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Die Akte Neptun
 
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Die Akte Neptun (Taschenbuch)

von Tom Standage (Autor)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 282 Seiten
  • Verlag: Bvt Berliner Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833300140
  • ISBN-13: 978-3833300141
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 620.218 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Jahre 1841 stieß ein junger englischer Student namens John Couch Adams beim Stöbern in einem Buchladen in Cambridge in einem astronomischen Bericht auf einen verblüffenden Kommentar über das unregelmäßige Verhalten des Planeten Uranus. Adams, ein begabter Mathematiker, machte sich daran, eine Erklärung für dieses Phänomen zu finden. Zu einem Kommilitonen sagte er: "Weißt du, der Uranus ist weit von seiner Bahn abgekommen. Ich möchte herausfinden warum." Letztendlich gelang es ihm auch; nicht durch direkte Beobachtung, sondern -- damals noch recht umstritten -- durch die Art mathematischer Simulation, die mittlerweile gang und gäbe ist. Adams, der sich in Konkurrenz zum französischen Wissenschaftler Urbain Le Verrier befand, legte schließlich fest, dass die Umlaufbahn des Uranus durch die Anziehungskraft des bisher noch unbekannten Planeten Neptun stark beeinflusst wurde. Standage schreibt in seinem Buch die Entdeckung sowohl Adams als auch Le Verrier zu.

Mit Die Akte Neptun präsentiert der Autor und Wissenschaftskorrespondent Tom Standage eine herrliche Geschichte der Entdeckung und schöpft dabei aus lange vergessenen Archiven, darunter auch aus einem Sammelalbum des Verfassers des Kommentars, das damals Adams' Fantasie beflügelt hatte. Seine Geschichte beginnt mit den frühesten wissenschaftlichen Beschreibungen des Uranus, eines geradezu ärgerlich eigenwilligen Planeten, dessen "Position am Himmel sich hartnäckig weigerte, mit der von der Theorie vorgegebenen Position übereinzustimmen" -- der klassischen Theorie nämlich, wonach sich das Universum wie ein geregeltes Uhrwerk verhält, die in Adams Tagen vorherrschte und erst zu Einsteins Zeiten endgültig verworfen wurde. Standages Geschichte setzt sich fort bis zur Gegenwart, einer Ära, in der Astronome geradezu täglich neue Planeten entdecken. Dank Adams und Le Verrier, schreibt Standage am Ende seines Buches, "wies Uranus einst den Weg zu Neptun -- so weist nun Neptun den Weg zu den Sternen." --Gregory McNamee -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Kurzbeschreibung



Per aspera ad astra


Dramatische Ereignisse begleiteten die Entdeckung des Planeten Neptun. Die Chronik dieser Planetenjagd ist zugleich die Geschichte zweier bemerkenswerter Mathematiker, die auf dem Papier "sahen", was Astronomen durch Teleskope über 200 Jahre lang nicht hatten finden können. Nach der Entdeckung des Planeten Uranus 1781 stellte man fest, dass dieser sich nicht in der vorberechneten Umlaufbahn um die Sonne befand. Der britische Mathematiker Adams schloss 1845 daraus, dass es einen weiteren Planeten geben musste, der den Umlauf des Uranus störte. Auch der französische Wissenschaftler Le Verrier kam zu diesem Schluss. Die Jagd begann: Wer würde den achten Planeten entdecken?
Sir George Airy, Leiter der Königlichen Sternenwarte, der selbst eine fatale Rolle in der Planetenjagd spielte, führte über die Ereignisse Buch. Seine Notizen waren lange verschollen, bis sie 1999 in Chile wieder auftauchten. Tom Standage rekonstruiert aus diesen Aufzeichnungen u nd weiteren Originaldokumenten die spannende Erzählung von Helden und Verrückten, Amateurastronomen und akademischen Rivalen. Und die Geschichte geht weiter: Obwohl bis zur erneuten "Berechnung" eines Planeten 150 Jahre vergehen sollten, sind seit 1995 Dutzende nach Adams' Methode gefunden worden. Keiner von ihnen wurde je gesehen.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beste Wissenschaftshistorik, 14. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Ein ausgezeichnetes Buch für alle, die sich für Wissenschaftsgeschichte, insbesondere Astronomie, interessieren!
Die Daten und Fakten zur Entdeckung des Uranus und Neptun werden auf ausgesprochen spannende Weise dargestellt, sozusagen ein "Wissenschaftsroman" erster Güte.
Auch kleinere Details und gesellschaftspolitische Zusammenhänge zur Zeit des ausgehenden 18. sowie des 19. Jahrhunderts versteht der Autor in packender Weise zu schildern.
Wirklich empfehlenswert!
Gerhard Kerner, Wien
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Als kompakte Darstellung des Themas zu empfehlen, 17. Februar 2002
Für jemanden, der das erste Mal die spannende Entdeckungsgeschichte des Neptun liest, ist das Buch jedenfalls zu empfehlen - gut lesbar, anregend und flott geschrieben. Da ich jedoch schon zwei andere Darstellungen des Themas gelesen habe, muss ich doch feststellen, dass der Autor über deren Niveau kaum hinausgeht. Es ist schade, dass nicht wenigstens einige Stellen der wichtigsten Originalpublikationen und des regen Briefverkehrs aufgenommen worden sind. Das hätte ich von einem Buch, das sich allein mit der Akte Neptun beschäftigt, schon erwartet, umso mehr, als der Autor selbst bemerkt, dass erst 1999 eine wertvolle und längst verloren geglaubte Dokumentensammlung wieder gefunden wurde.
Da die Darstellung der Entdeckungsgeschichte gut und kompakt geschrieben ist und auch der Entdeckung extrasolarer Planeten ein eigener Abschnitt gewidmet ist, verdient das Buch nach meiner Ansicht doch vier Sterne.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fesselnd, augenzwinkernd, faszinierend, 24. Januar 2002
Einfach ein wunderschönes Buch, das ich echt verschlungen habe. Grandios, was man anhand der eigentlich kleinen Geschichte der Entdeckung eines neuen Planeten, weit da draußen im All, alles mitbekommt: Geschichte, Politik, einen herrlich geschriebenen Eindruck von der Faszination des Weltalls, Einblicke in die Technik, und in einem selbst wird auch so manches angestoßen. Ein vorbildliches Lesevergnügen, Glückwunsch dem Autor und dem Verlag!
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Folgende Fehler sind mir bei der Lektüre aufgefallen. Ob diese Fehler nur in der deutschen Übersetzung zu finden sind, wage ich zu bezweifeln:
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Veröffentlicht am 18. April 2002 von Dr. Cornelia Liesenfeld

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