Ingo Hasselbach schildert in seinem Buch "Die Abrechnung" seinen Lebenslauf in der Form eines Briefes an seinen Vater, den er niemals richtig kennengelernt hat. Er beschreibt, wie er von einem Hippie zu einem Skinhead und schließlich zu einem Neonazi wurde, bis er die rechtsradikale Szene spektakulär verließ. Ich las das Buch zum ersten Mal vor 3 Jahren, mit 15 und fand es schon, obwohl ich viele Dinge nicht richtig verstand, sehr eindrucksvoll. Die von Hasselbach geschilderten Ereignisse erlebte ich später selber und empfinde sein Buch als sehr autentisch. Das Buch verkörpert für mich Hasselbachs Suche nach seier Persönlichkeit und seinem eigenen Weg.
Ich finde, dieses Buch sollte jeder lesen, der meint, sich von der rechten Szene ein genaueres Bild machen zu müssen. Vor allem besticht das Buch durch Hasselbachs Gedanken zu seinen eigenen Taten und wie er sie später sah.
Sehr empfehlenswert!!!