Dieses Buch sollten Sie kaufen, wenn Sie keinen Wert auf Quellenangaben legen und bereit sind, einem Autor, über den Sie im Buch nichts erfahren, einfach so zu glauben. Sie sollten es auch kaufen, wenn Sie gerne und oft Sätze lesen wie: „Es ist eine gewissen Null-Semantik an der Schnittstelle Kunde-Angestellter, jenseits des Waren- und Geldtausches“. Es wird Ihnen auch gefallen, wenn Sie es nicht weiter stört, dass sein Autor die Entführung eines der Aldi-Gründer als „Lachnummer“ bezeichnet. Und ganz sicher werden sie von dem Buch begeistert sein, wenn Sie die Eröffnung von Aldi-Filialen in Österreich auch mit der Übernahme des Landes durch Hitler-Deutschland in Verbindung bringen. Es darf Sie aber auch nicht stören, über 60 Seiten inhaltsschwere Texte wie diesen verdauen zu müssen: „Der Kunde hatte krampfhaft ein Markstück gesucht, als er über den Parkplatz auf den Unterstand mit dem metallischen Gitterwurm zusteuerte. Eine Mark, um den Einkaufswagen zu entriegeln. Eine Mark, um hineinzukommen mit einem Gefäß, das die Ware aufnehmen kann. Eine Mark nur, verflucht noch mal, ich hatte sie zuhause doch eingesteckt. Da endlich, da war sie gewesen. Er hatte sie aus der Hosentasche gefischt, zusammen mit dem Einkaufszettel. Immer steckt sie irgendwo, aber niemals da, wo man gedacht hat...“ etc. Vielleicht fällt Ihnen die Kaufentscheidung jetzt leichter.