Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
EUR 9,99
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Tagen.
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk Gebundene Ausgabe – Februar 2013


Alle 64 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe, Februar 2013
EUR 9,99
EUR 9,99 EUR 7,16
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 15,00
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
EUR 4,60
57 neu ab EUR 9,99 7 gebraucht ab EUR 7,16

Wird oft zusammen gekauft

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk + Die Abenteuer des braven Soldat Schwejk [4 DVDs]
Preis für beide: EUR 24,98

Einer der beiden Artikel ist schneller versandfertig.

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Geschenk in letzter Sekunde?
Amazon.de Geschenkgutscheine zu Weihnachten: Zum Ausdrucken | Per E-Mail

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 800 Seiten
  • Verlag: Nikol (Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868201777
  • ISBN-13: 978-3868201772
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 6,3 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.589 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Rezension

Das wohl berühmteste Buch der tschechischen Literatur ist untrennbar mit dem Lachen verbunden: Man lacht über die Naivität des Protagonisten, über seine Einfältigkeit und seine absurde Sprachkomik. Aber so blöde ist der Schwejk nicht, auch wenn es ihm amtsärztlich attestiert wurde. Der Schwejk hat vielmehr etwas Anarchistisches, Subversives an sich. Er hat Witz und Phantasie – und er ist es, der die Komik des ganzen kriegsgeilen Geschehens demaskiert. Dem „kleinen Mann“ gelingt es, sich in der Maske des Narren, des Dummkopfs durchzumogeln und als Bursche des Oberleutnant Lukáš den Ersten Weltkrieg zu überleben. Gleichzeitig werden durch seine Strategien k.u.k. Patriotismus und Militärfetischismus der Lächerlichkeit preisgegeben. Durch diese geniale Mischung entstand eine Satire auf den Militarismus, die heute aktueller denn je ist.

In der Lesung von Franz Kutschera aus dem Jahr 1958 wird der erste Teil des Romans bis zu dem Zeitpunkt, als Schwejk und Oberleutnant Lukáš in den Weltkrieg ziehen, dargestellt. Wie der bekannte Bühnen- und Filmschauspieler (1909 bis 1991) die vermeintliche Einfältigkeit des Josef Schwejk spricht ist beiendruckend. Z.B. die Szene, in der Schwejk über seine Zeit im Irrenhaus berichtet. Es war die schönste Zeit in seinem Leben. Man konnte dort machen, was man wollte, niemals hieß es, das gehört sich nicht. Das Irrenhaus verherrlichen? Im ersten Moment klingt das etwas seltsam. Aber Schwejk ist ganz pragmatisch: Besser dort als wegen Hochverrats verurteilt zu werden. Franz Kutschera gelang es bravourös, die stets lächelnde, immer sich gehorsam meldende Figur mit seiner Sprachkomik und seinem Idiom mit der Betonung auf der ersten Silbe zu interpretieren. Andererseits liegen ihm auch die Parts des österreichischen Oberschicht. Den versoffenen Feldkuraten Otto Katz oder den Oberleutnant Lukáš, den viele Frauen besuchen und dessen Devise „Seien wir Tschechen, aber es muss niemand wissen“, macht Kutschera unnachahmlich lebendig. Und mit dem Oberst Kraus, dem ehemaligen Besitzer des Stallpinschers, dessen Ahnen ihren Besitz bei Salzburg bereits im 18. Jahrhundert verfressen haben, macht er die österreichischen Militärs vollends lächerlich. Der Herr, der an einer Erklärungsmanie litt – „Ein Buch, meine Herren, sind mehrere geschnittene Buchseiten von einem Format ...“ ist in Kutscheras Interpretation der avancierte Repräsentant von Idiotie und Borniertheit.

„Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ ist der bekannteste Roman von Jaroslav Hašek. Der Ur-Schwejk erschien bereits 1917, in tschechischer Sprache. Der Prager Schriftsteller schrieb in seiner Sprache, während die k.u.k-Monarchie seine Nation kulturell und politisch unterdrückte. Internationale Anerkennung fand der Roman erst durch die deutsche Übersetzung von 1926/27. Danach war sein Siegeszug nicht mehr zu stoppen. Der Stoff wurde unzählige Male verfilmt und auf die Bühne gebracht. Jaroslav Hašek wurde 1883 geboren und starb 1923. Er hatte viele Gesichter, er war Bohemien, Anarchist, Landstreicher, Hundehändler und humoristischer Schriftsteller. Er schrieb seit 1901 zweitausend satirische Kurzgeschichten, von denen er viele beim Biertrinken diktierte.

Lesung, Spieldauer: ca. 95 Minuten, 2 CD. Mit Booklet. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Jaroslav Haseks unvollendet gebliebener satirischer Roman um die Erlebnisse des Prager Hundehändlers Josef Schwejk im Ersten Weltkrieg gehört zu den unvergänglichen und zugleich amüsantesten Werken der Weltliteratur. Eine Verhaftung wegen Hochverrats geht direkt in Schwejks Soldatenzeit über, die er mit dem Glück des vermeintlich Einfältigen übersteht. Mit viel Witz und Phantasie erzählt Fritz Muliar einige ausgewählte Abenteuer, die zum Sinnbild des Widerstandes gegen jegliche Obrigkeit wurden. Mit seinem Schwejk hat Hasek die Literatur um einen liebenswerten Schelm bereichert. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 5. Januar 2008
Format: Sondereinband
Jaja, der Schwejk... So oft passiert das ja nicht, dass eine literarische Figur zum Inbegriff eines bestimmten Menschentyps wird, zu Typen wie z.B. Don Quichotte, Odysseus, Faust, Hamlet, die auch außerhalb der Literatur zum Begriff wurden. Und an den Beispielen sieht man's schon, in welch illustre Gesellschaft der brave Josef Schwejk mit vollem Recht eindringt. Dabei ist er eine alles andere als vorbildliche Gestalt, ein Schlemil reinsten Wassers: Gelegenheits-Zuhälter und hauptberuflicher Hundefänger, versiert in der Kunst, Straßenkötern einträgliche, verkaufstaugliche Stammbäume hinzufrisieren.
Schwejk ist aber noch mehr als das, und das erst macht ihn einzigartig: Seine nicht gerade altruistische Klugheit verbirgt sich hinter der Maske des amtlich beglaubigten Trottels, der sich gleich im ersten Kapitel in all seiner nur scheinbar dummen Beredsamkeit präsentiert und der den k.u.k.-Spitzel Bretschneider schwindlig redet, der sich anlässlich der Ermordung des Thronfolgers in den Prager Kaschemmen der Kleinbürger umschaut: Was Schwejk denn vom Franz Ferdinand halte? -- Nun, dessen Tod in Sarajewo erinnere ihn an mehrere Ereignisse um Viehhändler und Waldhüter, nicht schad sei's um die gewesen... und freilich lasse der Ferdinand sich nicht "durch jeden beliebigen Trottel ersetzen"...
Und jetzt schwadroniert Schwejk dem regierungsamtlichen Spitzel beide Ohren ab und andersrum wieder dran. Zwar hilft ihm diese rhetorische Meisterleistung zunächst nichts; er wird des Hochverrats angeklagt und landet nach einigen satirischen Breitseiten auf jedwede Staatsgewalt schließlich im Irrenhaus, das sich wegen Schwejks allzu großer Dummheit für unzuständig erklärt.
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leopold Berger am 14. Januar 2008
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Helmut Qualtinger, dem großen Genie der Sprache, zuzuhören wie er aus dem satirischen Roman von Jaroslav Hasek vorliest, ist ein herrlicher Genuss. Das Buch ist ja um ein Vielfaches tiefgründiger und hintersinniger als die "netten" Verfilmungen mit Heinz Rühmann und Peter Alexander einem nahelegen. Es ist ein Bilderbogen des alten Österreich unmittelbar vor Ausbruch des ersten Weltkrieges - und das aus der brillanten Sicht des "amtlich beglaubigten Idioten" Schwejk Josef, der meistens ohne viele Umwege der Wahrheit ins Herz sieht und Dinge sagt, die andere sich nicht mal zu denken trauen. Auch mehr als 70 Jahre nach seinem Erscheinen ist dieses Werk ein Hochgenuss der mitteleuropäischen Literatur - und gelesen vom "Quasi" einfach großartig!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. April 2005
