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Die Akademie ist keine Akademie
 
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Die Akademie ist keine Akademie

von [sic!] V.f.kr. Ästhetik
Windows 98 / Me / 2000 / XP, Mac, Unix
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung des Herstellers

Eine kritische Betrachtung der Rolle der Künstler, Akademien und Kunsthochschulen, ihrer Auswirkung auf Kunst und Kunstmarkt, aber auch ihrer Abhängigkeit in Staat und Gesellschaft. Ute Meta Bauer (Meinen Arbeitsplatz gibt es noch nicht - von autonomer Kunst zur kulturellen Produktion); Paul Uwe Dreyer (Kommentar zur gesellschaftlichen und politischen Stellung der Kunstakademien); Jean-Baptiste Joly (†ber die angebliche Freiheit der Kunst an den Akademien); Beat Wyss (Das technische und das imaginative Wissen); Holger Kube Ventura (Funktionen Bildender Kunst Akademie Kolonie - Funktion und Rolle der Akademien für das Kunst- und Gesellschaftssystem); Iris Dressler, Hans Dieter Christ (Workshop/Site Specific/Network als ernstzunehmende Form einer Fusion von Austausch, Lehre, Produktion und Präsentation zeitgenössischer Kunst); René Straub, Harry Walter (†ber Phänomenologie des Herumhängens); Rüdiger John (Lemma-Akademie, Ausbildung, Kunst, Künstler, Kunstsystem); ! Andreas Bär (Zum Kolloquium); Andreas Weber (Gesellschaft im Umbruch und die Erkenntnisbarrieren der kulturellen Experten); Stephan Dillemuth (Alte Säcke, Neue Säcke) Institutionen im Kunstsystem; Vorbilder und Lehrer; Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Niklas Luhmann; kognitive Prozesse im Kunstsystem; Subjekt und Gesellschaft, Kritik institutioneller Ausbildung; Authentizität und Identität; Bedeutung künstlerischen Handelns; Kunst und moderne Gesellschaft; prozesslogisches Weltbild; Divergenz der Erkenntnis und Praxis; Erkenntnisbarrieren der Kulturexperten; künstlerische Idee - handwerkliches Schaffen, Neoliberalismus und Globalisierung; Kulturimmanenz von Politik und Wirtschaft

Voraussetzungen

Multimedia/eBook - Macintosh/Windows/Unix - Acrobat Portable Document Format (PDF)

Kunst+Unterricht Heft 253, 2001, Hubert Sowa

Künstlerausbildung heute: ohne Leitbild? ... Ohne Umschweife gesagt: Nur die drittgenannte Publikation thematisiert das Problemfeld in zeitgemäßer Weise und in kritischer Außenperspektive. Die beiden erstgenannten Publikationen sind zu eng dem mehr oder weniger nachsichtigen Selbstbild der fraglichen Institutionen verpflichtet: ... Die CD-ROM von Andreas Bär und Rüdiger John gibt in Text, Bild und Klang Beiträge eines von den Herausgebern veranstalteten Symposiums zur Rolle der Akademien und Kunsthochschulen wieder. ... die Bemühung der Beteiligten, zu einem vertieften kritischen Gespräch zu kommen. Bedenkenswerterweise wird die Frage nach den heutigen Kunstakademien an einigen SteIlen zurückgelenkt auf den alten Begriff der Akademie, der in seiner utopischen Sprengkraft wieder entdeckt wird. ... Im Umkreis solcher Fragen wird jedenfalls spürbar, dass die Frage nach der heute mehr ist als eine bloße Frage nach institutionellen Reformen: ...

Kunst&Kultur 9/99, Stefan Schulz

Die Akademie ist keine Akademie ist eine .... ... Die Bedienung der CD ist erfreulich einfach, so dass die Lust sich mit dem Thema auseinanderzusetzen nicht durch aufwendiges Suchen verdorben wird. Die klare Gliederung der Menueleiste und der gesamten Grafik machen auch dem Dilettanten die Benutzung möglich und angenehm ... In Nebensätzen oder unter der vorauseilenden Entschuldigung, dass nun etwas Anekdotisches folge, werden Negativerlebnisse der eigenen Hochschulerfahrungen preisgegeben. ...Die Forderung das Genie durch den Dilettanten zu ersetzen greift in seiner eigenen Widersprüchlichkeit ebenso zu kurz wie der Wunsch nach noch weiter zurückliegenden Modellen. ... gerade deswegen sind die Nebensätze wichtig. Die Möglichkeit auch diese Äusserungen zu hören, relativiert zuvor Gesagtes oder Geschriebenes ... Das Kolloquium hat dies wieder einmal bewiesen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema lebt zu einem Teil von der Unauflösbarkeit des Problems...

Stuttgarter Zeitung, 19.11.98, Gabriele Hoffmann

Haben Akademien Zukunft? ... Keiner der Referenten wollte auf die Akademie verzichten, aber alle waren sich der paradoxen Situation bewußt, daß, so Joly, Lehrende und Lernende einer Institution angehören, an die sie nicht mehr glauben. Einigkeit herrschte auch darüber, daß die staatlichen Akademien über verfügen, diese aber zu wenig nutzen. Ute Meta Bauer plädierte für eine Lehre, die dem Studierenden hilft, , wie ihn die Avantgarden, allen voran das Bauhaus als zu instrumentalisieren.
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