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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Finanzkrise verständlich dargestellt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Abwracker: Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen (Gebundene Ausgabe)
Soeben habe ich die Lektüre des Buches beendet. Vom Buch bin ich begeistert. Noch nie habe ich eine derart verständliche Beschreibung der gegenwärtigen Finanzkrise gelesen, auch wurde von Herrn Henkel verständlich dargelegt, wie es dazu kommen konnte und welche Rolle dabei unter anderem subprime credits gespielt haben.Verdienstvoll finde auch seine Schilderung der Rolle, die unsere unfehlbaren Politiker und unsere vorbildlichen staatlichen Banken (im Gegensatz zu den privaten)dabei gespielt haben und wie die Verursacher der ganzen Misere sich jetz als die Retter darstellen. Derweil wird vom Steuerzahler selbstverständlich erwartet, daß er widerspruchslos die Zeche zahlt. Die Politiker hingegen verteilen weiterhin fremdes Geld mit beiden Händen unter das Volk und verschieben eine Problemlösung auf die Zukunft und kommende Generationen. Was werden unsere Kinder einst zu diesem Erbe sagen? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
117 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mein Wirtschaftskrimi des Jahres,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Abwracker: Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen (Gebundene Ausgabe)
Der neue Henkel liest sich wie ein Krimi. Ich habe ihn mir gleich nach der positiven Besprechung in Focus" gekauft und konnte dann nicht mehr aufhören zu lesen. Wie Henkel die Ursachen der globalen Wirtschaftskrise beschreibt, ist an Spannung kaum zu übertreffen. Wie ein Detektiv verfolgt er die Spuren dieses riesenhaften Betrugs. Er deckt auf, dass nicht die Geldgier" der Kapitalisten am Anfang stand, sondern der Wunsch der amerikanischen Präsidenten, etwas für die Soziale Gerechtigkeit" (und ihr Wahlergebnis) zu tun. Das brachte die Finanzordnung durcheinander, öffnete die Türe für raffinierte Spekulanten und heizte die Märkte an. Die Frage war nur noch, wann die Billionen-Blase platzen würde. Henkel beschreibt diesen Vorgang dramatisch, der die Weltwirtschaft fast zum Einsturz brachte, und geht von da direkt zu seiner persönlichen Story über. Als Aufsichtsratsmitglied betroffener Banken (IKB) und Unternehmen (Conti) hat er alles hautnah" miterlebt. Im Rückblick kann er genau nachweisen, welche individuellen Fehler zur Katastrophe beigetragen haben. Für mich bildet dieser Insiderbericht den eigentlichen Höhepunkt des Buches. So etwas hat man noch nirgends lesen können. Da Henkel sich nicht scheut, Namen zu nennen, wird das Buch zu einer Abrechnung mit den Schuldigen hierzulande. Schonungslos prangert er das Fehlverhalten von Managern an, die Fahrlässigkeit der (vor allem staatlichen) Banker und die Verantwortungslosigkeit der (vor allem sozialdemokratischen) Politiker, die unserer Volkswirtschaft Milliardenverluste einbrachten. Wie gesagt, ich habe das Buch in einem Zug gelesen, und mir blieb oft genug die Spucke weg". Ich bin sicher, es geht jedem so, der es liest. Für mich der Wirtschaftskrimi des Jahres".
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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch voller interessanter Denkanstöße!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Abwracker: Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen (Gebundene Ausgabe)
Ein gut zu lesendes Buch, dass Denkanstöße gibt!Mit gefällt, wie Henkel gegen den Strich bürstet und zu allem, was man bisher über die Finanzkrise und ihre Ursachen gehört hat, eine alternative, großenteils überzeugende Deutung bietet. Zwei Dinge fand ich besonders bemerkenswert: 1) Eine "Hall of Shame" der Wirtschaft einzuführen, wo jährlich die Schwarzen Schafe, also die Steuerhinterzieher, In-die-eigene-Tasche-Wirtschafter und Arbeitsplatzvernichter ihren verdienten Ehrenplatz bekommen. Auch mit den Namen, die Henkel hier nennt - Middelhoff, Schrempp und Piech - bin ich einverstanden. Dass mit Henkel ein Wirtschaftsvertreter derlei anregt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Warum nur schont der Verfasser hier die bekannt-berüchtigten Vertreter von Banken, die ihr ureigenes Geschäft schon lange aus dem Auge verloren haben (nämlich Unternehmen Geld zu leihen, damit diese etwas "unternehmen" können)? 2) Henkel widersteht der Versuchung, nur populistisch Prominenten-bashing zu betreiben. Er belässt es nicht damit, nur Namen zu nennen, sondern liefert auch Lösungsansätze! Einige Passagen lieferten für mich und meine Freunde Stoff für rege Diskussionen. Vielleicht entwickelt die "Elite", die Führung unserer Wirtschaft ja Selbstheilungskräfte. Das Buch wäre jedenfalls ein guter Anfang! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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