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Die Affäre
 
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Die Affäre

Kristin Scott Thomas , Sergi López , Catherine Corsini    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Kristin Scott Thomas, Sergi López
  • Regisseur(e): Catherine Corsini
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 30. April 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003A6OHXW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.049 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Dramatische Dreiecksgeschichte, die Catherine Corsini in einer langen Rückblende mit einem starken Darstellertrio erzählt.

Produktbeschreibungen

Suzanne ist eine Frau um die 40. Mit ihrem Mann und ihren beiden jugendlichen Kindern führt sie ein beschauliches Leben in Südfrankreich. Doch der Müßiggang ihrer bürgerlichen Existenz beginnt sie zu langweilen und sie beschließt ihre Arbeit als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen, jetzt wo die Kinder groß sind. Ihr Mann lässt für Suzanne auf dem Anwesen eine Praxis bauen. Die Bauarbeiten übernimmt Ivan, ein Hilfsarbeiter, der im Gefängnis war und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Als Suzanne und Ivan aufeinandertreffen ist die gegenseitige Anziehungskraft so stark, dass Suzanne beschließt ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen, um sich dieser verzehrenden Leidenschaft

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Blu-ray
Normale Menschen suchen praktikable Wege, um ihre erotischen Wünsche zu befriedigen. Wie weit aber kann es gehen, wenn sich ein Mensch völlig der Mitbestimmung über seine Triebe begibt? Catherine Corsini zeichnete in ihrem 2009 veröffentlichten Werk "Die Affäre" einen präzisen Ablauf einer Besessenheit, die zur totalen Katastrophe führt. Wie sich zeigt, gelang ihr damit ein Film, der einen nicht so leicht loslässt.

Suzanne Vidal (Kristin Scott Thomas, 49) kam als Au-Pair-Mädchen nach Frankreich, wird Physiotherapeutin und verliebt sich in den Chirurgen Samuel (Yvan Attal, 44). Als die Kinder kommen, gibt sie ihren Beruf auf. 15 Jahre darauf steht das schöne Haus in Südfrankreich perfekt da, die Kinder sind wohlgeraten und werden erwachsen, Suzanne möchte ihren alten Beruf wiederaufnehmen, ihr Mann hilft ihr, eine Praxis einzurichten - eine harmonische Vorzeigefamilie.

Doch für Suzanne bleibt es in Sachen Neubeginn nicht beim Beruf; die fruchtbare Lebensphase liegt hinter ihr, erstmals kann man seinen Trieben folgen, ohne sich Gedanken über eine Schwangerschaft machen zu müssen - trotz Pille ein psychologisch wichtiger Punkt für Frauen dieses Alters. Nicht dass sie es bewusst darauf angelegt hätte - aber der erste sympathische Mann, der Suzanne über den Weg läuft, macht sie - wie ihr Gatte ihr später vorwerfen wird - schon nach wenigen Kontakten zur "läufigen Hündin". Ohne zu zögern, ja, äußerst aktiv, begibt sie sich ihrer Würde, ohne Scham, ohne jede Vorsicht und ohne auch nur Ansätze von Bedenken schaltet sie ihren Kopf aus - sie will nur noch von Ivan (Sergi López i Ayats, 44), einem wegen Betrugs vorbestraften spanischen Schwarzarbeiter, "gedeckt" werden, um bei der tierischen Analogie zu bleiben.

Aber das wird keineswegs, wie es zunächst den Anschein haben könnte, eine "normale" Affäre. Suzannes totale Fixierung auf ihren Trieb führt nicht nur zur Ausblendung gesellschaftlicher und sozialer Rücksichten, sondern schließlich zur völligen Ignoranz gegenüber M*ral, Recht und Gesetz und damit zur Verletzung und Zerstörung des Lebens aller, die ihr je vertraut und sie geliebt haben - einschließlich des eigenen und des angeblich Geliebten Leben. Der Film will uns suggerieren, die "Liebe" - gemeint ist eigentlich infernalisches Begehren - hätte ihr keine Wahl gelassen. Gleichzeitig aber zeigt die Handlung, dass immer eine Wahl bestanden hat, dass auch das zunehmend harte Vorgehen ihres Gatten zu erheblichen Teilen durch sie provoziert worden ist.

Selten sieht man eine so glaubwürdige Darstellung eines so unglaubwürdigen Handelns wie hier von Kristin Scott Thomas. Aber so stringent die Entwicklung gezeichnet wird, so vorzüglich alle drei Hauptdarsteller ihre Charaktere umsetzen, drängen sich doch kritische Fragen auf.

Plumpheit, mangelnde Vorsicht, Rücksichts- und Bedenkenlosigkeit bei Affären gelten allgemein doch eher als Männerdomäne. So kennt jeder vermutlich einige Frauen, die mit Raffinesse ihren nicht immer im Einklang mit gesellschaftlich akzeptierten Moralvorstellungen stehenden Bedürfnissen nachgehen. Auch kennt man Frauen, die nach subjektiv bedeutenden Marken wie dem Flüggewerden der Brut oder auch der letzten Rate aufs Eigenheim alles hinwerfen, um "sich selbst zu verwirklichen". Doch von solchem, irgendwie doch noch begründbarem Handeln war in "Die Affäre" nicht einmal andeutungsweise die Rede. Gerade in der Versöhnungsphase nach dem ersten Bekenntnis zeigt sich ja recht deutlich, dass Suzanne mit ihrem Samuel allen Aufregungen zum Trotz doch eigentlich noch recht gut konnte - aber der kleine Körperteil, der die Frau wirklich steuert, gab sich damit halt nicht zufrieden.

Die kopflose und deckungsfreie Art, sich Hals-über-Kopf in ein destruktives Verhältnis zu stürzen, die im Film gezeigt wird, erscheint schon jenseits des Teenager-Alters, schon gar aber bei einer etablierten Frau der "besseren Gesellschaft" von fast 50 Jahren, doch recht weit hergeholt. Etwas derb formuliert: Eine reale Suzanne hätte es sich vielleicht auch von dem kräftigen Spanier heftig besorgen lassen, dann aber bei Einzug des Alltags in die "Welt-da-draußen" - Affäre wieder ihr geschmackvolles Zuhause und die vertraute Geborgenheit von Ehe und Familie aufgesucht.

Hingegen wirken die abgestuft eskalierenden Reaktionen des Mannes recht plausibel - womit man sich fragt, ob die Provokationen der Gattin nicht die Reaktionen des "Ex" herausfordern sollten, ob die Frau nicht vielleicht die Ausweglosigkeit, das Desaster gesucht hat. Wobei der Mann eigentlich nichts getan haben braucht - niemand gibt einer 49-jährigen, mittellosen Frau, die gerade mit einem vorbestraften Hilfsarbeiter die Familie Richtung Spanien verlässt, einen Kredit oder eine Anstellung; dafür muss niemand tätig werden - es genügt, wenn der Arzt nicht mit seinem Einkommen bürgt.

Unsere Suzanne müsste also extrem unintelligent, unerfahren und naiv gehandelt haben, etwa im Stile einer 14-Jährigen, was aber bei einer erwachsenen Frau, wenn überhaupt, höchstens noch in sehr einfachen sozialen Verhältnissen vorstellbar scheint. Suzannes Handeln fehlt sogar in ganz egoistischen Belangen jegliche bedachte Zielstrebigkeit.

Wer dazu neigt, dem Gatten die Schuld an den Geschehnissen aufzubürden, sollte den Film noch einmal in Ruhe auf diese Feststellungen hin anschauen: Sie geht fremd. Sie ist nicht einmal diskret. Sie verspricht ihm, den Liebhaber nicht mehr zu sehen. Sie "versöhnt" sich mit dem Mann. Sie bricht das Versprechen. Sie brüskiert den Arzt vor seiner Familie. Sie schlägt den Mann. Sie verlässt ihn. Sie weiß, dass Sie keine Ansprüche bezüglich der Scheidung hat. Sie versucht, ihre Kinder zu instrumentalisieren, um Versorgungsansprüche zu bekommen. Sie überredet Ivan, den Bilderraub zu begehen und die Bilder zum Hehler zu bringen, wohl wissen, dass sie keine Ansprüche an ihren Mann hat, und dass sie ihren Geliebten damit für Jahre hinter Gitter bringen wird. Sie geht auf den Deal mit dem Gatten ein. Sie zieht wieder zu ihrer Familie. Sie begeht das alles zerstörende Verbrechen vorsätzlich und heimtückisch. Und was hat sie damit eigentlich erreicht?

Solche Aneinanderreihungen von schwer fassbarer Naivität sind es auch, was diesen Film - oder besser die Figur der Suzanne - unglaubwürdig und unangenehm gestaltet; aber selbst, wenn man den Plot ohne aufzumucken schluckt, bleibt der Frust, dabei zuschauen zu müssen, wie diese Frau ohne Sinn und Verstand ihr eigenes und das Leben aller wichtigen Bezugspersonen willkürlich und nachhaltig zerstört.

Immerhin hat der Film meine Frau und mich einen halben Tag in Diskussionen gestürzt, bis nach vielen Wiederholungen endlich Einigkeit darüber erzielt wurde, was wirklich zu sehen war und was man nur gerne gesehen hätte.

Solches après-Kino hat aber schließlich auch einen gewissen Wert, beweist die Brisanz, die dem Stoff innewohnt - "Unterhaltung" wäre dafür allerdings vielleicht der falsche Begriff - und bringt einen Stern extra.

film-jury 3* A0691 31.10.2011eg

Noch eine Anmerkung zur "politischen Korrektheit": Man sollte vielleicht nicht unbedingt jeden reichen Arzt in einem Film als J*den darstellen müssen - auch wenn Yvan Attal seine Rolle zweifelsfrei vorzüglich ausfüllte. Solches kann letztlich keinem anderen Zweck dienen, als unselige Vorurteile zu schüren.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Gleich vorweg,die Leistung der Schauspieler in dem Film ist grandios,der Regisseur hat gekonnt auf schwarz-weiss Malerei verzichtet und das Verhalten der einzelnen Personen psychologisch aufs Feinste beobachtet:Der Sohn,der sich auf die Seite der Mutter stellt, das Mädchen,das mehr zum Vater hält,als die Affäre der Mutter mit einem anderen Mann zu Tage kommt.Leider auch typisch die Reaktion des Ehemanns:wenn auch verständlich während der ersten Momente nach dem ehrlichen Bekenntnis seiner Frau,reagiert er doch weiterhin kleinlich,hasserfüllt und rachsüchtig,indem er der Ehefrau alle finanziellen Ressourcen entzieht, damit sie in ihrer Not zu ihm zurückkehrt.Die Ehefrau zu zwingen,ihre "ehelichen Pflichten" gegen ihren Willen zu erfüllen-welchen Sinn sollte das haben,ausser den, "Macht" über den anderen auszuüben und den Hass-nicht die Liebe- in ihm bis zum Siedepunkt zu schüren? Leider verstehen das nur zu viele Männer nicht,wie die Chronik jeden Tag beweist.
Aber,und damit bin ich beim aber:auch das Verhalten der Ehefrau ist für mich nicht ganz nachvollziehbar: Es stimmt,eine Ehe ist nach zig Jahren sicher kein Feuerwerk mehr,Kinder und Ehemann sind nicht immer aufmerksam,liebevoll und feinfühlig,aber berechtigt das jemanden dazu, bis ans tragische Ende zu gehen,einem Ende,in dem es nur Verlierer gibt?Jeder muss darauf selbst die Antwort finden.Ein Film,der nachdenklich stimmt und in seiner Thematik nur zu aktuell ist.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Kristin Scott Thomas' Spiel ist ungeheuer intensiv! Wer hätte gedacht, dass das bekannte Motiv, dass sich eine wohlsituierte, verheiratete Frau in eine Affäre stürzt, und damit die Konventionen zu Gunsten ihrer individuellen Erfüllung verwirft, noch mal so frisch und einfühlsam interpretiert wird? Der schöne und emotionale Soundtrack unterstreicht nochmal ein Filmerlebnis, dass man so schnell nicht vergessen wird. Der Film wirft Fragen auf, denen sich jeder mal stellen muss, der auf der Suche ist nach einem glücklichen und erfüllten, aufrichtigen Leben! Dass diese Fragen auch in diesem Film nicht leicht zu beantworten sind, versteht sich von selbst. Schließlich eröffnet auch das Leben selbst für jede Antwort die es gibt eine Reihe neuer Fragen...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Genial?
Für mich ist der Film erzlangweilig. Es gibt genau einen Fakt im ganzen Film, der so nicht vorhersehbar ist. Muss man wirklich nicht gesehen haben. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von onkelrocco veröffentlicht
schöner film der sich gut entwickelt
vorweg: das beste an dem film ist die großartige darstellung der hauptdarstellerin, auch wenn man sich inhaltlich oft fragt, warum sie das alles notwendig hat. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von esc veröffentlicht
Entdeckt: Sympathien für den Schurken (Achtung! Enthält...
Der Schurke einer Geschichte ist immer der Gegenspieler der Hauptfigur. Die Hauptfigur in diesem Drama von 2009 ist die zweifache Mutter Suzanne, die sich in ihrer materiell... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Der Entdecker veröffentlicht
Nichts Neues
Einer der Filme aus der endlos langen Reihe der Ehedramen. Hier ist es wieder einmal die wohlsituierte Mutter von zwei Kindern (Kristin Scott Thomas), die sich in den Bauarbeiter... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von zopmar veröffentlicht
Ausbruch aus dem goldenen Käfig.
Die ehemalige Physiotherapeutin Suzanne ist glücklich verheiratet und hat zwei heranwachsende Kinder. Alle vier leben auf einem schönen Anwesen in Südfrankreich. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht
Kristin ist einfach geil!
Ich habe diesen Film nur wegen einer der besten Schauspielerin der heutigen Weltszene Kristin Scott Thomas gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ester C. veröffentlicht
Wenn guter Wein zu Essig wird
Ein bewegender Film, der mit beeindruckender Feinfühligkeit beobachtet, wie guter Wein zu Essig wird.
Suzanne lebt - oberflächlich betrachtet - ein gutes Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Al Mo veröffentlicht
...mehr erwartet
Ich habe mir den Film wegen Kristin Scott Thomas gekauft - ich sehe sie sehr gern. Ich fand die Geschichte allerdings etwas flach dahinplätschernd mit zu heftigen... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Jeannette B. veröffentlicht
wer liebt, wahrhaft liebt, verlässt sich auf den Anderen und...
Beim Schauen des Films "Die Affäre" mit Kristin Scott Thomas war ich gespalten: ein genial gespielter Film, aber ein Grenzgänger. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2010 von Marechal
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