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Die Alchemie der Unsterblichkeit: Roman [Taschenbuch]

Kerstin Pflieger
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

21. Juni 2011
Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage

Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten ...


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Produktinformation

Interview mit der Autorin: Jetzt reinlesen! [400kb PDF]
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442474833
  • ISBN-13: 978-3442474837
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 97.913 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Was Kerstin Pflieger mit ihrer ersten Romanveröffentlichung präsentiert, das ist beeindruckend. Mit scheinbar leichter Hand nimmt sie sich des eigentlich ausgelutschten Themas der Vampire und Werwölfe an, setzt diese in eine gerade für einen Roman ungewöhnliche Zeit und Gegend und überrascht mit kauzigen Figuren, verbindet diese, handwerklich überraschend versiert mit einer atmosphärisch dichten Beschreibung des Dorfes und legt dazu noch die Suche nach dem Who Did It obendrauf.“ (Phantastik-Couch.de)

"Hier wird Unterhaltung zu einem kurzweiligen Spaß, von dem selbst Kultregisseur Tim Burton noch etwas lernen kann. Kerstin Pfliegers Roman "Die Alchemie der Unsterblichkeit" muss auf jede Wunschliste, denn fesselnde, großartige und schaurig schöne Mystery made in Germany ist auch heutzutage eher selten anzutreffen." (literaturmarkt.info)

"Mit neuen Ideen, Dracula-Flair und einer stets präsenten düsteren Atmosphäre, aber auch einer Prise Humor ist der Autorin ein fesselnder Fantasyroman fernab vom Mainstream gelungen." (Berliner Morgenpost)

Über den Autor

Kerstin Pflieger lernte schon früh durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen und entdeckte so auch ihre Liebe zum Schreiben. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Für ihren Roman »Die Alchemie der Unsterblichkeit« wurde sie in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Debut« mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ziemlich coole Mischung... 9. Juli 2011
Von S. Forster TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dies ist mal wieder so ein Buch, in das ich kurz vorm Zubettgehen nur mal kurz rein lesen wollte und mich dann plötzlich auf Seite 100-und-ein-paar-Zerquetschte wiederfand, mit dem Gefühl, jetzt auf keinen Fall aufhören, geschweige denn schlafen gehen zu können.
Ab der ersten Seite spürt man die besondere Stimmung dieser Geschichte. Eine Mischung aus "Dracula" und "Sleepy Hollow" mit einer ordentlichen Prise Humor versehen, durch bildhafte Beschreibungen und eine der Zeit angepassten Sprache noch verstärkt. Das Abtauchen in die Zeit (anno 1771), in der der junge Gelehrte Icherios Ceihn ermittelt, fällt so ganz leicht.

Icherios ist ein schräger Typ, den ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen habe. Er will seinen Weg gehen und setzt sich auch gegen Widerstände durch, weil er seine Leidenschaften und Meinungen nicht leichtfertig aufgeben will. Einfach ist das nicht, nur Laudanum verschafft ihm zwischendurch ruhige Momente und Entspannung.
Diese Hauptfigur hat Ecken und Kanten, zeigt Stärke und Schwäche, vor allem aber hat Icherios das Herz am rechten Fleck. Ich fand es toll, wie er die Umstände seines ersten Kriminalfalls akzeptiert hat, auch wenn er innerlich schlotterte wie Espenlaub und eigentlich ja nur an die Wissenschaft glaubt. Doch dieser Glaube und sein Wunsch nach Erkenntnis sind es, die ihn voran bringen.
Der Leser ist hautnah bei seinen Überlegungen dabei und genau wie Icherios schwirrt einem bald der Kopf vor haltlosen Verdächtigungen und Vermutungen. Auch wenn ich schon früh auf den wahren Täter getippt habe, ist es der Autorin doch immer wieder gelungen, mich in die Irre zu führen und andere Möglichkeiten abzuwägen.
Die Geschichte ist spannend, manchmal echt unheimlich und sie liest sich weg wie nix. Das Rätseln zusammen mit Icherios macht richtig Spaß!
Gefallen hat mir, dass nicht auf Teufel komm raus auf ein Happy End hingearbeitet wurde. Es ist schließlich eine eher düstere Story, die Tragik an manchen Stellen passt deshalb sehr gut ins Buch.

