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Die Allegorie der Austria: Die Entstehung des Gesamtstaatsgedankens in der österreichisch-ungarischen Monarchie und die bildende Kunst [Gebundene Ausgabe]

Selma Krasa-Florian


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Kurzbeschreibung

19. März 2007
Durch die Verknüpfung und Zusammenschau von Ereignissen auf der politischen Bühne und ihre Zuordnung zu Werken der bildenden Künste wird ein Gesamtbild der Epoche der österreichisch-ungarischen Monarchie deutlich. Von der Auffassung des Staates als Familienbesitz der Habsburger, dem HausÖsterreich, führt der Weg über Kaiser Franz II.(I.), der sich als Vater des Vaterlandes sieht, zum Revolutionsjahr 1848. Ab diesem Zeitpunkt etabliert sich der Begriff des von der Dynastie unabhängigen Staates. Dem aufkommenden, das 19. Jahrhundert beherrschenden Nationalismus versuchte man im habsburgischen Vielvölkerstaat mit dem Diktum, dass Nation kein ethnischer, sondern ein politischer Begriff sei, entgegenzutreten. Im beginnenden 20. Jahrhundert propagierte man die Ideen von einem "Großösterreich" und von "Mitteleuropa".Die Allegorie der Austria spiegelt diese Vorstellungen in sehr eindrucksvoller Weise wider. Als Symbol der Dynastie trägt sie zumeist die rudolphinische Hauskrone, als bürgerlich-staatliches Symbol die Mauerkrone. Sie ist somit ein Spiegelbild der österreichischen Staatsidee und auch ihres Scheiterns.

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Über den Autor

Dr. Krasa-Florian studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie. Danach einige Jahre im öffentlichen Dienst (Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Wien, Kunsthistorisches Museum, Wien). Anschließend freiberuflich vor allem bei der Durchführung von Kunstausstellungen tätig. Publikationen über Malerei der Spätgotik und der Donauschule und der Graphik und Plastik vor allem des 19. Jahrhunderts.

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