"Die Akte Brentford" ist das mittlerweile fünfte Buch, das ich von Robert Rankin gelesen habe. Und das bisher beste! Die Armageddon-Trilogie war ja schon gut (bis auf den etwas schwächeren dritten Teil), aber was sich da in Brentford abspielt, gefällt mir noch wesentlich besser.
Omally und Pooley kommt es gleich verdächtig vor, als merkwürdige Gestalten in den Schrebergärten zu beobachten sind. Angestellte von der Stadtverwaltung, die ihnen ihr geliebtes Schrebergartengolf verbieten wollen? Doch wie immer bei Rankin ist die Sache natürlich nicht ganz so harmlos, wieder einmal geht es um die Rettung der ganzen Welt. Ohne zuviel von der Handlung verraten zu wollen, diesmal sind es Außerirdische, deren finstere Pläne es zu vereiteln gilt.
Die Gags sind treffsicher, die Figuren sympathisch und verrückt zugleich, nur das Ende war ein wenig viel, aber trotzdem noch sehr gut. "Die Akte Brentford" ist die Fortsetzung von "Der Antipapst". Zwar baut die Handlung nicht auf dem ersten Buch auf, aber trotzdem sollte man "Der Antipapst" vor diesem Buch gelesen haben. Die Personen in dem Roman werden kaum eingeführt, sodaß einem einiges entgeht, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Zwingend notwendig ist es aber nicht. Leider nerven mal wieder der Übersetzer und der Lektor mit dümmlichen Kommentaren. Kann denen nicht mal jemand vom Verlag sagen, daß sie das bitte lassen sollen?
Fazit: Unbedingt lesen!!!