Ein toller Mystery-Thriller, im Endeffekt etwas zu vorhersehbar, aber trotzdessen spannend und mitreißend aufgelöst. Düster, teilweise echt hart, aber auch überraschend. Tragisch, schön, dramatisch, mit einen Quäntchen Humor, der immer mal wieder mit spürbarem Augenzwinkern auftaucht. Schräg, anders und doch teilweise vertraut.
Eine ziemlich coole Mischung, die mir persönlich sehr zusagt, da die Geschichte so das "gewisse Etwas" bekommt, das einen immer weiterlesen lässt.

Die optische Gestaltung des Buches finde ich auch richtig toll. Scherenschnitte waren in der "Goethezeit" (1770 - 1830) sehr beliebt und so passt das Cover perfekt zur Handlungszeit. Wie die Geschichte selbst wirkt es zwar düster, aber auch irgendwie heimelig und schön. Ein Glossar und ein Personenverzeichnis am Buchende runden das Ganze ab und sorgen für ein stimmiges Gesamtpaket.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düstere und unheimliche Atmosphäre 15. Juni 2012
Format:Taschenbuch
Ich finde es immer interessant, wenn ein Fantasy-Roman in einer realen Umgebung spielt, besonders, wenn man die Gegend kennt. Das ist hier bei mir zwar nicht der Fall, aber falls ich demnächst mal in den Schwarzwald kommen sollte, werde ich sicher an das Buch denken und mich leicht gruseln.

Die Geschichte beginnt wie ein historischer Roman. Wir begleiten Icherios durch das Karlsruhe des Jahres 1771, sehen die die Armut und Hungersnot, den Dreck, den Gestank in den dunklen Gassen der damaligen Zeit. Das war gut erlebbar und erzeugte schon gleich eine düstere Stimmung, die sich nach und nach steigerte, als Icherios sich dann dem Dunklen Territorium näherte, dem Ziel seines Auftrags.

Dort soll er bestialische Morde an Werwölfen und Vampiren aufklären. Zartbesaitete Leser sind hier gleich gewarnt, denn die Autorin lässt den Leser am Anblick der übel zugerichteten Leichen teilhaben und geht auch sonst nicht zimperlich mit ihren Figuren um!

Toll erzählt wurde dann die Konfrontation zwischen dem realistischen und wissenschaftlich denkenden Icherios und den unterschiedlichen, nicht menschlichen Geschöpfen, die es eigentlich nur in Legenden geben sollte. Festgehalten an dem unheimlichen Ort, musste er sich nach und nach eingestehen, dass Vampire, Werwölfe, Irrlichter und einige andere Wesen tatsächlich existieren, was ihm anfangs sehr zu schaffen machte, ihn aber auch nach und nach veränderte.

Die Geschöpfe wurden meist sehr lebendig dargestellt. Der Vampirfürst und auch die Vampirfrauen wirkten in ihrem adligen Getue filmreif, die Werwölfe und Vampire hatten zudem eine spannungsgeladene Ausstrahlung und gerade die Verwandlungsszenen wirkten auf mich sehr ausdrucksstark. Ebenso die Irrlichter, die ein unheimliches Gefühl erzeugten. Die Menschen wirkten fast ein bisschen blass dagegen. Icherios selbst war mir anfangs noch gar nicht gleich sympathisch, auch hatte er im Laufe der Geschichte auch negative Eigenschaften gezeigt, aber insgesamt hat mir seine Entwicklung gefallen und ich möchte nun gerne mehr von ihn lesen.

Die Mischung zwischen Krimi und Fantasy hat mir gut gefallen. Viele Puzzleteile und einige Einblicke in die Gedanken des Mörders verführten zum Miträtseln und obwohl ich den Täter schnell vermutet hatte, hat das den Spaß nicht getrübt. Der Verlauf der Handlung war teilweise leider etwas abgehackt, so als hätte gekürzt werden müssen, was sich z. T. auch negativ in den Kampfszenen auswirkte, die auf mich zu schnell und glatt abgehandelt wirkten, besonders im Hinblick darauf, dass die jeweiligen Gegner vorher als besonders mächtig dargestellt wurden. Das wirkte dann etwas unglaubwürdig.

Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen. Gerade das Herumrätseln hat Spaß gemacht, die verschiedenen Geschöpfe waren interessant zu lesen und Spannung kam auch auf (wobei ich aber sagen muss, dass sie nur vereinzelt hoch lag und mir die Daueranspannung, das "auf den Fingernägeln kauen vor Aufregung", wie oben schon angedeutet, ein bisschen fehlte). Ganz besonders gut gefiel mir dagegen die düstere und manchmal unheimliche Atmosphäre.