Format: Audio CD
Jaroslav Haseks roman als geniale qualtinger interpretation gelesen zu bekommen ist ... ja ein genuss. nicht nur das qualtinger die verschiedenen dialekte (böhmisch, alt-wienerisch usw.) meisterhaft zu imitieren versteht - darin ist er ja bekanntlich ein meister - nein, hier ist er zudem noch bestens gelaunt und man merkt wie sehr es qualtinger selbst spaß macht den genial statirisch komischen text des schwejks zu lesen.
5 sterne und mehr.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Ertl am 13. Mai 2009
Format: Sondereinband
"Eine große Zeit erfordert große Menschen", so der Autor Jaroslav Hasek im Vorwort zur Geschichte rund um den gutmütigen, leicht vertrottelt erscheinenden Soldaten des österreichischen Heers im ersten großen Krieg des letzten Jahrhunderts. Dieser erste Band der Erzählung umfasst den Handlungsbogen von der Ermordung des österreichischen Thronfolgers, von welcher der Protagonist zu Beginn erfährt, bis zum Eintreffen unseres braven Soldaten an der Front. Die Geschichte umfasst ein Kompendium an teils kurios anmutenden aber ständig glaubhaften Geschichten rund um den Zustand des österreichischen Militärs und dessen Protagonisten im ersten Weltkrieg. Gleichsam wird die Kriegsführung als Ausfluß des unkoordinierten Machtstrebens weniger Handelnder mittels sokratischer Methoden, derer sich unser scheinbar einfältiger Schwejk bedient und die er mit kongenialen Erzählungen würzt, kritisiert und in ihrer lächerlichen und schamhaften Weise offenbart. So ist es genau jene angebliche Einfalt unseres Soldaten, welche ihn weitgehend unbeschädigt tief in die hässliche Maschinerie des Kriegswesens blicken lässt. Sich dabei genau in jener Gelassenheit zu üben, die unseren braven Schwejk charakterisiert, ist Zeichen der Überzeugung, der einst Helmut Qualtinger war, als er meinte, dass Toleranz letztlich die Erkenntnis sei, dass man ohnehin nichts ändern könne. Da die Geschichte unvollendet blieb, bleibt uns zu hoffen, dass sich Schwejk mit seinem Kameraden Woditschka "nachm Krieg, um sechs Uhr abend" im Gasthaus "Kelch" treffen konnte. Der Schwejk ist ein Stück Weltliteratur und sei allen empfohlen, die tatsächlich denken ein problematisches Leben zu führen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. August 1999
Format: Broschiert
„Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" gehören zu den größten Satiren der Weltliteratur und das nicht ohne Grund, denn Jaroslav Hasek hat mit diesem Werk eine Satire auf die gesamte Militärmaschinerie (damals der k.k. Monarchie), die seines gleichen sucht. Josef Schwejk ist von Beruf Hundehändler und gehört der untersten Volksschicht an. Des weiteren ist er laut amtlicher Bescheinigung schwachsinnig. Er wird zum Militär eingezogen und kämpft dort „den Kampf des kleinen Mannes". Mit entwaffnender Naivität und unbesiegbarer Blödheit bekundet Schwejk jederzeit überschwenglich seine Loyalität mit dem System und nimmt jeden Befehl buchstäblich. Genau so führt er ihn dann auch aus. Dadurch enthüllt er die gesamte Lächerlichkeit des Militärapparates einschließlich der patriotischen Parolen und wirft die Fragwürdigkeit der unbestrittenen Autorität auf. Schwejk ist heute aufgrund des gelockerten Umgangs in den europäischen Armeen vielleicht nicht mehr ganz so akut, aktuell ist er aber immer noch. Mindestens aber ist diese Satire wunderbar zu lesen und wahrhaft amüsant. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden