - einfach herrlich !!
Ingrid Noll versteht es, vollkommen irrationale Krimis zu schreiben, die voller Sarkasmus und Ironie stecken! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2009 von K. Widhalm
Das Buch ist einfach supper...
Von Einfang bis zur Ende einfach nur spanend und interessant, lässt sich sehr leicht lesen.
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von D. Kemfelja
Familienglück
Auf der Suche nach dem eigenen Familienglück gerät die Protagonistin in allerlei haarstreubende Situationen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2009 von Voigt
Unglaublich gut
Ich bin erst vor kurzem auf diese Schriftstellerin und ihre Bücher gestoßen und ich muß feststellen, es ist ein unglaubliches Vergnügen diese Bücher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2008 von F. Peter
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