Am Ende bleiben ein paar Fragen zu Icherios offen, was mich persönlich aber nicht gestört hat, trotzdem will ich es erwähnen. Gespannt bin ich nun jedenfalls auf den nächsten Fall.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der junge Ischerios Ceihn möchte eigentlich um jeden Preis Medizin studieren. Da er sich jedoch mit seiner reichen Familie genau aus diesem Grund überworfen hat, bleibt ihm nur ein Stipendium zur Finanzierung, jedoch wurde er bisher abgelehnt. In Zeiten den Hungers bleibt ihm also nicht viel anderes übrig, als Aufträge anzunehmen, um über die Runden zu kommen. Und so verschlägt es ihn in den Schwarzwald, in ein Gebiet, das er normalerweise nicht freiwillig betreten hätte. Und so trifft er dann auch auf finstere Gestalten, auf Werwölfe und Vampire, auf unheimliche Gestalten, in deren Mitte er nach einem brutalen Mörder suchen soll. Der jedoch hat seine eigenen Pläne...

Kerstin Pflieger legt mit diesem Buch ein wirklich interessantes Debüt vor, eines, das angenehm zu lesen und dabei in sich stimmig ist. Man merkt deutlich, dass die Autorin bereits vor dieser Veröffentlichung geschrieben hat, denn sie hat ihren Stil bereits gefunden.
Die Sprache der Figuren ist angemessen, genau im richtigen Maße der Zeit des Geschehens angepasst, um glaubwürdig zu sein, moderne Leser aber nicht zu überfordern. Die Sprache der erzählenden Teile ist einfach gehalten, dabei aber nicht langweilig. Frau Pflieger hält sich nicht lange mit Beschreibungen der Landschaft auf, was den Lesefluss voran treibt, bisweilen nur die Orientierung in Dornfelde etwas erschwert.
Die Handlung an sich ist durchdacht und es werden die relevanten Stränge sehr überlegt zusammen geführt. Einige Fragen bleiben offen, diese werden dann wohl im nächsten Band beantwortet.

Schade ist es allerdings, dass schon sehr früh absehbar ist, wer der Mörder ist und dass der Leser sich dann auch zusammenreimen kann, was das Motiv sein mag. Den Rest des Buches wartet man dann darauf, welche Stolpersteine Ischerios noch überwinden muss. Ebenfalls empfand ich das Finale als recht kurz abgehandelt, nachdem die Geschichte den Leser so lange darauf vorbereitet hat. Das hätte noch etwas ausgebaut werden können, um ein nicht ganz so abruptes Ende zu schaffen.
Auch gab es leider einige Rechtschreibfehler, die allerdings hoffentlich in der nächsten Auflage beseitigt werden.

Die Figuren des Buches jedenfalls sind recht überzeugend gezeichnet, mit Maleficium kommt sogar noch neuer Wind in ihre Reihen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und egal, auf welcher Seite der Moral die jeweilige Person steht, ihre Handlungen bleiben nachvollziehbar und man kann sich durchaus ein gutes Bild machen.

Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen, das die Versprechungen eines Schauermärchens nicht ganz erfüllen kann, da es zwar eine düstere Stimmung schafft, aber nur über sehr wenige Gruselmomente verfügt, das aber dennoch überzeugen kann, da hier eine junge Autorin bereits in einen lesenswerten Stil gefunden hat und eine interessante Handlung gekonnt umsetzt.
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Vor 3 Monaten von Helmut veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einmal angefangen....
....und so schnell nicht wieder aufgehört!
Dieses Buch und auch sein Nachfolger haben mich schnell in Ihren Bann gezogen und sind bis zum Schluss sehr spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von N. Toutenburg veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nette Geschichte
- im besten Sinne des Wortes! Spannend und so geschrieben, dass man die Handlungsweise der einzelnen Charaktere nachvollziehen kann - ob sehr düster oder weniger.
Vor 4 Monaten von blu veröffentlicht
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3.0 von 5 Sternen „Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage.“
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Vor 9 Monaten von Seren veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Netter Grusel
Kurzweiliger Gruselroman mit einer Prise Humor.
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Vor 9 Monaten von Eselohr veröffentlicht
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Historische Romane Mallorca / Balearen, Kanaren 0 20.07.2012
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