Die Affäre 2009

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(20)
Auf Prime erhältlich

Suzanne ist um die 40 und lebt beschaulich mit ihrer Familie in Südfrankreich, ihre Ehe mit Arzt Samuel glüht auf Sparflamme. Da verliebt sie sich Hals über Kopf in den spanischen Bauarbeiter Ivan, der aus dem Gefängnis kommt. Gegen jegliche Ratio erliegt sie der sexuellen Lust und tiefen Emotion. Sie verlässt Mann und Familie und versucht mit Ivan einen Neuanfang.

Darsteller:
Kristin Scott Thomas, Sergi Lopez
Laufzeit:
1 Stunde 22 Minuten

Die Affäre

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Catherine Corsini
Darsteller Kristin Scott Thomas, Sergi Lopez
Nebendarsteller Yvan Attal, Bernard Blancan, Aladin Reibel
Studio Atlas Film Home Entertainment
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

35 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marechal am 26. April 2010
Format: DVD
Beim Schauen des Films "Die Affäre" mit Kristin Scott Thomas war ich gespalten: ein genial gespielter Film, aber ein Grenzgänger. Wieder einmal ist Ehe nur Fassade, der Ehemann nur Fessel und hinterhältig, die Kinder und Familie nachrangig, es zählt nur die erotische leidenschaftliche rasende Liebe als exzessives Gefühl. Die Gegensätze sind stärker ausgearbeitet als die Überschneidungen. Also kein bürgerlicher Film. Warum kann jemand eine gelingende Ehe nicht mal gut verfilmen? Kann das wirklich nur langweilig sein?

Stattdessen zieht natürlich das Scheitern magisch an. Und da ist der Film wirklich genial. Eine Frau zwischen zwei Männern, eine Liebe die alle Barrieren durchbricht und wahrhaft biblische Ausmaße hat: rettungslos in den einen Mann verliebt, nur den einen und keinen anderen, den materiellen Absturz nicht scheuend, ohne Acht auf Scham und Demütigung, nur der eine Mann wird gesucht. Ob er gefunden wird, ob diese Liebe als Selbsthingabe zum Selbstgenuß führt oder nicht vielmehr das Sich-Verlassen auf den Anderen zum Verlassen-sein führt, zur Preisgabe an das Gesuchte (und ist das eigentlich nur/noch der geliebte Mann?), sollte jeder selbst bedenken, der sich diesen Film anschaut. Lieben ist bitter, nicht süß. Das vergessen wir heute allzuoft.

Der Film ist genial in Szene gesetzt, bis in die Nebenrollen glaubhaft besetzt und durch das Spiel der wunderbaren Kristin Scott Thomas berührend und ansprechend. Vielleicht sogar paradoxerweise ein Film für die Ehe, denn wer würde den Part des Ehemanns selbst nicht gern anders ausfüllen, insofern er selbst diese Rolle im eigenen Leben innehat...
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Esther Horvath am 28. August 2010
Format: DVD
Gleich vorweg,die Leistung der Schauspieler in dem Film ist grandios,der Regisseur hat gekonnt auf schwarz-weiss Malerei verzichtet und das Verhalten der einzelnen Personen psychologisch aufs Feinste beobachtet:Der Sohn,der sich auf die Seite der Mutter stellt, das Mädchen,das mehr zum Vater hält,als die Affäre der Mutter mit einem anderen Mann zu Tage kommt.Leider auch typisch die Reaktion des Ehemanns:wenn auch verständlich während der ersten Momente nach dem ehrlichen Bekenntnis seiner Frau,reagiert er doch weiterhin kleinlich,hasserfüllt und rachsüchtig,indem er der Ehefrau alle finanziellen Ressourcen entzieht, damit sie in ihrer Not zu ihm zurückkehrt.Die Ehefrau zu zwingen,ihre "ehelichen Pflichten" gegen ihren Willen zu erfüllen-welchen Sinn sollte das haben,ausser den, "Macht" über den anderen auszuüben und den Hass-nicht die Liebe- in ihm bis zum Siedepunkt zu schüren? Leider verstehen das nur zu viele Männer nicht,wie die Chronik jeden Tag beweist.
Aber,und damit bin ich beim aber:auch das Verhalten der Ehefrau ist für mich nicht ganz nachvollziehbar: Es stimmt,eine Ehe ist nach zig Jahren sicher kein Feuerwerk mehr,Kinder und Ehemann sind nicht immer aufmerksam,liebevoll und feinfühlig,aber berechtigt das jemanden dazu, bis ans tragische Ende zu gehen,einem Ende,in dem es nur Verlierer gibt?Jeder muss darauf selbst die Antwort finden.Ein Film,der nachdenklich stimmt und in seiner Thematik nur zu aktuell ist.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Filmfreak2000 am 18. März 2010
Format: DVD
Kristin Scott Thomas' Spiel ist ungeheuer intensiv! Wer hätte gedacht, dass das bekannte Motiv, dass sich eine wohlsituierte, verheiratete Frau in eine Affäre stürzt, und damit die Konventionen zu Gunsten ihrer individuellen Erfüllung verwirft, noch mal so frisch und einfühlsam interpretiert wird? Der schöne und emotionale Soundtrack unterstreicht nochmal ein Filmerlebnis, dass man so schnell nicht vergessen wird. Der Film wirft Fragen auf, denen sich jeder mal stellen muss, der auf der Suche ist nach einem glücklichen und erfüllten, aufrichtigen Leben! Dass diese Fragen auch in diesem Film nicht leicht zu beantworten sind, versteht sich von selbst. Schließlich eröffnet auch das Leben selbst für jede Antwort die es gibt eine Reihe neuer Fragen...
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Al Mo am 23. September 2010
Format: DVD
Ein bewegender Film, der mit beeindruckender Feinfühligkeit beobachtet, wie guter Wein zu Essig wird.
Suzanne lebt - oberflächlich betrachtet - ein gutes Leben. Sie ist gesellschaftlich etabliert, seit Jahren mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet, wohlhabend, hat zwei wohlgeratene Kinder,die aus dem Gröbsten heraus sind und das Familiendomizil in Südfrankreich entpuppt sich als ein echter Traum.
Die Affäre portraitiert das Seelenleben einer Frau um die 40, die ihrer inneren Leere zu entfliehen sucht, indem sie sich heftigst und ohne Vorwarnung verliebt. Gepaart wird das von einem giftig-eifersüchtigen Ehemann, dem keine Taktik zu niederträchtig ist, um den Schein einer glücklichen Ehe doch noch zu retten, was letztlich in einer Katastrophe enden wird. Bewegend, dramatisch, und sicher nicht neu.
Ein Gedankenexperiment über eine hässliche - aber auch menschliche - Angelegenheit.
Trotzdem oder gerade deshalb auch ein Liebesfilm, weil er zeigt, wie die andere Seite der Liebe aussehen kann. Und das auf erschreckende Weise real, wie ich finde.
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